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Im Freibad, am See oder Meer: 9 Fehler, die beim Baden richtig gefährlich werden können

Im Freibad, am See oder Meer: 9 Fehler, die beim Baden richtig gefährlich werden können

Sicherer Badespaß

Die Badesaison hat begonnen und viele Wasserratten bevölkern die Bäder, Seen und das Meer. Auch wenn ihr glaubt, zum Thema Baden alles zu wissen: Jedes Jahr passieren wieder Badeunfälle oder Menschen verletzen sich. Wir möchten euch an die kleinen und größeren Fehler erinnern, die teilweise echt gefährlich enden können.

#1 Die eigenen Schwimmqualitäten überschätzen

Jedes Jahr erschüttern uns Meldungen über Menschen, die beim Baden ertrunken sind. Das kann nicht nur in Seen und am Meer passieren, sondern auch im Freibad. Doch vor allem in freien Gewässern gibt es einige, die ihre Schwimmfähigkeiten einfach überschätzen und sich zu weit hinauswagen. Wenn ihr das Wasser noch nicht kennt, solltet ihr besser am Rand bleiben. Das gilt erst recht für Kinder, die noch schwimmen lernen.

Auf offener See oder im Meer können diverse Gefahren oder unterirdische Strömungen lauern. Schwimmt daher nur soweit hinaus, wie ihr das Ufer noch gut seht und auch zurückkommen könnt, wenn ihr keine Kraft mehr habt. Oder ihr nehmt eine Luftmatratze oder Ähnliches mit und könnt eine Pause einlegen.

#2 Sich vor dem Baden gehen nicht eincremen

Ihr glaubt, UV-Licht dringt nicht ins Wasser ein und cremt euch daher vor dem Sprung ins Wasser nie ein? Das ist ein Fehler, denn UV-Licht kann sehr wohl teilweise ins Wasser eindringen. Außerdem ist ja beim Baden oder Schwimmen selten euer gesamter Körper dauerhaft unter Wasser. Der Kopf und die Schultern sind meist draußen und dort könnt ihr euch dann schön verbrennen, wenn ihr nicht eingecremt seid.

Allerding sind die Inhaltsstoffe von Sonnencreme sehr schädlich für die Lebewesen im Wasser. Achtet daher beim Kauf darauf, dass ihr Sonnencreme ohne die Stoffe Octinoxat oder Oxybenzon kauft. Allgemein ist Sonnencreme mit chemischen Filtern eher schlecht für Haut und Umwelt.

#3 Sich vorher nicht nach der Wasserqualität erkundigen

Wenn ihr in einem freien Badesee schwimmen gehen wollt, sollte dieser auch dafür freigegeben sein. Neben der Tatsache, dass manche Seen nur für Angler bestimmt sind und man nicht baden gehen darf, kann auch die Wasserqualität ein Grund sein. Das Umweltbundesamt prüft jährlich die Qualität der Badeseen und veröffentlicht diese auf den jeweiligen Websites der Bundesländer.

Wenn ein See eine schlechte Wasserqualität hat und z. B. Gefahr durch Blaualgen besteht, wird dieser meist abgesperrt. Dann dürft ihr dort nicht mehr baden. Blaualgen sind auch gefährlich für kleine Kinder und Hunde, da sie die Schleimhaut reizen, wenn das Wasser geschluckt wird.

#4 Im Schwimmbad ohne Schwimmbrille tauchen

Dieser Tipp geht vor allem an jene, die gern in Schwimmbädern und Pools schwimmen. Wenn ihr in chlorhaltigem Wasser taucht, solltet ihr das mit Schwimmbrille tun. Denn Chlor oder andere Desinfektionsmittel können in den Augen brennen. Bei sehr empfindlichen Personen könnte eine bakterielle Bindehautentzündung entstehen.

#5 Mit vollem Magen schwimmen

Diese Warnung kenne ich noch von meiner Mutter: Geh nicht mit vollem Magen ins Wasser! Daran ist tatsächlich etwas dran. Denn nach dem Essen muss erst einmal verdaut werden und der Körper arbeitet. Das heißt, wir sind eher träge und müde und sollten uns nicht sofort verausgaben. Wenn ihr euch dann gleich ins Wasser stürzt, überschätzt ihr eure Fähigkeiten und strengt euren Körper an. Also am besten eine halbe Stunde im Schatten ausruhen.

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#6 In der Mittagssonne einschlafen

Wenn ihr nach dem Essen ein Nickerchen macht, dann sollte das nie in der prallen Sonne statt finden. Es gibt zum einen unschöne Sonnenbrandergebnisse auf der Haut und ihr strapaziert diese enorm. Denn jeder Sonnenbrand führt zu verfrühter Hautalterung und die Mittagssonne ist dafür besonders gefährlich. Legt euch also am besten in den Schatten für eine Weile, bevor ihr euch wieder sonnt. Und vergesst nicht den richtigen Sonnenschutz.

#7 Ohne Badelatschen zum Schwimmbecken gehen

Auch wenn es so bequem ist: Ihr solltet im Freibad nie barfuß zum Schwimmbecken gehen oder euch im barfuß im Duschbereich aufhalten. Denn dort lauert, wie auch in Schwimmbädern, der Fußpilz und andere Erreger, die sich über die Haut übertragen. Gewöhnt eurer Familie immer an, mit Badeschlappen zum Becken zu gehen und die nach dem Wasserspaß auch beim Abduschen wieder anzuziehen. Das ist besser für die Gesundheit von allen.

#8 Sich keinen Kopf um den Untergrund machen

Bade- und Wasserunfälle passieren nicht nur beim Schwimmen. Eine gewisse Gefahr lauert auch im Untergrund von Seen und im offenen Meer. Ihr solltet vor allem dort vorsichtig ins Wasser gehen, wo ihr zum ersten Mal badet. Zumindest sollte man sich vorher den Boden ansehen und prüfen, ob es sich um Sandboden handelt oder spitze nasse Steine auch dazu verleiten können, auszurutschen.

Wenn der Boden steinig ist, müssen vor allem kleine Kinder vorsichtig sein und begleitet werden. Aber nicht nur Steine sind da gefährlich, auch Algen und Co., in denen man sich verheddern kann, sind nicht zu unterschätzen.

#9 Nach dem Schwimmen die nassen Badesachen nicht ausziehen

Wer aus dem Wasser kommt, sollte als erstes die nassen Badesachen loswerden. Es ist verlockend, sich einfach von der Sonne trocknen zu lassen. Doch erstens ist das nicht die beste Idee für die Haut, wenn das Wasser die Sonnencreme schon abgespült hat. Und ihr riskiert eine fiese Blasenentzündung, wenn ihr den nassen Badeanzug oder die feuchte Bikini- oder Badehose anlasst.

Bildquelle: Getty Images/monkeybusinessimages

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