Woher kommt die Mutterliebe?

Mutter sein ist ein Geschenk und pures Glück. Aber es gibt auch Schattenseiten und stressige Phasen. Trotzdem sollte jede Mama niemals vergessen, stolz auf sich zu sein!

Mutter sein hat auch Schattenseiten

Gute Mutter sein: Auch mal blödeln


Es ist nicht alles nur perfekt. Nach der Geburt eines oder mehrerer Kinder verändert sich der Körper. Bei manchen mehr, bei anderen weniger. Und die Partnerschaft wird gerade in den ersten Jahren auf eine Probe gestellt. Hinzu kommt, dass eine Familie mit mehreren Kindern durchschnittlich weniger Geld zur Verfügung hat als ein kinderloses Paar. Und in der Zeit bis zum Schulabschluss der Lieblinge bleibt einer Mutter einfach wenig Freiraum. Aber wollte deshalb eine Mutter tauschen? Trotz dieser Mühen und Hindernisse: Mutter zu werden, ein Kind zu haben, es groß werden sehen, Zeit mit ihm verbringen, ist einfach ein großes Geschenk.
Wissenschaftler haben erforscht, wie Mutterliebe entsteht: Während des Geburtsvorgangs und beim Stillen werden bei der Mutter verstärkt so genannte „Bindungshormone“ wie Oxytocin und Prolaktin ausgeschüttet, die das Bindungssystem von Mutter und Kind im Gehirn aktivieren. Oxytozin sorgt auch beim Sex für Glücksgefühle. Während des „Bondings“, der Phase kurz nach der Geburt, verstärkt das Hormon die positiven Gefühle. Manche Mutter erlebt diese Momente fast rauschhaft. In den ersten Wochen nach der Geburt fast so etwas wie „Flitterwochen“ mit dem Baby. Aber auch „Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt“-Gefühle sind bei einer frisch gebackenen Mutter ganz normal.Das so genannte Kindchenschema (Kulleraugen, großer Kopf) weckt zusätzlich in der Mutter den Beschützerinstinkt. Durch die Hilfsbedürftigkeit, das Weinen und besonders das Lächeln, wird das elterliche Fürsorgeverhalten bei der Mutter geweckt und aufrechterhalten. Aber das Entstehen der Mutterliebe ist nicht nur ein biologischer und instinktiver Vorgang, sondern auch kulturell bedingt. Psychologen haben herausgefunden, dass es Frauen, die selbst eine liebevolle, zärtliche Mutter hatten, leichter fällt, ihre Kinder ebenso zu behandeln.

Fünf Gründe, warum eine Mutter stolz auf sich sein kann

➤ 1. Sie haben diese wunderbaren Wesen auf die Welt gebracht!
➤ 2. Sie sind jeden Tag wieder bereit, ihnen Liebe zu schenken, sie zu versorgen und mit ihnen zu spielen, sie zu trösten, ihnen zuzuhören, Grenzen zu setzen, vorzulesen und die Lieblingsnudelsoße zu kochen!
➤ 3. Sie verzweifeln nicht, wenn Ihre Kinder mit Shampoo experimentieren, auf die Toilette müssen, wenn Sie ihnen gerade den Schneeanzug fertig angezogen haben, oder das Baby Fieber bekommt, wenn Sie in die Oper wollen.
➤ 4. Sie nehmen die Rosa-Pink-Phase Ihrer Tochter und die „Ich esse nur Nudeln“-Zeit mit Ihrem Sohn gelassen. Und Ihr musikalisches Empfinden übersteht auch einige Jahre mit Rolf Zukkowski und anderen Hör-CD-Superhits.
➤ 5. Sie managen ein kleines Familienunternehmen! Elternabende, Fußballturniere, neue Zahnspangen, Flötenunterricht und Glückwünschkarten für Omi – Sie bekommen es hin!


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