Was Eltern über das Internet wissen müssen: Ohne Anleitung geht es nicht

Ohne Anleitung geht es nicht

Was machen Kinder im Internet? Sie surfen, mailen, chatten, laden vielleicht Tierbilder herunter. Zugegeben, das ist schon eine beträchtliche Leistung. Aber ist das „Können“? Können beginnt erst, wenn Erwachsene Kindern helfen, ihr frisch erworbenes und erprobtes Wissen einzuordnen. Doch genau das fehlt derzeit. Es bedarf der Anleitung von Müttern, Vätern und Pädagogen. Mitunter gestaltet sich das jedoch schwierig. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Internet und Computer sind in Sachen Erziehung absolutes Neuland. Darum sind so viele Eltern verunsichert, wenn es um den Umgang mit den Neuen Medien geht. Aus dieser Not gibt es 2 oft praktizierte Wege, die eine gewisse Hilflosigkeit der Eltern offenlegen:

  • Ignoranz: „Die Kinder wissen schon, was sie tun. Folglich brauche ich mich nicht zu kümmern.“
  • Kulturpessimismus: „Ist doch alles Müll im Internet, die Kinder sollen lieber an die frische Luft gehen und aus Kastanien eine Kette basteln.“

Tatsächlich ist das Internet ein „Müllhaufen“, wie der berühmte MIT-Professor Joseph Weizenbaum sagt, „aber mit vielen Perlen darin“. Die müssen eben gefunden werden. Dabei geht es nicht darum, das World Wide Web zum Leitmedium auszurufen. Vielmehr ist es nur für diejenigen ein wundervolles Medium, die wirklich damit umgehen können.


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