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Müsli selber machen: 3 leckere Rezepte für ein gesundes Frühstück

Müsli selber machen: 3 leckere Rezepte für ein gesundes Frühstück

Gesunde Alternative

Müsli selber machen geht ganz leicht und spart euch viel Zucker und unnötige Zusatzstoffe. Wir haben Tipps für eure eigene Müsli-Mischung und leckere Rezepte für Kinder- und Bircher-Müsli.

Es knuspert, schmeckt gut und stärkt für den Tag in Kita, Schule oder Büro – Müsli ist eines der beliebtesten Speisen auf dem Frühstückstisch. Nimmt man die Zutatenlisten der gängigen Müsli- und Cornflakespackungen jedoch einmal genauer unter die Lupe, fallen viel Zucker und unnötige Zusatzstoffe negativ auf. Wie Codecheck informiert, stecken in 100 g Müsli bis zu 8 Würfel Zucker – und das, obwohl die Hersteller mit Begriffen wie "Aktiv", "Fitness" oder "Vital" werben. Das ist super ärgerlich, denn ein Müsli am Morgen könnte eigentlich so ein gesundes Frühstück sein!

Deshalb empfehlen wir, das Müsli einfach selbst zu machen. Wir haben drei Rezepte für euch, mit denen ihr gesund in den Tag startet.

Müsli selber machen: Eine eigene Mischung erstellen

Am einfachsten ist es, wenn ihr euch eine große leere Dose oder ein großes leeres Glas nehmt, und darin eure eigene Müsli-Mischung erstellt. Die steht dann fertig im Küchenschrank und muss morgens nur noch mit Milch oder Joghurt serviert werden. Was genau in euer Müsli kommt, ist euch überlassen, wir empfehlen aber insgesamt drei Komponenten:

  • Die Basis: Als Basis dienen für Müsli eigentlich immer Haferflocken. Die gibt es in der 500-Gramm-Packung ab ca. 50 Cent im Supermarkt. Ihr habt die Wahl zwischen kernigen und zarten Haferflocken. Wenn das Müsli auch für euer Kind geeignet sein soll, solltet ihr lieber zarte Haferflocken verwendet. Kernige Haferflocken schmecken etwas intensiver, sind schwerer zu kauen und auch nicht so leicht bekömmlich wie die zarten. Von den Nährstoffen her gibt es keine Unterschiede. Haferflocken sollten etwa 2/3 eurer Mischung ausmachen.
  • Knusperspaß: Für den richtigen Biss und einen nussigen Geschmack im Müsli sorgen Nüsse, Kerne und Samen. Hier habt ihr eine gigantische Auswahl: Cashews, Mandeln, Haselnüsse, Leinsamen, Kürbiskerne, Flohsamenschalen (Achtung, sparsam einsetzen und nur für Kinder ab sechs Jahren) oder Sonnenblumenkerne eignen sich optimal. Wenn ihr mögt, könnt ihr die Nüsse auch noch klein hacken, bevor sie in eure Mischung wandern. Für noch mehr Crunch könnt ihr vorher selbstgemachtes Granola draus machen.
  • Natürliche Süße: Etwas süßer wird euer Müsli noch mit ein wenig Trockenobst. Kalorienarm und nur leicht süß wird es mit Apfelchips, deutlich süßer wird es mit Rosinen, Datteln oder getrockneten Aprikosen. Etwas teurer aber genial für den Geschmack sind gefriergetrocknete Früchte, beispielsweise gefriergetrocknete Erdbeeren. Auch Kokoschips (natürlich ungezuckert) machen sich toll im Müsli. Ihr könnt aber natürlich auch morgens einfach frisches Obst in euer Müsli mischen. Und wer unbedingt noch ein wenig Schoki in seinem Müsli haben möchte, der rundet das Ganze noch mit geraspelter Zartbitter-Schokolade ab.
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Wer nur ab und an Müsli frühstückt und keine eigene Mischung anlegen will, für den haben wir hier noch zwei weitere leckere Müsli-Rezepte.

Schlemmermüsli für Kinder

Wir haben ein Rezept für euch zusammengestellt, dass ihr nach Belieben verändern könnt. Mag euer Kind lieber frische Beeren, können diese die Banane ersetzen, auch eine vegane Variante mit Hafer- oder Mandeldrink statt Kuhmilch funktioniert.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g feine Haferflocken
  • 300 ml Milch
  • 2 EL gehackte Haselnüsse
  • 1 Banane
  • 1 EL Kokosraspeln (ungezuckert)
  • 1 EL Schokotröpfchen zartbitter

Zubereitung:
Vermischt Haferflocken, Milch und Haselnüsse und stellt die Mischung über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen schneidet ihr die Banane in feine Scheiben und mischt sie unter das Müsli. Anschließend gebt ihr noch Kokosraspeln und die Schokotröpfchen hinzu. Fertig ist ein leckeres Müsli, das sowohl euch als auch euren Kindern schmecken wird.

Bircher-Müsli

Bircher-Müsli ist ein echter Klassiker. Entdeckt hat es der Schweizer Arzt Maximilian Oskar Bircher-Benner um das Jahr 1900 während einer Bergtour in den Alpen. Dort wurde ihm angeblich das Müsli nach uralter Tradition aufgetischt. Bircher empfahl das Müsli als gesunde Diätkost, die für ordentlich Power sorgt. Er ließ für sein Müsli Haferflocken über Nacht in einer Mischung aus Wasser, Zitronensaft und Kondensmilch einweichen. Am Morgen rieb er zusätzlich noch einen Apfel vor dem Essen hinein. Noch heute gilt das Müsli als absolutes Allrounder-Frühstück, dessen Rezeptur über die Jahre noch ein bisschen verfeinert wurde.

Zutaten für 4 Portionen:

  • 200 g feine Haferflocken
  • 150 ml Milch
  • 150 g Naturjoghurt
  • 2 EL Honig oder Agavendicksaft
  • 2 Äpfel
  • 2 EL Rosinen
  • 50 g gehackte oder gestiftelte Mandeln

Zubereitung:
Als Erstes verarbeitet ihr einen der Äpfel mit einer Reibe zu einem Brei. Den anderen Apfel schneidet ihr in ganz feine Stückchen. Vermischt beide Äpfel nun mit Rosinen, Mandeln und Haferflocken. Nun gebt ihr die Milch gemeinsam mit Joghurt und Honig in eine Schüssel und verrührt das Ganze so lange, bis sich die drei Komponenten miteinander verbunden haben. Zum Schluss gebt ihr die Haferflocken-Apfel-Mischung in den Joghurtmix und rührt kräftig um. Nun kommt das Müsli über Nacht in den Kühlschrank und kann am nächsten Morgen genossen werden.

Müsli ist aber nicht nur morgens gesund, ihr könnt es auch wunderbar zum Mittag oder Abend servieren. Und als kleiner Snack zwischendurch bieten sich selbstgemachte Müsliriegel an. Und wenn ihr beim Frühstück etwas Abwechslung braucht, solltet ihr euch unbedingt unsere Rezepte für Overnight-Oats ansehen. Noch mehr Rezepte für den kleinen Hunger seht ihr im Video:

Fitness-Test: Wie fit ist dein Wissen zu Sport und Ernährung?

Bildquelle: Getty Images/goodmoments

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