Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Wie entsteht eine Mondfinsternis? – Im Schatten der Erde

Wie entsteht eine Mondfinsternis? – Im Schatten der Erde

Kindgerecht erklärt

Manchmal kommt es vor, dass der Mond nicht wie üblich weiß leuchtet, sondern rot. Das passiert während einer Mondfinsternis. Wie entsteht eine Mondfinsternis?

Kinderfragen: Was ist eine Mondfinsternis?

Der Mond umkreist die Erde und die Erde umkreist die Sonne. Vielleicht weißt du schon, dass der Mond selbst eigentlich kein Licht ausstrahlt. Er reflektiert nur das Licht der Sonne, so wie du zum Beispiel auch mit einem Spiegel oder einer Glasscheibe Licht reflektieren kannst. Manchmal kommt es aber vor, dass unser Planet, die Erde, zwischen Sonne und Mond steht. Alle drei befinden sich genau auf einer Linie. Der Mond ist dann im Schatten, den die Erde wirft. Deshalb kommt nicht mehr das ganze Licht bei ihm an und wir sehen ihn auf der Erde rot am Himmel strahlen. Dieses Phänomen nennt man auch „Blutmond“ oder eben „Mondfinsternis“. Bis aber die nächste Mondfinsternis kommt, schläfst du mithilfe schöner Gute-Nacht-Geschichten schnell ein und träumst erst mal von einem großen roten Mond am Himmel.

Für Schulkinder: Mehr Wissen über die Mondfinsternis

Eine Mondfinsternis kommt im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis häufiger vor. Damit eine Sonnenfinsternis entstehen kann, müssen nämlich noch viel mehr Voraussetzungen zusammen kommen. Innerhalb von zehn Jahren können an einem Ort auf der Erde etwa vier totale Mondfinsternisse beobachtet werden. „Total“ bedeutet, dass der Mond sich vollständig im Schatten der Erde befindet. Sonne, Erde und Mond befinden sich also auf einer Linie. Das kann allerdings nicht jeden Monat passieren, weil der Mond meist auf einer geneigten Bahn um die Erde kreist. Mal ist er etwas höher und mal tiefer.

Die Mondfinsternis kann dann aber nur auf der Hälfte der Erde gesehen werden, die dem Mond zugewandt und wo dementsprechend Nacht ist. Dort ist der Mond dann rot am Himmel zu sehen, aber nicht so hell wie sonst. Ein Teil des Sonnenlichts gelangt nämlich immer noch in den Schatten der Erde. Dafür ist das Naturphänomen dann länger zu sehen als eine Sonnenfinsternis. Schließlich ist der Mond viel kleiner als die Erde und braucht etwa eine bis anderthalbe Stunde, um ihren Schatten zu verlassen.

Fazit

Wenn sich Sonne, Erde und Mond genau auf einer Linie befinden, tritt eine Mondfinsternis ein. Der Mond befindet sich dabei im Schatten der Erde. Weil eine Teil des Sonnenlichts trotzdem noch in den Schatten gelangt, sieht der Mond dann rot aus und wird deshalb auch als „Blutmond“ bezeichnet.

Schulkind-Quiz: Bist du ein Überflieger in Sachkunde?

Bildquelle: Getty Images/m-gucci

Na, hat dir "Wie entsteht eine Mondfinsternis? – Im Schatten der Erde" gefallen, weitergeholfen, dich zum Lachen oder Weinen gebracht? Dann hinterlasse uns doch ein Like oder teile den Artikel mit anderen netten Leuten. Wir freuen uns sehr über dein Feedback – und noch mehr, wenn du uns auf Pinterest, Facebook, Instagram, Flipboard und Google News folgst.

Galerien
Lies auch
Teste dich