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Weihnachtsklassiker: Seit wann gibt es Adventskalender?

Weihnachtsklassiker: Seit wann gibt es Adventskalender?

Vorfreude pur!

Jedes Kind liebt sie: die 24 Türchen, die uns die letzte Zeit bis Weihnachten verkürzen und versüßen. Aber seit wann gibt es Adventskalender eigentlich? Hier ist die Geschichte hinter der christlichen Tradition.

Wissen für Kinder: Seit wann gibt es Adventskalender?

In den Wochen vor Weihnachten ist die Spannung und Vorfreude für Kinder manchmal fast grenzenlos. Damit das Warten etwas leichter fällt, öffnest du vom 1. Dezember ist zum Heiligen Abend jeden Tag ein Türchen deines Adventskalenders. Dahinter findest du ein Stück Schokolade und manchmal sogar ein kleines Geschenk. Bestimmt kannst du dir gar nicht vorstellen, dass es mal anders war. Tatsächlich gibt es diese Tradition aber noch nicht so lange – etwa seit den 1950er Jahren. Deine Oma oder dein Opa waren da vielleicht gerade klein. Vorläufer entstanden aber schon deutlich früher, nämlich vor fast 200 Jahren. Kennst du noch andere Weihnachtsbräuche? Wir stellen dir vor, wie in anderen Ländern Europas Weihnachten gefeiert wird.

Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Das erklären wir dir im Video:

Für Schulkinder erklärt: Wie sahen die Vorläufer des Adventskalenders aus?

Die Ursprünge liegen vermutlich im Jahr 1838. Damals leitete ein Johann Heinrich Wichern eine Art Waisenhaus für Jungen. Er steckte auf ein Wagenrad einen Holzkranz mit 20 weißen Kerzen und 4 roten, etwas größeren Kerzen. Bei abendlichen Gebeten durften die Kinder ab dem 1. Dezember dann jeweils eine Kerze anzünden. Die 4 roten Kerzen standen für die Adventssonntage – so wie du das vom Adventskranz kennst. In den folgenden Jahren entstanden dann immer neue Ideen, wie man den Countdown bis Heilig Abend gestalten könnte. Kinder legten beispielsweise jeden Tag einen Strohhalm in die Grippe, damit das Jesuskind bei seiner Geburt ein weiches Bett hat. Manche Familien malten mit Kreide 24 Striche an die Tür und täglich wurde einer weggewischt. Etwas später gab es dann sogenannte Weihnachtsuhren, die in 24 Abschnitte mit Bibelversen oder Liedtexten unterteilt waren. Die Kinder drehten dann jeden Tag den Zeiger ein Stück weiter. Gedruckte Versionen dieser Uhren produzierte man zum ersten Mal 1902. Nach und nach gab es immer mehr unterschiedliche Adventskalender zu kaufen.

Fazit 

Sehr spannend wie sich unsere Vorweihnachts-Tradition entwickelt haben. In vielen Familien werden inzwischen übrigens vermehrt wieder eigene Adventskalender gestaltet. Die Zeit kann man sich außerdem mit Lesen und Erzählen von Weihnachtsmärchen verkürzen.

Welches Weihnachts-Plätzchen bin ich?

Bildquelle: Pexels/cottonbro

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