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Babybauch-Wissen

Knoblauch in der Schwangerschaft: Muss man darauf verzichten?

Viele von uns lieben Knoblauch, denn egal was man kocht – mit Knoblauch wird es besser! Eine leckere Tomatensoße oder ein würziger Dip ohne Knoblauch ist deshalb auch für viele werdende Mamas nicht vorstellbar. Doch wie sieht es in der Schwangerschaft aus, muss man da wirklich neun Monate ohne Knoblauch auskommen?

Was ist an Knoblauch gesund?

Der Knoblauch ist aus fast allen Kulturen und Küchen nicht mehr wegzudenken. Anders als man vielleicht denkt, wird er nicht ausschließlich als Gewürz, sondern auch in der Medizin eingesetzt, denn der Knoblauch kann noch viel mehr als nur lecker schmecken. Ägypten galt lange Zeit als das „Knoblauchland”. Dort wurde der Knoblauch als Heilpflanze genutzt und geschätzt.
Und auch heute noch sagt man dem Knoblauch heilende Wirkungen voraus:

  • Senkung von Blutdruck und Cholesterinspiegel:
    Dazu sollte man täglich kleine Mengen Knoblauch zu sich nehmen. Der Knoblauch wirkt erwiesenermaßen blutverdünnend, was auch dem Kreislauf zu Gute kommt.
  • Natürliches Antipilzmittel:
    Der Knoblauch hemmt das Wachstum von Pilzen, egal ob im Darm, der Haut, den Nägeln oder dem Mund. Drei bis vier Zehen pro Tag sollen helfen die Pilze abzutöten.
  • Hilft bei Verdauungsbeschwerden:
    Die Wunderknolle trägt zu einer optimalen Magenfunktion bei, da das in Knoblauch enthaltene Allicin die Magensaftproduktion anregt und den Magen-Darmtrakt stimuliert, die Verdauung anzuregen. Daher hilft der Knoblauch bei Verstopfung, bakteriellem Durchfall, Blähungen, sowie krampfartigen Schmerzen.

Ist Knoblauch in der Schwangerschaft gesund?

Der Knoblauch ist als Geschmacksgeber aus vielen Gerichten nicht mehr wegzudenken. Doch wie sieht das während der Schwangerschaft aus? Kann man Knoblauch da auch weiterhin ohne schlechtes Gewissen genießen? Die Antwort ist ja, der Knoblauch kann sogar die normalen Körperfunktionen entlasten, da er dafür sorgt, dass die Arterien frei bleiben und somit die Durchblutung unterstützt wird.

Hat Knoblauch in der Schwangerschaft Auswirkungen auf mein Baby?

Wenn du regelmäßig Gewürze wie Knoblauch während der Schwangerschaft isst, kann sich dein Baby über das Fruchtwasser an den Geschmack gewöhnen, denn Spuren können bei ihm ankommen. Dasselbe gilt übrigens für Knoblauch in der Stillzeit, wo der Geschmack in die Muttermilch übergehen kann. Beides hat keine negativen Auswirkungen auf dein Baby. Vielmehr hat es den schönen Nebeneffekt, dass dein Kind sich bereits an deine geschmacklichen Vorlieben gewöhnt, die später garantiert in eure Familienkost einfließen.

Welche Risiken hat Knoblauch in der Schwangerschaft?

Auch wenn Knoblauch in der Schwangerschaft nicht gefährlich ist, sollte man darauf achten, Knoblauch nur in Maßen zu sich zu nehmen. Denn der erwähnte Vorteil der Blutverdünnung, kann bei Schwangeren zu einem Nachteil werden: bei übermäßigem Knoblauch-Konsum kann sich so das Blutungsrisiko erhöhen.

Lust auf neue Rezepte? Wir haben 5 leckere für dich, die auch in der Schwangerschaft gesund sind (und pssst: Knoblauch kommt auch hier nicht zu kurz!):

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Arabella Mba Mombe
Arabella Mba Mombe

Mein Fazit

Alle werdenden Mütter, die Knoblauch genauso gerne essen wie ich, können nun aufatmen, denn während der Schwangerschaft, gibt es keinen Grund auf das leckere Gewürz zu verzichten. Ganz im Gegenteil: Die Wunderknolle ist gesund und wird Mama und Baby eher nutzen als schaden.
Jedoch ist, wie bei vielen Lebensmitteln in der Schwangerschaft, die Dosierung sehr wichtig, denn übermäßiger Verzehr kann zu Unwohlsein führen. Doch wie sieht es beim Nachwuchs aus? Ist Knoblauch als Gewürz für Babys geeignet?

Bildquelle: Getty Images/ fcafotodigital

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