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Frühstück für Kinder: Leckere und vielseitige Ideen von süß bis herzhaft

Frühstück für Kinder: Leckere und vielseitige Ideen von süß bis herzhaft

Was Kinder brauchen

Gerade für Kinder ist ein gesundes Frühstück die Grundlage für einen guten Start in den Tag. Hier erfahrt ihr, was zu einem gesunden Kinder-Frühstück dazu gehört und wie man kleine Frühstücksmuffel für die erste Mahlzeit des Tages begeistern kann. Wir haben Rezeptideen für die unterschiedlichsten Vorlieben von Schoko-Junkie bis Wurst-Fan.

Frühstück: Die wichtigste Mahlzeit für Kinder

Früh morgens stehen bei Familien mit Kindergarten- und Schulkindern in erster Linie praktische Fragen auf dem Programm. „Schultasche gepackt?“, „Wo ist die Regenjacke?“, „Zähne geputzt?“. Zwischen halb sieben und halb acht muss jeder Handgriff sitzen, jede Minute zählt. Was der täglichen Hektik leider oft zum Opfer fällt, ist ein entspanntes Frühstück: Jedes siebte Kind geht ohne Frühstück aus dem Haus. Im morgendlichen Kampf mit der Uhr ist es aber wichtig zu wissen, dass für Kinder das Frühstück die wichtigste Mahlzeit überhaupt ist, denn:

Darum ist ein gesundes Frühstück für Kinder so wichtig

  • Nach dem „Fasten“ in der Nacht füllt das Frühstück die Energiespeicher auf und
    sorgt dafür, dass Muskeln und Gehirn auf „Empfang“ schalten.
  • Kinder, die nicht frühstücken, können sich nicht richtig konzentrieren und nicht
    richtig nachdenken. Und das sind äußerst schlechte Startbedingungen für einen
    langen Schul- oder Kindergarten-Tag.
  • Kinder mit Frühstück im Magen haben deutlich bessere Laune. Kinder ohne
    Frühstück sind leicht reizbar und nervös.
  • Kinder, die gefrühstückt haben, bewegen sich auf dem Schulweg sicherer und
    umsichtiger.

Gut zu wissen: Das Frühstück muss nicht üppig sein. Wenn euer Kind ein Frühstücksmuffel ist, reicht auch eine Banane oder ein Glas Milch. Übrigens: Das zweite Frühstück im Kindergarten oder in der Schulpause ist kein Ersatz für das Frühstück zu Hause!

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Das beste Frühstück für Kinder

Frühstücken sollte schon sein, auch wenn früh die Zeit knapp ist. Doch was soll auf den Teller? „Das ideale Frühstück für Kinder ist die Kombination von Vollkorngetreide, frischem Obst und Milchprodukten“, da sind sich alle Experten einig. Dabei sollten die Zutaten so hochwertig wie möglich sein, denn: „Ein Frühstück aus Weißbrot, Marmelade, Nuss-Nougat-Creme und fetter Wurst enthält durch den hohen Zucker- und Fettgehalt zwar ausreichend Kalorien, bringt aber keine echte Power, weil wichtige Nährstoffe fehlen“, erklären die Ernährungsexperten von der Verbraucherzentrale.

Es lohnt sich also, die einzelnen Bestandteile der Mahlzeit genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei gilt ganz grundsätzlich: Je weniger verarbeitet ein Lebensmittel ist und je weniger Zusatzstoffe es enthält, desto besser. Wenn es schnell gehen soll, sind Müsli oder Cornflakes mit etwas Joghurt, Früchten, Milch oder Saft am besten. Wenn eure Kinder lieber Brot essen, könnt ihr Vollkornbrot, Roggenbrötchen oder Knäckebrot anbieten. Da kriegen sie die meisten Ballaststoffe und Energie und es darf auch mal Marmelade drauf sein. Wir haben eine Vielzahl von Frühstücksideen für euch zur Inspiration:

Für Kinder zum Frühstück: Brot, Milch, Obst und Müsli

Die wichtigsten Frühstückskomponenten für Kinder sind Brot, Milch, Müsli und Obst.

  • Welches Brot darfs sein? In der Getreide-Gruppe ist das gute alte Frühstücksbrot immer noch erste Wahl. Besonders viele Vitamine und Mineralstoffe liefert Vollkornbrot aus Roggen- oder Weizenmehl. Auch Mischbrot ist gut. Es sollte allerdings zu mindestens 50 Prozent aus Vollkornmehl gebacken sein. „Dessen Ballaststoffe sorgen dafür, dass die Darmflora gesund und Ihr Kind länger satt bleibt“, erklärt die Diplom-Ökotrophologin Dagmar von Cramm. Ideal für kleine Kinder sind Brot und Brötchen aus fein gemahlenem Vollkornmehl, das mit Jodsalz gebacken wurde. Bei abgepackter Ware sollten diese Zutaten also auf der Verpackung auftauchen. Beim Bäcker kann man nachfragen.
  • Butter, Margarine oder ganz ohne? Als Streichfett gilt Butter wertvoller als Margarine, weil es weniger stark verarbeitet ist. Margarine aus gehärteten Fetten enthält Trans-Fettsäuren, die als Mitverursacher bestimmter Herzkrankheiten infrage kommen. Doch pflanzliche Margarine ist auch in Ordnung. Letztlich gibt es auch Kinder und Eltern, die gar keine Butter oder Margarine mögen. Das ist kein Weltuntergang. Kocht einfach mit guten Pflanzenölen wie Raps- oder Sonnenblumenöl, so bekommt euer Kind auch die wertvollen Omega-3-Säuren, die es braucht. Die Mär von der "guten Butter " ist längst hinfällig.
  • Und welcher Belag soll auf Stulle, Brötchen oder Hörnchen? Das ist reine Geschmackssache. Käse liefert als Milchprodukt wertvolles Kalzium, Wurstsorten wie dünn geschnittener Kochschinken oder Kassler sind weniger fetthaltig. Aber auch gegen einen süßen, zuckerbetonten Belag wie Marmelade oder Honig spricht nicht viel, vorausgesetzt, er wird dünn aufs Brot gestrichen und die Zähne werden hinterher gründlich geputzt. Nuss-Nougat-Creme dagegen enthält neben reichlich Zucker viel Fett und sollte die Ausnahme bleiben.

Müsli mit Obst ist lecker und gesund

Brot und Brötchen in vielen Varianten sind also wunderbar. Aber kann Getreide nicht noch mehr? Und ob: Unter der Bezeichnung „Cerealien“ gibt's im Supermarkt Flakes-Kreationen ohne Ende. Die wenigsten gelten jedoch als gesundes Frühstück, weil sie als hoch verarbeitete Waren meistens kaum noch Ähnlichkeit mit dem Ausgangsgetreide haben. Außerdem stecken fast immer Zusatzstoffe, reichlich Zucker und viele künstliche Vitamine und Mineralstoffe drin. Letzteres klingt zwar gesund, muss aber kritisch bewertet werden, weil es dadurch zu Überdosierungen kommen kann.

Doch zumindest für klassische Cornflakes gilt: Wer nicht angereicherte Produkte sucht, findet sie auch – meist im untersten Supermarktregal. Oder in der Bio-Ecke. Bei anderen Flop-Pops ist das Beste die Milch, in der sie schwimmen. Ungezuckertes Müsli dagegen ist zum Frühstück eine hervorragende Wahl. Oder eine Müsli-Mischung aus Cornflakes und Haferflocken. Damit lassen sich ganz leicht alle drei wichtigen Frühstücks-Puzzleteile perfekt und flott zusammensetzen: Getreide in Form von Flocken, Obst wie klein geschnittener Apfel oder Banane, Milch drüber: fertig!

Bei Obst ist als Rohkost alles in Ordnung, was die Kinder gerne essen. Faustregel: Je bunter, desto besser. Dabei lassen sich auch ungewöhnliche Pfade einschlagen. Obst passt nämlich auch aufs Brot und kann dort die Marmelade ersetzen. Tipp: Einfach ein paar Bananenscheiben auf einem Vollkornbrot verteilen. Mit Kakaopulver bestreut, wird's sogar schokoladig.

Milchprodukte in vielen Variationen

Um Milch auf den Frühstückstisch zu bringen, gibt es weitere gute Möglichkeiten: als Getränk im Glas, als Käse, Joghurt oder Quark. Quark und Joghurt lassen sich ganz nach Geschmack mit frischen Früchten oder Säften mischen. Bei allen Milch-Fertigprodukten sollte man ganz genau hingucken, denn auch dort können viele unerwünschte Zucker- und Zusatzstoffe stecken. Spezielle Kinderprodukte bilden keine Ausnahme – im Gegenteil. Dann lieber kalte oder warme Frühstücksmilch: H-Milch ist dafür genauso geeignet wie Frischmilch, denn beim Nährstoffgehalt gibt es fast keinen Unterschied.

Für schlanke Kinder ist Vollmilch mit 3,5 Prozent Fett die beste Wahl, Kaloriensparer nehmen fettarme Milch mit 1,5 Prozent Fett. Wenn das Kind Milch pur nicht mag: Versucht es mit Kakao. Doch Vorsicht: Fertigmischungen sind oft reinste Zuckerfallen. Rund wird das Kinderfrühstück mit einem zusätzlichen Getränk, am besten Mineralwasser, Schorle, Kräuter- oder Früchtetee. Reiner Saft enthält zu viel Fruchtzucker und -säure für empfindliche Milchzähne.

Kinder nicht zum Frühstücken zwingen

Kleinen Morgenmuffeln sind die vielen guten Argumente fürs Frühstücken aber oftmals völlig egal. Gesund hin oder her: Eben erst herausgehuscht aus den Federn, bekommen sie oft sowieso keinen Bissen runter. Das erfordert von den Eltern viel sanfte Überredungskunst, denn mit völlig leerem Bauch solltet ihr das Kind nicht aus dem Haus lassen. Ein bisschen was geht eigentlich immer: ein Schluck Milch, eine Tasse Kakao, ein Milchshake mit püriertem Obst oder ein Smoothie. All das muss gar nicht erst gekaut werden. Und wenn es nur ein Apfel oder etwas Banane ist.

Zum Essen zwingen solltet ihr euer Kind aber nie. Weckt es lieber zehn Minuten früher, setzt euch mit ihm an den schön gedeckten Tisch und esst gemeinsam etwas – und dann kommt ein kleines bisschen Appetit hoffentlich von selbst.

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Das perfekte Pausenbrot

Für einen erfolgreichen Schultag ist ein ausgewogenes Frühstück genauso wichtig wie ein Pausenbrot am Mittag, das für die nötige Konzentration und Power sorgt. Auch wenn's ums Essen geht, sind Kinder ganz verschieden: Der eine steht morgens auf und hat sofort Bärenhunger. Der andere knabbert wie ein kleiner Nager an seinem Toast herum. Klar, dass das „Mäuschen“ vormittags in Schule oder Kindergarten den größeren Nachschlag braucht. Sonst droht ein Leistungs- und Stimmungstief.

In seine Brotdose gehört das ganze Programm: Brot, Obst, ein Milchprodukt und ein Getränk. Wer schon morgens herzhaft zubeißt, kommt später auch mit Obst- und Gemüse-Rohkost, einem kleinen Stück Brot und einem Getränk gut klar. Ein opulentes zweites Frühstück würde ihm nur den Appetit aufs Mittagessen nehmen.

Wenn morgens nicht viel Zeit ist, um die Pausenbox zu füllen, lässt sich das auch am Vorabend erledigen: In einer Kunststoffbox im Kühlschrank überdauern belegte Brote und klein geschnittenes Obst unbeschadet die Nacht. So bleibt morgens auch länger Zeit für das gemeinsame Frühstück. Hier findet ihr viele geniale und kreative Pausenbrot-Ideen.

Trinken im Unterricht

Flüssigkeitsmangel in der Schule macht müde und unkonzentriert. Grundschulkinder brauchen mindestens einen Liter Flüssigkeit am Tag und müssen deshalb regelmäßig trinken. Sonst werden sie müde und unkonzentriert. Weil Trinken im Unterricht meistens verboten ist, bleibt in der Schule dafür nur während der Pausen Zeit. Am besten gebt ihr den Kindern eine coole Trinkflasche mit, dann macht die Flüssigkeitszufuhr doppelt Spaß.

Eltern sollten aber ruhig mal bei der Grundschule nachhaken, ob das Verbot nicht gelockert werden kann. Der aid infodienst Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft (aid) und die Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) halten das für eine gute Idee und informieren auf der Internetseite www.trinken-im-unterricht.de über das Thema.

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Früh muss es schnell gehen. Mit diesen Tricks könnt ihr das morgendliche Obst und Gemüse noch viel schneller schneiden und zubereiten.

Bildquelle: Getty Images/romrodinka

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