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Exklusiv-Interview

Schlechte Laune am Set? Das sagen die Stars aus "Lassie" zum Dreh

Darum kam ein Star aus "Lassie" mit schlechter Laune ans Set

"Lassie" macht sich auf in ein neues Abenteuer, das ihr ab sofort im Kino bewundern könnt. Die schlaue Hündin muss, gemeinsam mit ihrem besten Freund Flo Hunde aus den Fängen des Bösen befreien. Gut, dass nicht nur "Lassie" weiß, was Teamwork ist, sondern auch Flos neue Freund*innen. Wir haben die Stars aus "Lassie - Ein neues Abenteuer" zum Interview getroffen.

Was verbindet ihr mit "Lassie"?

Maike Jüttendonk (spielt Daniela Dombrowski): Meine Eltern haben sich tierisch gefreut, als sie gehört haben, dass ich "Lassie" drehe, weil sie als Kinder die schwarz-weiß Filme gern geguckt haben. Da waren sie auf jeden Fall große Fans von.

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Katharina Schüttler (spielt Tante Cosima): Also ich verbinde selber noch schwarz-weiß mit Lassie. (lacht). "Lassie" steht für mich für Kindheit und diesem Urtraum davon, ein Tier an meiner Seite zu haben mit dem ich durchs Leben gehe und das mich so liebt, wie ich bin. Und dieses Tier kann mich zudem aus jeder Situation retten. Das verbinde ich mit "Lassie", egal ob in schwarz-weiß oder in Farbe.

Nico Marischka (spielt Flo Maurer): Ich verbinde mit Lassie nur Positives. Ich spiele ja Flo und ich glaube er verbindet mit Lassie vor allem eine beste Freundin, mit der er über alles reden kann. Eine perfekte Ergänzung zu ihm und die perfekte Begleiterin.

Maike, meine Kinder fanden dich im Film so schön fies. Wie spielt man denn so gut fies?

Katharina: Das möchte ich auch gern wissen!

Maike: Wie man gut böse spielt? Es war tatsächlich schwierig, weil die Hunde einen die ganze Zeit so wahnsinnig süß und liebevoll angucken. Hanno [gemeint ist der Regisseur Hanno Olderdissen, Anm. d. Red.] musste mich des Öfteren daran erinnern, dass ich noch fieser, noch böser gucken soll, dass ich noch gemeiner sein soll. Ich bin dann irgendwann morgens schon mit schlechter Laune ans Set gekommen, damit ich schneller reinkomme [in meine Rolle].

Es war auf jeden Fall auch ein bisschen anstrengend, so böse zu gucken. Das ist mir nicht leichtgefallen. Wenn "Lassie" einen so anguckt, ist das nicht easy. Da habe ich mich manchmal schon sehr unwohl gefühlt. In den Drehpausen bin ich immer zum Knuddeln gegangen und habe ganz viel gelacht, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte. Ich bin in den Drehpausen immer hin und war so freundlich und so lieb wie es ging.

Nico, was war das Beste an der Zusammenarbeit mit Bandit, dem Hund, der im Film Lassie spielt?

Nico: Ich glaube vor allem, dass er eigentlich immer für Stimmung am Set gesorgt hat. Da war immer ein Lacher dabei. Zum Beispiel gibt es ja im Film die Szene, wo Flo, Gerhardt und Lassie zusammen im Cabrio fahren. Da wurde Bandit hingehalten mit einem Leckerli, das von vorn gereicht wurde.

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Er war direkt über meiner Schulter und hat mir dann ans Ohr geschleckt und auf die Schulter gesabbert. Ich musste da versuchen, mir nichts anmerken zu lassen. Aber sobald der Take vorbei war, haben alle losgelacht. Er hat immer für Stimmung gesorgt, aber er war auch sehr konzentriert. Der ist ja auch sehr gut trainiert.

Pelle, was war denn für dich das Schönste an den Dreharbeiten?

Pelle Staacken (spielt Henri Treiber): Das Schönste waren die Szenen, als ich mit Lassie Kuchen gebacken habe. 

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Und Nico, was ist deine Lieblingsszene im Film?

Nico: Ich glaube, meine Lieblingsszene ist der Stunt, wo Flo Kleo auf die Schultern nimmt und Henri den Besen holt und sie zum ersten Mal zusammenarbeiten und harmonieren. Der Punkt, wo Kleo, die eigentlich mit niemandem was zu tun haben will, zu der Kleo wird, die dann auch gut im Teamwork ist.

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Und wie kriegt man das hin? Mangelndes Vertrauen ist ja ein Thema im Film. Was ist ein Tipp, um gut als Gruppe zu harmonieren?

Nico: Einfach Zeit miteinander verbringen. Dann merkt man, was das Gegenüber für ein Typ ist. Und entweder es passt, oder es passt eben nicht. Da muss man dann als Schauspieler natürlich trotzdem versuchen, dass es so aussieht, als würde es passen. Aber bei uns hat das ja sehr gut gepasst. Wir haben viel Zeit auch hinter der Kamera miteinander verbracht. Ich glaube, wir sind da sehr gut zusammengewachsen.

Andrea Zschocher

Filmkritik zu "Lassie - Ein neues Abenteuer"

Das ist einer dieser Filme, bei denen meine Kinder ganz begeistert "noch mal" rufen. Weil die Geschichte spannend und lustig ist, weil die Held*innen mutig und ängstlich sein dürfen, weil Tiere mitspielen und es eben wirklich ein Film ist, der sie in den Blick nimmt.

Und all das, ohne, dass  Erwachsene mit den Augen rollen und das Kino verlassen wollen. Nicht, dass das wirklich wichtig wäre, ich finde durchaus, dass Kinderfilme auch Kinder als Zielgruppe haben sollten und nicht noch nach den Erwachsenen schielen müssen. Aber meiner Meinung nach ist "Lassie - Ein neues Abenteuer" wirklich ein Familienfilm bei dem sich niemand langweilt oder übergangen fühlt. Nach dem Schauen haben wir alle gemeinsam überlegt, wie der Schauspieler "Bandit", der Lassie spielt, wohl all diese Tricks gelernt hat.

Andrea Zschocher

Was ist das Tolle an Kinderfilmen?

Katharina: Ich finde, das Tolle an der Neuverfilmung von "Lassie" ist, dass es nicht nur ein Kinder- sondern wirklich ein Familienfilm ist. Der Film ist auch für Erwachsene toll! Wir haben bei der Köln-Premiere zusammengesessen und haben total mitgefiebert, wahnsinnig viel gelacht und hatten an der gleichen Stelle Tränen in den Augen. Es gab auch zig "oh Gott, wie süß"- Momente, weil sowohl die Kinder als auch die Tiere im Film einfach so zauberhaft sind.

Ich finde, das Besondere an diesem Film, aber auch generell an Filmen für Kinder ist, dass sie im Idealfall eine ganz große Kraft haben, das Herz zu öffnen und einen wirklich zu berühren. Man geht mit einem Lächeln und einem offenen, weiten Herzen aus dem Kino.

Maike: Absolut! Das würde ich auch sagen. Kinderfilme gehen, wenn sie gut sind, wahnsinnig ans Herz und haben trotzdem einen schönen Humor. Hier [bei "Lassie“] gelingt es auch, dass sowohl Kinder als auch Erwachsene was zum Lachen haben, man findet die Story auch gleichermaßen spannend.

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Als Bösewicht im Kinderfilm habe ich natürlich auch gedacht, dass es einfach ein Geschenk ist, ein bisschen übertreiben zu dürfen und wirklich ultrafies zu sein. Ich hatte schon beim Spielen das Gefühl, dass das viel zu viel ist. Aber dann hat Hanno gesagt: "Nee noch mehr. Noch böser gucken. Kannst du noch länger ziehen?"

Und ich dachte schon: Was spiele ich denn jetzt so drüber? Aber es macht einen tierischen Spaß und man merkt einfach, es ist ein Film, der wahnsinnig anrührt und begeistert.

Katharina: Manchmal wird im Kinderfilm ja was erzählt, was irgendwie drüber ist, aber wo man das Gefühl hat, das ist jetzt irgendwie zuviel. Das nimmt die Kinder nicht mehr ernst. Hier finde ich, es geht wirklich so toll auf. Im Bösewicht-Couple, gibt es ja noch einen ganz tollen Kollege der den passenden Mann zu Maikes Delphine Sauvage aka Daniela Dombrowski spielt.

So wie sie böse ist, so ist er doof, und die Beiden sind wirklich unglaublich entzückend und sehr lustig und man hat nie das Gefühl, das wird jetzt extra für die Kinder überzogen. Die Beiden sind einfach so drüber, weil sie so drüber sind und es macht großen Spaß, ihnen dabei zu zusehen.

Maike: Und er ist so gut dabei!

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Katharina, du spielst im Film ja Tante Cosima, die zwei Kinder adoptiert hat. Ich finde ja, wir reden zu wenig über Adoptionen. Warum sind Adoptiveltern so wichtig?

Katharina: Ich merke immer wieder, mich macht in meinem Leben nichts glücklicher, als wenn ich einem anderen Menschen etwas geben kann. Das sind die Momente, in denen ich mit einem Mal beseelt durch die Welt laufe und denke "Wow, das kann ich!". Und ich glaube, wenn Menschen etwas zu geben haben, ist es das Größte, was sie sich selbst und anderen machen können, das auch zu tun. Ob das jetzt Pflege- oder Adoptivkinder sind, ob das eine Flüchtlingsfamilie ist oder Patenkinder ... Menschen zu helfen und ihnen etwas zu geben, wenn man es kann, das ist einfach das größte Geschenk, dass man geben kann. Das ist sicher auch nicht immer leicht und auch herausfordernd. Aber es ist immer etwas, das sich lohnt.

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"Lassie" spielt ja auch in den Ferien. Wie verbringt ihr euren idealen Ferientag?

Nico: Der ideale Ferientag fängt auf jeden Fall mal mit Ausschlafen an. Wenn man nicht um 7:00 Uhr aufstehen muss, um in die Schule zu gehen. Und dann vielleicht so ein Tag wie heute? So eine Premiere ist schon sehr sehr cool mit Interviews, das erste Mal den Film sehen und alle Leute wiedertreffen.

Pelle: Mein perfekter Ferientag wäre, wenn ich um 11:00 Uhr aufstehe. Dann würde man in ein Hotel in die Türkei teleportiert und da gäbe es dann einen großen Pool und viele Rutschen.

"Lassie - Ein neues Abenteuer" könnt ihr ab sofort im Kino anschauen.

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