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Wie entsteht eine Panikattacke? Kindgerecht erklärt

Wie entsteht eine Panikattacke? Kindgerecht erklärt

Kinderfragen

Vielleicht hast du Erwachsene schon einmal darüber reden hören: Panikattacken. Wie entsteht eine Panikattacke? Was passiert da und was kann man dagegen tun? Wir geben dir kindgerechte Antworten.

Kindgerecht erklärt: Wie entsteht eine Panikattacke?

Warum ein Mensch eine Panikattacke bekommt, kann verschiedene Gründe haben und von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Meistens ist es eine Reaktion auf starken Stress und Angst. Meistens kommt die Panikattacke dann ganz plötzlich und unerwartet. In anderen Fällen kann es ganz bestimmte Auslöser geben. Weil der Körper mit den ganzen Emotionen überfordert ist, zeigt er verschiedene Reaktionen. So kann ein Körper bei einer Panikattacke reagieren:

  • Schwitzen
  • Hitzewallungen oder Schüttelfrost
  • Zittern oder Schütteln
  • das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen
  • das Herz klopft schneller oder auch unregelmäßig
  • Schwindelgefühl
  • Brust- oder Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Angst, die Kontrolle zu verlieren

In der Regel dauert eine Panikattacke nicht länger als eine halbe Stunde an, meistens sind es auch nur wenige Minuten. Für den Moment fühlt sich das aber ganz anders an. Deswegen ist wichtig, mit jemanden über die eigenen Gefühle zu reden und sie zu verstehen. Im Gespräch können die betroffenen Menschen erkennen, was die Panikattacke auslöst.

Was kann ich tun, wenn ich eine Panikattacke habe?

Es gibt ein paar Tricks, die bei einer Panikattacke helfen können. In der Situation ist es gut, wenn du erkennst, dass es sich um eine Panikattacke handelt. Was dabei passiert, weißt du jetzt und kannst dir deine Gefühle ganz bewusst machen. Sage dir zum Beispiel deutlich: „Ich habe Angst.“ Es ist total in Ordnung, Angst zu haben. Die hat jeder. Vielleicht hilft es dir auch, wenn du weißt, wie Angst entsteht, um besser mit der Situation klarzukommen.

Wichtig ist das bewusste Atmen. Langsam tief ein- und auszuatmen, beruhigt dich. Dabei kannst du zum Beispiel die Sekunden zählen. Versuche ein bisschen länger auszuatmen, als einzuatmen und lasse dazwischen eine kleine Pause. Wenn in der Situation jemand bei dir ist, zum Beispiel deine Eltern, hilft es dir vielleicht, umarmt zu werden. Wenn du in dem Moment aber überhaupt keine Lust auf Körperkontakt hast, ist das auch in Ordnung. In dem Moment ist wichtig, was dir hilft. Vielleicht willst du auch nur, dass dir über den Rücken gestreichelt wird.

Dieses Video zeigt dir, was dir bei einer Panikattacke helfen kann:

Manchmal können nur die Profis helfen

Wenn du mit jemanden reden möchtest und dich deinen Eltern vielleicht nicht anvertrauen willst, kannst du die „Nummer gegen Kummer“ anrufen. Da können Kinder und Jugendliche anrufen und über Ängste, Probleme und Sorgen reden. Nette Menschen hören ihnen zu. Auch Kinder können Panikattacken haben. Wenn du also eine erlebst, versuche mit jemanden darüber zu reden. Deine Gefühle sind wichtig und es ist gut, sie in Worte zu fassen. Wenn du wiederholt Panikattacken hast, dann vertraue dich erst recht einer erwachsenen Person an. Vielleicht kannst du einmal mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten darüber sprechen. Die Profis kennen sich mit der Problematik aus und haben ein paar Tipps für dich.

Fazit

Menschen haben Panikattacken aus sehr unterschiedlichen Gründen. Die meisten Panikattacken haben viel mit Angst zu tun. Der Körper zeigt verschiedene Symptome wie Zittern, Schwindelgefühl, Atemnot oder starkes Herzklopfen. Es ist immer gut, wenn du deine Gefühle in Worte fasst und über deine Probleme und Sorgen redest. Wenn du Angst vor der Schule hast, kannst du aktiv etwas dagegen tun. Es ist immer wichtig, sich gegenüber seinen Ängsten stark zu machen.

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Bildquelle: Getty Images/fizkes

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