Schulranzen im Test: familie.de testet den Scooli Campus Plus

Kleinkind

Schulranzen im Test: familie.de testet den Scooli Campus Plus

Dass die Entscheidung für einen Schulranzen so schnell fallen würde, hätte Mama Susanne nicht gedacht. Doch der Campus Plus von Scooli überzeugt sie - und vor allem ihre Tochter.

Der erste Schulranzen - Emotionen pur für ABC-Schützen

Das erste, was man lernt, wenn das eigene Kind in die Schule kommt: Der Schulranzen-Kauf ist emotional in etwa so stark aufgeladen wie dereinst die Wahl des richtigen Kinderwagens. Und: Die Großmütter (beide!) legen allergrößten Wert darauf, diesen Schulranzen für das Enkelkind zu besorgen.
Bei uns nahm Großmutter A sehr zeitnah (es war Januar) die Schulranzen-Angelegenheit in die Hand und heftete an alle (ALLE) Spiegel in unserer Wohnung große und gut lesbare Zettelnachrichten, dass sie die Oma sei, die sich um den Kauf des Schultranzen kümmern würde. Auch Modell und Farbe war schon mit dem Enkelchen besprochen. Die Zettel hingen da also rum, sehr zum Ärger von Großmutter B und es fehlte nur noch ein Termin, an dem meine Tochter eben mit der Oma den entsprechenden Ranzen kaufen würde. Doch da hatten wir den Plan ohne das Testmodell von Scooli gemacht...

Scooli Campus Plus im "Disney's Frozen" Design

Und dann kam Elsa...

Als ich die Gelegenheit bekam, den Scooli Campus zu testen und meine Tochter sich im Internet ein Design aussuchen konnte (natürlich nahm sie das Design rund um den Disney-Kracher „Die Eiskönigin“), setzte ich noch stark auf ihre Gier, frei nach dem Motto: Zwei Schulranzen sind besser als einer. Schließlich gilt bei ihr ja auch: Vier Playmobil-Einhörner sind besser als drei, drei blonde Barbies sind besser als zwei, etc.
Als ich dann eines Tages mit dem auffälligen Schulranzen-Set nach Hause kam, war mein Kind derart begeistert und glücklich von all dem Glitzer, all dem Pink undall dem Zubehör (zum Scooli Schulranzen Set gehört noch ein Turnbeutel, ein prall gefülltes Federmäppchen, ein Schlampermäppchen sowie ein Geldbeutel), dass ihre erste Amtshandlung als „Frozen“-Ranzen-Besitzerin ein Anruf bei Oma A war. Sie brauche den besprochenen Schulranzen nicht mehr, sie habe jetzt einen, der sei so schön, besser könne es nicht werden. Oma A war enttäuscht, Oma B nicht, und meine Tochter war glücklich.

Tochter happy, Mama auch?

Doch abgesehen von dem Design, das Kinder eben gerade wegen der leuchtenden Farben und den bekannten Figuren (neben „Frozen“ gibt es u.a. noch Designs mit „Cars“, „Violetta“ oder „Hello Kitty“) lieben, ist der Schulranzen auch noch sehr bequem und sicher. Mit 1.080 Gramm noch im unteren Bereich in Sachen Gewicht ist der Scooli gerade für die kleinen Erstklässler prima. Meine Tochter ging damit stolz auf Flohmärkte, auf den Spielplatz und in den Supermarkt – nie klagte sie über zuviel Gewicht oder dass die Träger irgendwo einschneideten. Immer war sie strahlenden Lächelns sehr stolz auf Elsa und Anna da hinten auf ihrem Rücken.

Das Scooli Campus Plus Set im Härtetest auf dem zukünftigen Schulweg und dem Spielplatz - bestanden!

Das Fassungsvermögen von 18 Litern bietet Raum nicht nur für jede Menge Blöcke und Hefte, sondern auch für die Brotzeitbox und Flasche. Und ein Kuscheltier. Und Taschentücher. Und diese Becherlupe („DIE MUSS MIT!!!“). Und natürlich das Federmäppchen. Und was man als Sechsjährige ABC-Schützin eben noch so braucht.
Auch auf dem Roller ist der Ranzen bequem, das stützende Lendenwirbelpolster und das ergonomisch geformte und atmungsaktive Rückenpolster lassen relativ viel Bewegungsspielraum zu. Dass der Ranzen auch noch wasserabweisend ist, ist sehr praktisch – und die Reflektoren allerorten (an der Front-, auf der Seitentasche, dem Deckel, auf den Tragegurten sowie am Schloss) finde ich als Mutter natürlich prima.

Bildquelle:

privat

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