Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Wie entstehen Polarlichter? Sonnenwinde und Magnetfeld

Wie entstehen Polarlichter? Sonnenwinde und Magnetfeld

Naturphänomen

Magische Lichter leuchten am Himmel, die uns faszinieren. Aber wie entstehen Polarlichter? Wir haben eine kindgerechte und spannende Antwort.

Für Kinder erklärt: Wie entstehen Polarlichter?

Am Nord- und Südpol scheint im Winter keine Sonne. Und obwohl sie nicht scheint, lässt sie zu dieser Jahreszeit die bunten Lichter am Himmel entstehen. Dafür pustet die Sonne einen Sonnenwind los. In diesem Wind sind ganz viele bewegliche Teilchen. So, als würdest du mit deinen Freunden wild durcheinander in eine Richtung laufen. Diese Teilchen fliegen normalerweise an unserer Erde vorbei. Einige von ihnen werden aber von unserem Planeten magnetisch angezogen. So als würden sich ein paar von euch gemeinsam in eine andere Richtung bewegen. Die kleinen Teilchen schaffen es aber nicht bis auf unsere Erdoberfläche, sondern lassen hoch oben die Luft bunt leuchten.

Mehr Wissen: Warum ist das Magnetfeld wichtig?

Um uns herum ist ein Magnetfeld, das uns vor dem oben beschriebenen Sonnenwinden schützt. Es führt dazu, dass die einzelnen Teilchen an der Erde vorbeigeleitet werden. Für Zugvögel und Meerestiere dient das Feld aber auch als Orientierungshilfe. Vielleicht hast du auch schon einmal einen Kompass benutzt? Dieser zeigt immer in Richtung Norden, dort liegt der magnetische Nordpol. Neben dem Magnetfeld braucht es für die Nordlichter aber auch noch Gasteilchen in unserer Luft und den Sonnenwinden. Diese Winde besitzen energiegeladene Teilchen wie Protonen und Elektronen. Alles komplizierte Namen, die aber dafür sorgen, dass die Polarlichter in unterschiedlichen Farben leuchten. Die Gasteilchen in der Luft existieren ständig und sind ungefährlich. Wenn diese dann, wie beschrieben, aufleuchten, sprechen Expert*innen auch vom Nordlicht oder Aurora Borealis am Nordpol und Südlichter oder Aurora Australis am Südpol.

Warum können wir die Nordlichter nicht zu Hause sehen?

Wohnst du in der Nähe der Pole, zum Beispiel in Norwegen, Schweden oder Island, kannst du an einem dunklen Himmel im Winter das bunte Leuchten sehen. Ansonsten verhindert das Magnetfeld der Erde, dass wir Polarlichter überall bestaunen können. Dieses magnetische Feld läuft nicht gleichmäßig rund um unsere Erde. Am Nord- und Südpol besitzt es jeweils eine kleine Delle. Davon werden die Teilchen des Sonnenwinds besonders angezogen. Treffen diese dann dort auf unsere Luftatome, wird es, wie oben beschrieben, bunt. Gemeinsam mit dem Mond lassen die Sonne und die Erde übrigens auch einen Blutmond entstehen.

Fazit

Polarlichter entstehen, wenn der Sonnenwind auf unsere Atome in der Luft trifft. Die kleinen Teilchen reagieren miteinander und färben sich bunt. Zu sehen sind sie aber nur am Nord- und Südpol und auch nur in den Wintermonaten. Passend zum Winter erklären wir dir auch, wie Schneeflocken entstehen.

Schulkind-Quiz: Bist du ein Überflieger in Sachkunde?

Bildquelle: Pexels/Ken Cheung

Hat Dir "Wie entstehen Polarlichter? Sonnenwinde und Magnetfeld" gefallen? Wir freuen uns, wenn du den Artikel teilst - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Pinterest oder Instagram folgen.

Galerien
Lies auch
Teste dich