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Wie entsteht ein Blutmond und warum sehen wir ihn nicht jeden Monat?

Wie entsteht ein Blutmond und warum sehen wir ihn nicht jeden Monat?

Astronomie

Der Mond leuchtet plötzlich nicht mehr weiß, sondern erstrahlt rot wie Blut. Wie entsteht ein Blutmond und warum passiert das nicht jeden Monat? Fragen, die wir dir gerne beantworten.

Für Kinder erklärt: Wie entsteht ein Blutmond?

Schaust du abends in den Himmel, siehst du einen weißen Mond. Ganz selten kommt es vor, dass der nicht weiß, sondern rot leuchtet. Das liegt aber nicht daran, dass der Mann im Mond eine weiße und rote Taschenlampe hat. Normalerweise drehen sich der Mond und die Erde gemeinsam um die Sonne. Dabei wird der Mond von der Sonne angestrahlt. Ein roter Mond, also ein Blutmond, entsteht, wenn unsere Erde zwischen der Sonne und dem Mond steht. Der Mond steht dann im Schatten der Erde. Das Sonnenlicht strahlt ihn nicht mehr komplett an. Nur ganz lange, rote Sonnenstrahlen schummeln sich an der Erde vorbei und beleuchten den Mond dadurch rot. Am 31. Dezember 2028 kannst du erneut einen Blutmond am Himmel bestaunen. Dieses Ereignis wird auch Mondfinsternis genannt.

Expertenwissen: Warum leuchtet der Mond nicht jeden Monat rot?

Wusstest du, dass der Mond selbst gar nicht leuchten kann? Damit wir ihn am Himmel sehen können, braucht er die Hilfe der Sonne. Diese strahlt mit kurzwelligen (blauen) und langwelligen (roten) Strahlen auf den Mond. Diese Strahlen sorgen dafür, dass er weiß leuchtet. Befindet sich der Mond aber im Kernschatten der Erde, schaffen es nur die langen, roten Strahlen an ihr vorbei. Staub und Wolken können die Farbe ebenfalls verändern. Dann leuchtet der Mond nicht rot, sondern gelb, orange oder braun.

Damit du einen Blutmond bestaunen kannst, muss der Mond ganz genau im Kernschatten der Erde sein. Aber nicht jeden Monat liegt die Flugbahn des Mondes genau in diesem Schatten. Meistens liegt sie etwas ober- oder unterhalb. Dadurch kann die Sonne ihn weiter anstrahlen und wir sehen einen weißen Vollmond. Am 27. Juli 2018 fand die letzte und gleichzeitig längste Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts statt. An diesem Tag dauerte die Wanderung des Blutmonds sehr lange. Bis ein neuer Blutmond am Himmel strahlt, kannst du dir die Zeit mit spannenden Filmen vertreiben, die vom Weltraum handeln.

Unser Filmtipp verrät dir, dass der Mond auch eine bunte Seite hat. Ein schönes Filmabenteuer für die ganze Familie:

Fazit

Der Mond dreht sich um die Erde, gemeinsam umrunden sie die Sonne. Befinden sich alle drei auf einer Linie, kommt es zur totalen Mondfinsternis. Langwellige (rote) Sonnenstrahlen sorgen dann dafür, dass du einen Blutmond bestaunen kannst. Alle drei Planeten lassen übrigens auch eine Sonnenfinsternis entstehen. Im Vergleich zur Sonnenfinsternis brauchst du bei der Mondfinsternis aber keine spezielle Schutzbrille.

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Bildquelle: Getty Images/abhisheklegit

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