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Entsafter Test 2020: Welcher macht den besten Saft?

Prost!

Entsafter Test 2020: Welcher macht den besten Saft?

Bei Entsaftern wird zwischen Zentrifugalentsaftern und Slow Juicern unterschieden. Vor- und Nachteile beider Entsafter im Überblick und zwei gut getestete Modelle.

Wer beim Einkauf im Supermarkt nicht bewusst die Zutatenliste studiert, greift schnell mal versehentlich zu Säften, denen eine ordentliche Portion Zucker zugesetzt wurde. Auf der sicheren Seite seid ihr, wenn ihr eure Säfte einfach selber macht. Frisch gepresste Säfte schmecken nicht nur fantastisch, sie stecken auch voller gesunder Vitamine, Ballaststoffe und Antioxidantien, viel mehr als in abgefüllten Säfte aus dem Laden.

Entsafter kaufen: Zentrifugalentsafter oder Slow Juicer?

Bei den Entsaftern unterscheidet man zwischen Zentrifugalentsaftern und sogenannten Slow Juicern. Beim ersten Gerätetyp wird der Saft durch die Zentrifugalkraft gewonnen.  Eine schnell rotierende Scheibe zerkleinert sowohl Obst als auch Gemüse und gleichzeitig dreht sich der Behälter um sich selbst. Teilweise wird hier mit einer Geschwindigkeit von bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute gearbeitet. Durch die dabei entstehenden Kräfte wird das Obst oder Gemüse gegen ein Sieb gepresst und dabei entsaftet.

Slow Juicer entsaften, wie der Name schon verrät, sehr langsam. Was sich zunächst eher wie ein Nachteil anhört, ist tatsächlich aber die "gesündere" Methode zum Entsaften. Durch die nur etwa 40 bis 80 Umdrehungen pro Minute entsteht keine Hitzeeinwirkung, bei der Vitamine zerstört werden. Das heißt, der Saft wird deutlich schonender gewonnen. Bei dieser Methode entsteht bei gleicher Obst- oder Gemüsemenge mehr Saft, außerdem soll der Geschmack intensiver sein. Dafür dauert das Entsaften mit einem Slow Juicer natürlich deutlich länger und die Geräte sind teurer.

Zentrifugalentsafter Slow Juicer
Vorteile + Saft wird sehr schnell gewonnen

+ Geräte sind deutlich günstiger

 

+ Saft enthält mehr Nährstoffe

+ Es wird mehr Saft gewonnen

+ Geschmack ist etwas intensiver

Smoothie Rezepte von fruchtig bis grün

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Gut getestet: Panasonic MJ-L500SXE Slow Juicer

In mehreren Produkttests (auch in unserem Produkttest) schnitt der Slow Juicer von Panasonic gut ab, auch die über 150 positiven Kundenbewertungen bei Amazon sprechen für das Gerät. Dieser Slow Juicer arbeitet mit 45 Umdrehungen pro Minute und entsaftet Obst und Gemüse ganz ohne warm zu werden. So bleiben Nährstoffe und Geschmack sehr gut erhalten. Das Gerät von Panasonic ist mit einer Edelstahl verstärkten Pressschnecke sowie Tropf-Stopp-Funktion ausgestattet. Neben einem Einsatz für Säfte gibt es hier zusätzlich noch einen Aufsatz für gefrorene Zutaten. Damit kann auch Eiscreme oder Früchte-Sorbets zubereitet werden. Das Gerät ist mit einem Anti-Rutsch-Fuß ausgestattet.

Panasonic Slow Juicer MJ-L501KXE *
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 1.6.2020 0:10 Uhr

Guter Zentrifugalentsafter: Ensafter von Aicok

Ebenfalls sehr beliebt zum Entsaften ist der Zentrifugalentsafter von Aicok. Die Vorteile gegenüber einem Slow Juicer: Ein Glas Saft erhält man hier bereits in wenigen Sekunden, außerdem ist der Preis von knapp 50 € deutlich geringer. Es lassen sich zwei Stufen einstellen: Stufe 1 arbeitet etwas langsamer, mit 15000-19000 Umdrehungen pro Minute. Für härteres Obst und Gemüse bietet sich die schnellere Stufe 2 an, die mit 1.900-27.000 Umdrehungen pro Minute arbeitet.  Auch dieses Gerät ist mit einer Tropf-Stopp-Funktion und einem Anti-Rutsch-Fuß ausgestattet.

AICOK Zentrifugaler Entsafter *
Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 1.6.2020 0:33 Uhr

Lisa Purrio
Das sagtLisa Purrio:

Mein Fazit

Keine Frage, beide Arten des Entsaftens sind gut und die Säfte besser als fertig abgefüllte aus dem Supermarkt. Wenn ihr etwas mehr Geld ausgeben könnt, dann lohnt es sich aber wirklich, in einen Slow Juicer zu investieren, da die Nährstoffe von Obst und Gemüse einfach besser erhalten bleiben. Hier gilt jedoch: Geduld! Schließlich braucht das Saftpressen hier deutlich länger.

Bildquelle: Getty Images/AndreaObzerova

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