Zeitumstellung: Babys und Kleinkinder sanft umgewöhnen

Schon wieder?

Zeitumstellung: Babys und Kleinkinder sanft umgewöhnen

In der Nacht zum 29. März werden die Uhren auf Sommerzeit gestellt. Viele Menschen haben Probleme mit der Zeitumstellung. Babys und Kleinkinder allen voran. So können Eltern Erleichterung verschaffen.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier! Das gilt besonders für seinen Schlaf-Wach-Rhythmus. Aber zwei Mal im Jahr, ob Mensch nun will oder nicht, muss er seine Gewohnheiten überwerfen: die Zeitumstellung steht an.

Das erste Problem: Jährlich aufs Neue die Verwirrung darüber, ob die Nacht nun eine Stunde kürzer oder länger ist. Deshalb hier, der Vollständigkeit halber:

  • für die Sommerzeit wird die Uhr eine Stunde vorgestellt. Die Nacht ist kürzer.
  • für die Winterzeit wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt. Die Nacht ist länger. Am Sonntag, den 25. Oktober 2020 werden um 3 Uhr in der Früh die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.

Das nächste Problem: Die träge (Körper-)Masse will nicht so recht in Schwung kommen. Der Körper passt sich meist nicht unmittelbar dem neuen Tagesrhythmus an, so dass die meisten von uns Gewohnheitstieren in den ersten Tagen nach der Umstellung leicht neben der Spur laufen. Das gilt vor allem für Menschen, die ohnehin schon unter Schlafproblemen leiden und besonders auch für Babys und Kleinkinder. Die werden schneller nölig, sind vor allem abends oft schlicht unausstehlich und haben Probleme beim Durchschlafen.

Zeitumstellung: Babys und Kleinkinder auf die  vorbereiten

Wenn die eigenen Kinder regelrecht am (Zahn-)Rad drehen, macht es das den Eltern nicht unbedingt leichter, die eigene innere Uhr umzustellen. Wir haben hier ein paar Tipps, wie ihr  euren Babys und Kleinkindern (und somit euch) die Zeitumstellung erleichtern könnt.

Schlecht Laune wegen der Zeitumstellung: Babys und Kleinkinder leiden besonders.
  1. Wichtig ist, trotz allem den normalen Tagesablauf beizubehalten. Das heißt, behaltet die üblichen Gute-Nacht-Rituale bei und macht nicht plötzlich alles anders. Je ungezwungener ihr mit dem Thema Zeitumstellung umgeht, desto schneller werden sich auch die Kids daran gewöhnen.
  2. Für die Tage vor der Umstellung auf Sommerzeit gilt: Es hilft in der Regel, die Tage vor der Zeitumstellung möglichst aktiv zu gestalten – am besten mit viel Bewegung an der frischen Luft. Dann werden die Kinder von alleine ein bisschen früher müde. Achtet dabei jedoch darauf, dass das Baby oder Kleinkind am Abend noch genug Zeit hat, sich von dem aufregenden Tag zu beruhigen. Sonst habt ihr genau das Gegenteil erreicht: quietsch fiedele, aufgedrehte Kinder krabbeln oder rennen rum und sind nicht ins Bett zu bekommen.
  3. Für die Umstellung auf die Winterzeit gilt dementsprechend: Erlaubt den Kindern, wenn möglich, ruhig ein bisschen länger aufzubleiben als üblich. Die Kinder wird es wahrscheinlich freuen, wenn der abendliche Kampf um ein paar Minuten mehr aufbleiben endlich mal zu ihren Gunsten ausfällt. Das heißt aber natürlich nicht, dass man die Kids krampfhaft wach halten sollte, wenn die Augen einfach nicht mehr offen halten wollen.
Micky Moses
Das sagtMicky Moses:

Mein Fazit

Insgesamt muss ich sagen, kommt uns die geschenkte Stunde im Herbst wahrscheinlich allen (vor allem den Eltern mit Schulkindern) ganz gelegen. Die Umstellung auf die Sommerszeit dagegen, war bei uns in den letzten Jahren oft mit Tränen beim Aufstehen und ein paar Tagen echt mieser Laune verbunden. Jedes Jahr nehme ich mir vor, mit der 'Umgewöhnung' früher zu beginnen. Und jedes Jahr überrascht mich der Termin wieder ("Oh, ach krass, dieses Wochenende wird die Uhr umgestellt, verrückt ....").

Dafür weiß ich seit en paar Jahren immerhin genau, in welche Richtung der Zeiger umgestellt werden muss. Meine Lieblings-Eselsbrücke dazu: Im Sommer stellt man die Stühle VOR das Café, im Winter wieder ZURÜCK. Blöd nur, dass man nie weiß, welche Uhren im Haus sich von selbst umstellen und welche man manuell umstellen muss. Aber das ist nun wirklich eine andere Geschichte ...

Bildquelle: Thinkstock

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