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Reinfall bei Bares für Rares: „Das kannst du nicht zu den Händlern geben"

Reinfall bei Bares für Rares: „Das kannst du nicht zu den Händlern geben"

Fernsehen

Manchmal entpuppt sich eine vermeintliche Antiquität bei „Bares für Rares“ als billiges Gerümpel. So auch dieses Werbeplakat, das Experte Detlev Kümmel als echten Reinfall outet.

Wertvolle Rarität oder auf alt gemachtes Dekoobjekt? Diese Frage stellt sich bei „Bares für Rares“ immer wieder. Meistens zeigt sich dann, dass die Gegenstände tatsächlich kleine oder sogar große Schätze sind, ab und zu kommt es aber auch vor, dass ein Objekt sich als moderner Gegenstand, getarnt im Retro-Look, entpuppt. So auch das bunte Werbebild von Peter aus Hamburg, das Experte Detlev Kümmel kritisch unter die Lupe nimmt.

Eine Rarität aus dem 18. Jahrhundert?

Peter hat auf dem Dachboden seines Vaters, der leidenschaftlicher Flohmarktgänger war, ein ganz besonderes Werbebild der Firma Liebig entdeckt und möchte nun erfahren, ob es sich um eine alte Rarität handelt. „Ich weiß, dass die Liebig-Sammelbilder recht alt sind, die sind soweit ich weiß aus dem 18. Jahrhundert. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das Bild auch so alt ist", so der 45-Jährige, der in der Eisbranche tätig ist. Horst Lichter ist vom bunten Werbebild schon mal begeistert. „Sehr dekorativ", lobt er Peters mitgebrachtes Kunstwerk.

Bares für Rares

Handgemaltes Bild – vielleicht von gestern

Tatsächlich entwickelte die Firma Liebig in den 1840er Jahren ihr berühmtes "Fleisch Extract", eine Art Brühwürfel. Und als Detlev Kümmel dann auch noch feststellt, dass das Bild handgemalt ist, schnellen die Erwartungen in die Höhe. Doch dann macht Horst Lichter eine unangenehme Entdeckung: „Sag mal, da unten hängt ein Preisschild!" Experte Detlev Kümmel klärt auf, dass es sich zwar nicht um ein Preisschild handelt, leider aber um eine Fertigungsnummer.

„Dieses Schild hat eine Fertigungsnummer. Es mutet so an, als wenn es aus der Zeit des frühen 20. Jahrhundert wäre, ist es aber leider nicht. Es ist eine Reproduktion, wir reden hier vielleicht von den 80-ger Jahren, 90er Jahren oder auch gestern. Aber die Farbe ist trocken, das habe ich schon geprüft", ergänzt er mit einem Augenzwinkern. „Das bringt vielleicht 50-60 €, aber das kannst du nicht zu den Händlern geben." Ein echter Reinfall, trotzdem muss Peter nicht enttäuscht sein. Für sein Bild wird er auch sicher ohne die Händler einen Liebhaber finden.

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Bares für Rares Sendetermine

„Bares für Rares“ läuft unter der Woche um 15:05 Uhr im ZDF. Wiederholungen werden bei ZDF Neo um 9:50 Uhr sowie um 18:30 Uhr ausgestrahlt. Außerdem könnt ihr die alten Folgen immer in der ZDF-Mediathek ansehen.

Ein Blick in die Trödel-Show, in der ganz Deutschland seine antiken, raren, wert­vollen oder besonders liebgewonnenen Schätze begutachten lassen und verkaufen kann, lohnt sich immer wieder: Hier wurde schon ein Brillantkreuz für 42.000 € oder eine Goldmünze aus dem Jahr 1648 für 25.000 € verkauft. Außerdem gibt es immer wieder lustige Kuriositäten zu sehen oder vermeintliche Antiquitäten entpuppen sich als Schrott. Die Sendung ist in Deutschland so beliebt, dass täglich bis zu drei Millionen Zuschauer*innen mitfiebern.

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Bildquelle: © ZDF / Frank W. Hempel

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