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Quinoa und Baby: Auch für Säuglinge gesund?

Mama-Wissen

Quinoa und Baby: Auch für Säuglinge gesund?

Quinoa ist in den letzten Jahren zum beliebten Superfood aufgestiegen. Das Pseudo-Getreide punktet mit einer Vielzahl von Nährstoffen. Doch vertragen Babys Quinoa auch?

Quinoa – das Pseudo-Getreide

Quinoa ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Das Jahr 2013 wurde sogar zum “Jahr des Quinoas” gekürt. Das Getreide kommt ursprünglich aus Südamerika und wird auch heute noch dort angebaut, hauptsächlich in Bolivien, Peru und Ecuador. Übersetzt bedeutet Quinoa “Die Mutter allen Getreides”. Lustig, denn eigentlich gehört sie zu den Pseudo-Getreidearten. Die Zubereitungsart der Samen ist zwar dem der Getreidekörner ziemlich ähnlich, jedoch sind sie nicht mit den klassischen Getreidearten verwandt. Quinoa kann vielfach eingesetzt werden und strotzt nur so vor Nährstoffen.
Das macht Quinoa so gesund:

  • Reich an Nährstoffen:
    Quinoa ist glutenfrei und reich an Eisen, Folsäure, Zink, Mangan und Magnesium.
  • Liefert alle wichtigen Aminosäuren:
    Manche Nährstoffe kann unser Körper nicht selbst bilden, daher sind wir auf Lebensmittel angewiesen, die diese Stoffe liefern. Sollten wir diese Nährstoffe nicht im Körper haben, besteht die Gefahr eines Nährstoffmangels. Zu den lebenswichtigen Nährstoffen gehören alle Aminosäuren, die uns Quinoa liefert.
  • Leicht verdaulich:
    Dadurch, dass Quinoa glutenfrei ist, ist sie eine gute Alternative für Menschen, die Vollkorngetreide nicht vertragen.

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Lieber erst ab dem zweiten Lebensjahr

Quinoa ist gesund, darüber müssen wir nicht diskutieren, jedoch kann die Pflanze bei deinem Baby Unverträglichkeiten auslösen. Das liegt an den Saponinen der Quinoa. Die Bitterstoffe sind eigentlich dafür da, um Schädlinge nicht anzulocken. Auch wenn im Supermarkt die Quinoa geschält und gewaschen sind, können immer noch Restbestände übrig bleiben, die deinem Baby schaden könnten. Auch die hohe Konzentration an Oxalaten und Phytaten spricht dagegen, dein Baby mit Quinoa zu füttern. Die Säuren führen nämlich dazu, dass die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen reduziert wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung rät daher ab, Kinder die unter zwei Jahre alt sind, mit Quinoa zu füttern.

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Fazit:

Da Quinoa für Babys unter zwei Jahren Nachteile wegen möglicher Unverträglichkeiten mit sich bringt, würde ich raten mit dem Verzehr zu warten. Sollte dein Kind älter als zwei Jahre alt sein, kann es problemlos Speisen mit Quinoa essen, da ab dem Alter die Stoffe keine negative Wirkung mehr zeigen.

Bildquelle: Getty Images/ GMVozd

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