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Schritt für Schritt

Wohnung kindersicher machen: 8 Schritte, wie ihr Unfällen vorbeugt

© Getty Images/DGLimages
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Es gibt Unfälle, die lassen sich einfach nicht vermeiden. Aber eine kindersichere Wohnung hilft, vielen Verletzungen und Vergiftungsunfällen vorzubeugen. So könnt ihr Wohnung, Haus und Garten kindersicher gestalten.

Eine kindersichere Wohnung ist unglaublich wichtig, denn viel zu oft führen Gefahren in der Wohnung zu schweren Verletzungen: Fast zwei Drittel aller Unfälle von Kindern passieren zu Hause oder im häuslichen Umfeld (Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder). Die häufigsten Unfallursachen im Haushalt sind dabei:

  • Stürze
  • Ertrinken
  • Ersticken
  • Verbrennungen
  • Verbrühungen
  • Vergiftungen

Laut Robert Koch Institut sind jährlich rund 17 % aller Kinder wegen Unfällen in Behandlung. Und leider passieren auch über 60% der tödlichen Unfälle von Kindern zu Hause, vor allem durch Transportmittel, Ertrinken, Stürze, Vergiftungen, Ersticken und Feuer. Mit unseren Tipps könnt ihr zumindest einige große Gefahren stark verringern, denn eine kindersichere Wohnung senkt die Wahrscheinlichkeit solcher Unfälle stark.

Wohnung kindersicher machen: Infografik KIGGS
Bildquelle: BZgA

#1 Wohnung kindersicher machen: Die Basics

Bevor ihr loslegt, schaut euch am besten in eurer Wohnung um. Geht dafür in die Knie und nehmt die Perspektive eures Kindes ein:

  • Was könnt ihr alles erreichen?
  • Wofür braucht ihr Hilfe oder Hilfsmittel?
  • Was ist interessant?

Alle Zimmer, Flure, Balkon und Garten aus Kindersicht zu betrachten, ist der wichtigste Schritt, um für mehr Sicherheit zu sorgen. Dabei ist es wichtig, dass ihr eure Kinder auf Gefahren im Haushalt aufmerksam macht. Denn klar, Unfälle passieren. Aber alles, was unbekannt oder verboten ist, hat eine ganz besondere Anziehung. Kinder sollten von kleinauf wissen, dass bestimmte Dinge sehr gefährlich und deshalb nicht für sie geeignet sind. Dann könnt ihr mit der allgemeinen Sicherung beginnen:

  • Steckdosen mit Steckdosensicherungen ausstatten: Hier gibt es jede Menge verschiedene Modelle: Etwa zum Einkleben, bei denen ihr eure Stecker (manchmal mühsam!) dann eindrehen müsst. Und solche zum Einstecken und Herausnehmen, wenn ihr die Steckdose verwenden wollt.
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  • Scharfe Möbel, Kanten und Ecken mit Eckenschutz versehen: Am besten geeignet ist selbstklebender Eckenschutz aus Schaumstoff oder Gummi, der sich meist rückstandslos wieder entfernen lässt.
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  • Fenster und Türen mit Fensterverriegelung und Türstoppern versehen: So können Minis nicht herausklettern oder ihre Zehen oder Finger einklemmen.
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  • Kordeln, Kabel und Jalousien außer Reichweite halten: Wechselt, wenn möglich zu kordellosen oder kabellosen Alternativen oder befestigt sie sicher an der Wand. Sie stellen eine große Strangulierungsgefahr dar.
  • Giftige Substanzen, Reiniger und Medikamente wegschließen: Mit Schrankschlössern im obersten Schrank sind Chemikalien am besten aufgehoben. Medizin könnt ihr auch in einem Medizinschränkchen mit Schlüssel aufbewahren.
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  • Treppen und ggf. Räume mit Treppenschutzgitter abtrennen: So können Kids nicht so schnell die Treppe hinunterfallen. Für manche Eltern ist es sinnvoll, die Kinderzimmertür mit einem Schutzgitter abzutrennen, wenn sie ihr darin spielendes Kind nicht im Blick haben können. Dafür ist es allerdings wichtig, dass euer Kinderzimmer kindersicher ist (s. u.)
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Jennifer Kober

Schaut, was für euch funktioniert

Nicht immer lassen sich alle Schritte so umsetzen oder sind gar nötig, schließlich ist jede Wohnung und jede Familie anders. Kindersicherungen sollten unsere Kinder auch nicht einschränken, sondern ihnen Freiraum geben, sicher aufzuwachsen und sich auszuprobieren.

Sie sind eine gute Absicherung für den Ernstfall, aber ersetzen nicht unsere Aufgabe, unsere Kinder für Gefahren fit zu machen. Deshalb ist Kommunikation der beste Schritt, um Unfallsituationen zu verhindern.

Was bei uns noch super hilft: Die Wohnung nach dem Montessori-Gedanken so zu gestalten, dass unsere Kinder selbstständig alles erreichen können, was sie im Alltag brauchen.

#2 Kinderzimmer kindersicher machen

Im Kinderzimmer wird gespielt, getobt und geschlafen. Mit diesen 9 Tipps könnt ihr einige Unfälle vermeiden:

  1. Möbel kippsicher montieren und kindgerecht einräumen: Möbel, Regale und Schränke werden von Kindern gern zum Klettergerüst umfunktioniert. Deshalb sollten sie kippsicher an der Wand fixiert sein, das Kreuz an der Rückseite reicht nicht aus! Um Kletterversuchen vorzubeugen, könnt ihr aktuell beliebte Spielzeuge am besten weit unten lagern und, wenn nötig, den Kindern den Gebrauch eines Tritthockers nahebringen.
    Schwere Gegenstände wie zum Beispiel Puppenhaus, Autogarage oder Motorikschleife sollten in Regalen generell immer unten gelagert werden. Oder ihr packt sie, wenn aktuell nicht mit ihnen gespielt wird, auf "unerkletterbare" Möbel wie dem Kleiderschrank. So verhindert ihr, dass das Spielgerät beim Fischen aus dem Regal auf euer Kind fällt.
  2. Kanten von Möbeln polstern: Kanten von Möbeln lassen sich abpolstern. Dafür gibt es spezielles Kantenschutz-Zubehör oder ihr schützt Ecken und scharfe Kanten mit Schaumstoff oder Kissen. Auf jeden Fall sollten alle Möbel "entschärft" werden, die entlang der meistgenutzten Laufwege eures Kindes liegen – auch in Küche, Wohnzimmer und Co.
  3. Ordnung halten und Stolperfallen vermeiden: Zu viele Möbel und Spielzeuge, die herum stehen oder liegen, nehmen Platz weg und stellen Stolperfallen dar. Kleinteile wie Legosteine oder Spielfiguren bergen außerdem ein Verletzungsrisiko, wenn auf sie getreten wird (und es tut höllisch weh!) Deshalb ist es eine gute Idee, zusammen mit euren Kids auf Ordnung im Kinderzimmer zu achten. Vielleicht helfen euch unsere Aufräumspiele dabei?
  4. Achtung bei Teppichen und Läufern: Lose Teppiche und Läufer im Kinderzimmer sollten rutschfest verlegt sein und keine Stolperkanten haben. Achtet außerdem auf die entsprechende Pflege der Teppiche, um das Umfeld eurer Kids hygienisch sauber zu halten.
  5. Schubladen sichern: Schubladen, auch am Schreibtisch, könnt ihr mit einer Sperre ausstatten, damit sie nicht herausrutschen. Alternativ könnt ihr sie auch mit einer Schranksperre verschließen, sodass euer Kind sie nicht selbst öffnen kann.
  6. Kindersicherung an der Elektrizität: An die Steckdosensicherungen denken die meisten Eltern. Aber wie sieht es mit den Leitungen aus? Stromleitungen sollten unter Putz liegen und die Zuleitungen zu Lampen oder dem Radio sollten fest und stolpersicher montiert sein. Wichtig: Kabel nie hängen lassen, sie stellen eine Erstickungsgefahr dar.
  7. Sicherungen am Fenster anbringen: So mancher Schlafwandler wollte schon des Nachts aus dem Fenster klettern. Doch auch tagsüber ist das Geschehen auf der Straße so interessant, dass man sich ganz unbedingt hinauslehnen muss. Also die Fenster möglichst mit Riegeln versehen – am besten mit abschließbaren Griffen. Das gilt natürlich nicht nur fürs Kinderzimmer.
  8. Balkon absichern: Grenzt ein Balkon an, achtet unbedingt darauf, dass keine Kletterhilfen wie zum Beispiel große Blumentöpfe, Tische oder Stühle herumstehen. Sicherungsgitter und Türsicherung (s. o.) halten die Balkontür sicher verschlossen. Alternative: Einfach den Türgriff demontieren. Wir zeigen euch im Detail, wie ihr euren Balkon kindersicher macht.
  9. Schlummerlicht für die Nacht: Viele Kinder wachen in der Nacht auf, müssen auf die Toilette oder wandern ins Schlafzimmer ihrer Eltern. Damit sie sich im Dunkeln zurechtfinden, sich nicht stoßen oder hinfallen, gibt es Schlummerlichter. Gut ist eine Kombi aus fixen Nachtlichtern, die den Weg weisen. Und ein Nachtlicht, das euer Kind selbst anschalten und in der Hand halten kann. Unsere Lieblinge:
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#3 Küche kindersicher machen

Hier wird gekocht und gegessen – und in vielen Küchen spielt sich der Großteil des Familienlebens ab. Klar, dass eure Kids da immer mittendrin sein wollen. So könnt ihr eure Küche sicherer gestalten.

  1. Spielbereich in der Küche einrichten: Ein fester Platz zum Spielen, abgegrenzt durch ein Laufgitter oder optisch über eine Unterlage, gibt Kindern das Gefühl, auch hier ein eigenes Reich zu haben. Zum Rennen und Toben ist die Küche der falsche Ort, spritzendes Fett oder Wasser können den Boden sehr glatt werden lassen. Eine tolle Idee ist es, eine Mini-Bastelecke einzurichten. So sind eure Kinder beschäftigt und an einem sicheren Ort, während ihr Essen zubereitet. Oder ihr investiert in einen Lernturm, in dem sie euch beim Kochen sicher helfen können. So habt ihr sie im Blick, wenn es heiß hergeht.
  2. Elektrische Geräte außer Reichweite stellen: Stellt elektrische Geräte wie Kaffeemaschinen oder Wasserkocher außerhalb der Reichweite der Kinder auf. Und lasst die Kabel nicht herunterhängen.
  3. Backofen und Spülmaschine sichern: Spülmaschine und Backofen sind am besten stets geschlossen. Beim Kochen könnt ihr die Pfannenstiele nach hinten drehen, Kinder können sie sonst schnell herunterreißen. Am besten sichert ihr den Herd noch mit einem Herdschutzgitter. Vor allem bei älteren Backöfen können die Glastüren schnell heiß werden, hier könnt ihr einen Fensterschutz anbringen.
  4. Putzmittel wegsperren: Reinigungs- und Putzmittel gehören auch in der Küche in einen abschließbaren Schrank, sie können zu Vergiftungen und Verätzungen führen.
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#4 Badezimmer kindersicher machen

Planschen und Baden – ein Hochgenuss! Die meisten Kids sind im Bad beim Waschen, Zähneputzen und Toilettengang gerne so selbstständig wie möglich unterwegs. So wird euer Bad kindersicher:

  1. Kind nie allein im Bad lassen: Lasst euer Kind nie allein in der Badewanne oder Dusche! Denn auch in niedrigem Wasser können Kleinkinder ertrinken. Außerdem haben die meisten Badezimmertüren ein Schloss oder einen Schlüssel stecken, mit denen sich das Kind aus Versehen einschließen könnte.
  2. Rutschfallen beseitigen: Der Boden ist meist wischfreundlich mit Fliesen ausgestattet, auf denen man leicht ausrutschen kann. Rutschfeste Badematten für den Boden sind am sichersten. Und auch in der Badewanne sind Anti-Rutsch-Matten eine tolle Idee, denn hier rutschen Kids schnell weg.
  3. Armaturen sichern: Die Armaturen lassen sich mit Stoßsicherungen ausstatten. Die Mischbatterie kann man mit einem Temperaturregler ausstatten, damit es nicht über 50 °C heiß wird und Verbrühungen vermieden werden.
  4. Elektrische Geräte wegschließen: Und den Föhn sofort nach Gebrauch vom Stromnetz nehmen und wegräumen. Selbst ältere Kinder kommen gerne mal auf die Idee, Elektrogeräte alleine auszuprobieren.
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#5 Garten kindersicher machen

Auch im Garten lauern Gefahren, denn es gibt so viele tolle Geräte zu entdecken und Höhen zu erklimmen. Habt eure Kids hier am besten immer im Auge – besonders dann, wenn ihr in einem "fremden" Garten zu Besuch seid und die Gefahrenquellen nicht richtig kennt.

  1. Keine Gartengeräte herumliegen lassen: Ein Klassiker in jedem Slapstickfilm, in der Realität jedoch hochgefährlich: Ein Tritt auf die Harke, der Stiel kippt hoch und haut heftig auf die Nase. Versucht also, Gartengeräte nicht herumliegen zu lassen. Auch der Gartenschlauch sollte sofort nach Gebrauch eingerollt werden, er kann sonst zur Stolperfalle werden und im schlimmsten Fall das Kind beim Spielen strangulieren.
  2. Bäume und Zäune vorm Klettern schützen: Bäume immer wieder überprüfen, ob für Kinder erreichbare Äste morsch geworden sind und Stürmen sowie Kletteraktionen nicht mehr standhalten. Auch Zäune sollten für Kinder am besten nicht zu erklettern sein.
  3. Gartenteich einzäunen: Ein Gartenteich sollte unbedingt eingezäunt werden – dafür solltet ihr 1 m Abstand zum Ufer einhalten. Wenn ihr ein Planschbecken aufgebaut habt, leert es am Tagesende am besten aus. Euer Kind sollte NIE allein und ohne Aufsicht im Garten spielen, wenn Wasserquellen in der Nähe sind. Das gilt auch für euer Regenfass. Zur Erinnerung: Nur wenige Zentimeter Wassertiefe und ein paar Sekunden genügen für kleine Kinder, um zu ertrinken.
  4. Schuppen und Garage sicher abschließen: Viele Menschen bewahren in Schuppen und Garage Werkzeuge und Chemikalien wie Lösungsmittel, Frostschutz und Rattengift auf. Geht sicher, dass diese Dinge IMMER außer Reichweite und gut weggeschlossen sind. Wenn ihr andere besucht, haltet am besten im Hinterkopf, dass hier oft Gefahren lauern.

#6 Sport und Bewegung schützen vor Unfällen

Kinder haben heute ein eingeschränktes Bewegungsfeld. Sie sitzen mehr statt sich draußen zu bewegen. Dadurch gehen Kondition, Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit immer mehr verloren

Susanne Brand, Jugendbildungsreferentin Deutsche Turnerjugend

Kindersicherheit im Haushalt ist nicht nur eine Frage der elterlichen Vorsorge und Vorbereitung. Wenn Kinder ein gutes Körpergefühl haben, können sie ihre Umgebung besser einschätzen.

Die meisten Kinder verletzen sich bei Stürzen und Zusammenstößen. "Sie haben nicht gelernt, schnell und richtig auszuweichen, sich abzufangen oder abzurollen", sagt Susanne Brand, Jugendbildungsreferentin der Deutschen Turnerjugend. Sie meint, etwa 60 % der Unfälle seien vermeidbar.

Eine gute Motorikschulung macht Kinder mit der Schwerkraft vertraut, vermittelt ein gutes Gefühl für den eigenen Körper:

  • Purzelbaum
  • sich auf eine Matratze fallen lassen
  • kopfüber an einer Stange pendeln
  • an einem Gerüst klettern ....

All diese klassischen Übungen und Spiele sind hierfür geeignet. In einer Gruppe macht das natürlich am meisten Spaß, weshalb Turnvereine eine tolle Idee sind.

Doch nicht nur das Training im Verein hält fit. "Es gilt, die nähere Umgebung als Raum für Bewegungsspiele zu entdecken", sagt die Jugendbildungsreferentin.

#7 Rauchmelder installieren

Neben Treppen- und Steckdosensicherungen sind auch Rauchmelder eine gute Idee, denn nicht immer werden Feuer sofort bemerkt.

Gerade kleine Kinder geraten schnell in Panik, wenn sie Rauch bemerken. Sie verkriechen sich unter dem Tisch oder gar im Schrank. Das kann eine Falle sein, gerade wenn sich bei einem Schwelbrand der Rauch in Bodennähe sammelt.

Martina Abel, Geschäftsführerin der BAG Mehr Sicherheit für Kinder

Martina Abel der BAG Mehr Sicherheit für Kinder erklärt, dass dann bereits nach wenigen Atemzügen eine Ohnmacht möglich ist – und dann ginge es tatsächlich um Sekunden.

#8 Notfall-Verhalten mit euren Kindern üben

Wichtig ist es also auch, mit euren Kindern das richtige Verhalten in Gefahrensituationen zu üben. Im Brandfall heißt das: Schnell raus aus dem Zimmer, Erwachsene alarmieren, die Feuerwehr anrufen, die Wohnung verlassen. "Die 112 am besten groß und gut sichtbar am Telefon anbringen", rät Martina Abel.

Wenn ihr kein hauseigenes Telefon habt, zeigt euren Kindern, wie sie mit eurem Handy den Notruf wählen. Und bringt alle wichtigen Nummern gut sichtbar am Kühlschrank an!

Neben dem Gedanken an Unfällen gibt es auch einige Kinderkrankheiten, die uns den Schlaf rauben. Keine Angst: Wir haben die wichtigsten Merkmale der häufigsten Kinderkrankheiten für euch:

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