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Wie entsteht eine Sonnenfinsternis? – Antworten auf Kinderfragen

Wie entsteht eine Sonnenfinsternis? – Antworten auf Kinderfragen

Naturphänomen

Plötzlich wird es mitten am Tag ganz dunkel. Die Sonne wird stückweise verdeckt, bis sie gar nicht mehr zu sehen ist. Wie entsteht eine Sonnenfinsternis? So oft passiert das gar nicht, aber wir erklären dir das spannende Naturphänomen.

Kurz erklärt: Was ist eine Sonnenfinsternis?

Vielleicht weißt du schon, dass sich der Mond um die Erde dreht. Und die Erde dreht sich zusammen mit dem Mond um die Sonne. Da passiert es dann manchmal, dass sich der Mond direkt zwischen der Sonne und der Erde befindet. Da der Mond selbst nicht leuchtet, wirft er einen Schatten auf die Erde, weil er die Sonne verdeckt. Das nennen wir dann Sonnenfinsternis. Wenn die Sonne dann vollständig verdeckt ist, wird es für ein paar Minuten dunkel – und das mitten am Tag! Gelegentlich verdeckt der Mond dann aber nur einen Teil der Sonne. Eine totale Sonnenfinsternis ist nämlich sehr selten. Da können manchmal sogar mehrere hundert Jahre vergehen.

Noch mehr Wissen über die Sonnenfinsternis

Die letzte totale Sonnenfinsternis gab es in Deutschland im Jahr 1999. Die konnte im Süden des Landes beobachtet werden, in Bayern zum Beispiel. Bis zur nächsten müssen wir bis 2081 warten. Tatsächlich ist eine totale Sonnenfinsternis immer nur auf einem kleinen Teil der Erde zu sehen. Im Schnitt kann man nur alle 375 Jahre mit diesem Naturphänomen an einem bestimmten Ort rechnen. Das liegt daran, dass viele Voraussetzungen dafür gegeben sein müssen. Über das Jahr verteilt, können aber mehrere Sonnenfinsternisse an verschiedenen Orten auf der Welt beobachtet werden.

Die Erde und der Mond bewegen sich nämlich nicht auf perfekt kreisförmigen Bahnen. Die sind eher elliptisch, also eiförmig. Dazu kommt noch die Neigung der Erde: Würde man eine Linie vom Nordpol zum Südpol ziehen, dann wäre diese Linie nicht parallel zur Sonne. Außerdem ist der Mond sehr viel kleiner als die Sonne. Ganz bedecken kann er sie eben nur, weil er viel näher an der Erde dran ist. Das ist dann aber nur in einem kleinen Gebiet auf der Erde zu sehen. Du merkst schon, dass mit den Planeten und der Sonnenfinsternis kann ordentlich kompliziert werden.

Was musst du beim Beobachten einer Sonnenfinsternis beachten?

Wenn du selber mal eine Sonnenfinsternis erleben willst, musst du auch gar nicht bis 2081 warten. Eine partielle Sonnenfinsternis ist ebenso spannend. Da ist die Sonne nur zu einem Teil vom Mond verdeckt. Die nächste kann in Deutschland am 25. Oktober 2022 beobachtet werden. Bis dahin kannst du dir die Zeit ja mit ein paar Weltraumfilmen vertreiben. Wichtig ist dann, dass du nicht direkt in die Sonne schaust. Das ist gefährlich für die Augen. Da reicht übrigens auch eine Sonnenbrille nicht, mit der du auch nie direkt in die Sonne schauen solltest. Es gibt spezielle Brillen für Sonnenfinsternisse. Die haben eine Folie, die das Licht extra filtert. Damit kannst du problemlos die Finsternis beobachten und siehst ganz genau, wie die Sonne bedeckt wird. 

Eine andere Methode ist die sogenannte „Lochkamera“. Die baust du mit einem Karton, ein Schuhkarton reicht schon aus, etwas Butterbrotpapier und Klebeband. Schneide eine der kleineren Wände heraus. Die ersetzt du mit Butterbrotpapier, das du mit Klebeband befestigst. In die gegenüberliegende Seite stichst du mittig ein winzig kleines Loch. Das geht zum Beispiel gut mit einer Stecknadel. Bitte zur Sicherheit eine erwachsene Peron um Hilfe, damit du dich nicht verletzt. Die Seite mit dem Loch hältst du Richtung Sonne. Auf dem Butterbrotpapier siehst du dann, wie die Sonne immer weiter verschwindet und dann wieder auftaucht. Dabei wird von einer Sonnensichel gesprochen. Die Sonne sieht dann so ähnlich wie eine Mondsichel aus.

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Fazit

Als Sonnenfinsternis wird das Phänomen bezeichnet, wenn der Mond die Sonne bedeckt. Das passiert nicht sehr oft, weil dafür viele Voraussetzungen zusammen kommen müssen. Außerdem kann der Schatten, den der Mond dann wirft, nur in einem kleinen Gebiet auf der Erde beobachtet werden.

Schulkind-Quiz: Bist du ein Überflieger in Sachkunde?

Bildquelle: Getty Images/warioman

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