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Den Frühling mit Kindern entdecken: Tipps & Ideen

Den Frühling mit Kindern entdecken: Tipps & Ideen

Natur erleben

"Daaa, guck mal! Ein Käfer!" Ein Vogel! Ein Blatt! Das da! Der Frühling mit Kindern ist voller Wunder. Wenn die Natur erwacht, kann ein einfacher Gang über eine Wiese schnell mal eine gute Stunde dauern. So viele faszinierende Dinge... Da wir aber auch nicht endlos auf der Wiese sitzen wollen, haben wir ein paar Spielideen gesammelt. So könnt ihr den Frühling mit euren Kindern entdecken und in Zeiten von Corona überfüllte Spielplätze meiden. Und unsere Spiele und Ideen passen auch dann noch wunderbar, wenn es wieder "Frühling im Kindergarten" heißt.

Spielideen für den Frühling: Kinder an die frische Luft!

Raus mit euch! Im Frühling erwacht die Natur zu neuem Leben: die ideale Jahreszeit, um mit den Kleinen draußen spannende, spielerische Touren zu unternehmen. Es macht richtig Spaß, mit Kindern den Frühling zu entdecken – im Wald, im Garten und selbst auf dem Balkon. Einfach nur herumtollen macht Spaß, klar. Aber besonders förderlich für Fantasie, Wahrnehmung und motorische Fähigkeiten von Kindern sind das, was Naturpädagogen „echte Erlebnisse“ nennen – geleitete Aktivitäten, bei denen die Kleinen Entdeckungen machen und Zusammenhänge erkennen.

Frühlings-Spielideen für kleinere Kinder

  • Blätterfühlen (ab 2 Jahre)
    Wenn sich die jungen Blättchen aus den Knospen entrollen, machen die ganz Kleinen spannende Entdeckungen: so weich und zart sind die neuen Blätter! Streicht mit den Blättchen über ihr Gesicht und lasst die Kinder selbst ausprobieren, wie aus der festen Knospe das zarte Blatt zum Vorschein kommt.
  • Guck mal, was da wächst (ab 3 Jahre)
    Material: Blumentöpfe, Blumenerde, Saat
    Auch wenn der Wald weit weg ist und nur ein Balkon zur Verfügung steht, können Kinder Natur erleben. Schon die ganz Kleinen lieben es, Gärtner zu spielen und in mit Erde gefüllten Blumentöpfen oder -kästen Kräuter- und Gemüsesaat aussäen. Am besten geeignet: schnell wachsende Pflanzen wie Brunnenkresse oder Petersilie. Dann haben die kleinen Hobbygärtner schon nach wenigen Tagen einen sichtbaren Erfolg und können beobachten, wie aus winzigen Trieben große Pflanzen werden.
  • Farben sammeln (ab 4 Jahre)
    Material: Karteikarten (DIN A6), Doppelklebeband
    Die schwarz-weiße Winterzeit ist vorbei, jetzt kommen dank der ersten Frühlingsblumen die Farben zurück. Kleine Karteikarten werden mit zweiseitigem Klebeband beklebt. Und nun auf dem Rasen und an den Beeten Farben gesammelt: entweder geordnet, etwa von Gelb über Rot zu Blau, oder es wird einfach alles, was unterwegs zu finden ist, hübsch auf die Kärtchen geklebt. Am Ende zeigen sich die Kinder ihre bunten Karteikarten gegenseitig vor. Dieses Spiel eignet sich auch besonders für den Frühling im Kindergarten.

Frühlings-Ideen für Kinder ab 5 Jahren

  • Blütenbrotpicknick (ab 5 Jahre)
    Material
    : Brot, Messer, Butter, notfalls Pflanzenbestimmungsbuch
    Auf der Wiese könnt ihr gemeinsam Blüten suchen, die essbar sind: Gänseblümchen, Wiesenschaumkraut (oder Blätter: junge Buchenblätter). So werden die Kleinen auf die ersten Blüten aufmerksam und lernen sie spielerisch als Heil- und Nahrungsmittel kennen. Die unterschiedlichen Blüten werden erklärt, sodass alle Kinder wissen, welche Blüten sie sammeln und welche sie stehen lassen sollen. Sicherheitshalber sollte einer der Erwachsenen noch einmal nachschauen, ob sich nicht andere Blüten reingemogelt haben. Die Butterbrote werden mit den Blüten dekoriert und dann: Guten Appetit! Wer Rasen vorm Haus hat, der hat zwangsläufig auch Gänseblümchen: dieses Picknick funktioniert im kleinen Rahmen problemlos auch im Garten.
  • Unterwasserleben (ab 5 Jahre)
    Material: ein Einmachglas
    Vom Teichrand, Seeufer oder einem Steg lässt sich das Unterwasserleben gut beobachten. Mit Hilfe eines Glases könnt ihr noch etwas tiefer eintauchen und eine bessere Sicht haben: Drückte das Glas mit der Öffnung nach oben auf die Wasseroberfläche. So durchbrechet ihr die Reflexion des Wasserspiegels und es bietet sich ein klares Bild. Falls die Kleinen zu zappelig sind, um sie direkt ans Wasser zu lassen, könnt ihr euch ein Mini-Aquarium bauen: ein Erwachsener schöpft das Glas voll mit Teichwasser. So können alle gemeinsam beobachten, was sich an Leben im Glas tummelt.
  • Der Wald erwacht (ab 6 Jahre)
    Habt ihr das Glück, nah an einem Wald zu wohnen? Dann raus aus den Federn! Das Richtige für Frühaufsteher (bei passabler Wettervorhersage): Erlebt gemeinsam, wie die Nachtstille des Waldes in der Morgendämmerung nach und nach von immer mehr Geräuschen durchbrochen wird. Lasst die Kinder tief die Waldluft einatmen und einfach zuhören. Zum Toben ist noch auf dem Rückweg Gelegenheit, und wieder zu Hause, gibt's erst mal ein kräftiges Frühstück!
  • Kribbelkrabbel Waldgezappel (ab 6 Jahre)
    Material:
    Becherlupen oder ein Insekten-Beobachtungsset evtl. weiche Pinsel
    Was krabbelt denn da? Wenn die Insekten im Frühling erwachen, finden Kinder die lustigsten Krabbeltiere auf dem Waldboden, im Park oder an Hausecken. Dazu werden Steine gelupft und Laub behutsam zur Seite geräumt. Auch unter altem Holz lohnt es sich nachzuschauen. Die Tiere könnt ihr vorsichtig in die Becherlupen setzen und beobachtet. Wer hat wie viele Beine? Welches Kind hat das kleinste/größte/hässlichste/merkwürdigste Tier gefunden? Welches Tier hat Fühler? Wie viele Augen haben die Tiere? Welches kann am schnellsten laufen? Am Ende werden alle Insekten am Fundort wieder vorsichtig freigelassen.
  • Welcher Vogel ist das? (ab 8 Jahre)
    Material: Bestimmungsbuch, ein Fernglas.
    Solange die Bäume noch nicht wieder voll belaubt sind, lassen sich die ersten heimkehrenden Zugvögel und die Vögel, die hier überwintert haben, gut bestimmen. Lasst eure Kinder, bevor sie auf die Suche gehen, erst einmal „in den Wald hineinhorchen“: Wie viele unterschiedliche Vogelstimmen sind zu hören? Lasst euch vorher zusammen erklären, wie man die Vogelstimmen unterscheidet:

Das darf im Frühling nicht fehlen

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Bildquelle: Thinkstock

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