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Wischroboter-Test 2021: Welche Modelle sind ihr Geld wert?

Wischroboter-Test 2021: Welche Modelle sind ihr Geld wert?

Stiftung Warentest

Einfach gemütlich hinsetzen und der Wischroboter macht die ganze Arbeit. Herrliche Vorstellung. Aber welche Modelle sind wirklich gründlich? Stiftung Warentest hat 8 Saug- und Wischroboter miteinander verglichen und das Ergebnis ist ernüchternd.

Je größer Wohnung oder Haus, desto länger dauert es überall mal durchzuwischen. Wenn noch Kinder und Haustiere im Haushalt leben, muss man natürlich öfter ran. Gut, wenn man Hilfe hat – zum Beispiel in Form eines Wischroboters. Die Wunschvorstellung: Das Wischen übernimmt komplett der kleine elektrische Helfer und man selbst kann in der Zwischenzeit was anderes machen – im besten Fall die Füße hochlegen. Vor allem Kombigeräte – also Roboter, die saugen und wischen – haben allerdings oft einen stolzen Preis. Welches Gerät sich wirklich lohnt, erfahrt ihr in diesem Test.

Wischroboter im Test: Die Ergebnisse im Überblick

Das Ergebnis bei diesem neuen Test von Stiftung Warentest ist durchwachsen: Gerade mal zwei Saug- und Wischroboter erhielten die Note "gut". Insgesamt 5 Modelle wurden mit "befriedigend" bewertet und ein Gerät erhielt lediglich ein "ausreichend".

Diese beiden Wischroboter haben am besten abgeschnitten:

Modell Gesamtnote Mittlerer Onlinepreis Wo zu kaufen
Roborock S6 MaxV
gut (2,3) 375 € z. B. bei Amazon
Rowenta
X-Plorer Serie 95 (RR7987)
gut (2,4) 725 € z. B. bei Amazon

Der Testsieger: Dieses Produkt hat am meisten überzeugt

Platz 1: Roborock S6 MaxV

Bildquelle: Amazon

Das beste Ergebnis im Test von Stiftung Warentest erzielte der Wischroboter Roborock S6 MaxV (z. B. bei Amazon für 445,99 €). Er bekam die Gesamtnote 2,3. Da es sich um ein Kombigerät handelt, wurde natürlich auch das Saugen bewertet. Hier schnitt das Modell auf Hartboden besser ab als auf Teppichboden.

Beim Wischen hat das Gerät die Tester*innen u.a. bei der Gründlichkeit und der Gleichmäßigkeit überzeugt. Auch bei den Umwelteigenschaften konnte der Wischroboter punkten. Hier gab es lediglich beim Geräusch auf Teppichboden einen Minuspunkt. In der Kategorie "Sicherheit" konnte das Gerät voll überzeugen. Auch die Akkuleistung ist eine der besten unter den getesteten Geräten. Bei voller Leistung hält der Akku knapp anderthalb Stunden.

Wischroboter-Test: Platz 2

Platz 2: Rowenta X-Plorer Serie 95 (RR7987)

Bildquelle: Amazon

Der Wischroboter Rowenta X-Plorer Serie 95 (RR7987) (z. B. bei Amazon für 684 €) ist eines der teuersten Geräte im Test aber nicht das beste. Das Modell landete mit der Gesamtnote 2,4 auf Platz zwei. Es handelt sich ebenfalls um ein Kombigerät und erhielt in der Kategorie "Saugen" die beste Note und schnitt hier sogar besser ab als der Testsieger. Dafür wurde die Wischleistung etwas schlechter bewertet. Außerdem passt in den Tank etwas weniger Wasser rein als bei dem Wischroboter auf Platz 1.

Bei der Praxistauglichkeit konnte das Gerät insgesamt überzeugen. Schwierigkeiten hatte der Roboter bei engen Stellen und Stufen. Das Gerät ist insgesamt etwas schwerer als der Testsieger und der Akku macht bei voller Leistung deutlich früher schlapp. Er hält gerade mal eine gute halbe Stunde.

So wurden die Wischroboter getestet

Stiftung Warentest hat 8 Wischroboter, die auch saugen können, (Preisspanne: 165 bis 770 Euro) überprüft und die Geräte in folgenden Kategorien bewertet:

  • Saugen (Hartboden): 25 %
  • Handhabung (Teppich): 15 %
  • Wischen: 15 %
  • Praxistauglichkeit: 15 %
  • Handhabung: 15 %
  • Umwelteigenschaften: 15 %

Gekauft wurden die Produkte im März und April 2021.

Der komplette Wischroboter-Test ist in der Stiftung Warentest-Printausgabe 11/2021 erschienen und kann unter www.test.de/saugroboter-im-test für 4,50 € heruntergeladen werden.

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Familie.de-Kaufberatung für Wischroboter

Welche Kriterien sind beim Kauf eines Wischroboters besonders wichtig?

Das hängt natürlich von den eigenen Bedürfnissen ab. Aber hier mal eine kleine Checkliste:

  • Ist die Wohnung sehr groß oder habe ich sogar ein Haus mit viel Wischfläche, dann sollte die Akkuleistung auch entsprechend gut sein.
  • Wie ist meine Wohnfläche beschaffen? Gibt es zum Beispiel viele enge Stellen und Stufen? Dann sollte ich auf diese Ergebnisse in diesen Kategorien achten.
  • Bin ich sehr lärmempfindlich, weil ich zum Beispiel viel von zu Hause aus arbeite? Dann sollte bei der Auswahl des Roboters auch die Lautstärke eine Rolle spielen.
  • Oft ist ein geringer Anschaffungspreis verlockend, aber im Nachhinein zahlt man drauf, weil die Ersatzteile sehr teuer sind und häufig gewechselt werden müssen. Da lohnt sich auf jeden Fall auch ein Blick auf die Ergebnisse.

Boden für Wischroboter vorbereiten

Wie beim Saugen gilt auch beim Wischen: Alles, worin sich der Roboter verheddern könnte, sollte vom Boden entfernt werden. Das gilt zum Beispiel für Kabel oder andere lose Dinge, die im Weg sein könnten. Auch zerbrechliche Gegenstände sollten sicherheitshalber von Kommoden oder Tischen entfernt werden, falls der Roboter doch mal etwas stärker gegen das Möbelstück fahren sollte. Außerdem sollten Ecken so freigeräumt sein, dass der Wischroboter problemlos dort hinkommt und gründlich sauber machen kann.

Wichtig: Wischroboter regelmäßig reinigen

Bürsten, Filter, Wischtücher und Sensoren müssen regelmäßig gesäubert werden, damit die Wischleistung erhalten bleibt. Staub oder Flecken auf den Sensoren können zum Beispiel die Sicht behindern. Außerdem sollten die Verbrauchsteile ausgetauscht werden, wenn sie abgenutzt sind.

Wie arbeiten Wischroboter?

Prinzipiell haben Wischroboter weniger Wasser zur Verfügung, als wenn wir Putzeimer und Mopp nehmen würden. Weniger als ein halber Liter geht gerade mal in die meisten Roboter-Tanks rein. Deshalb muss der Roboter auch sparsam sein. Das meint, dass er nicht richtig nass wischt, sondern eher feucht. Die einen Wischroboter reinigen den (großflächigen) Boden mit dieser geringen Wassermenge besser als andere. Auch die Technik ist unterschiedlich: Entweder fließt das Wasser aus dem Tank direkt auf das eingespannte Wischtuch oder das Wasser wird auf den Boden gespritzt und der Roboter fährt dann drüber.

Was ist besser: Selber wischen oder wischen lassen?

Es kommt auf den Verschmutzungsgrad des Bodens an. Wenn es sich um leichte Verschmutzung handelt und quasi nur mal eben feucht durchgewischt werden muss, dann kann man problemlos den Wischroboter ranlassen. Gibt es aber (viele) hartnäckige Flecken – etwa eingetrocknete Flüssigkeiten wie Kaffee oder Saucen – dann sollte auf jeden Fall die Spot-Funktion oder Punktreinigung genutzt werden. Im Zweifelsfall geht es aber vielleicht auch einfach schneller und gründlicher, wenn man solche Flecken per Hand wegwischt.

Quelle: Stiftung Warentest

Tipps und Tricks rund ums Putzen können wirklich Zeit sparen. Hier im Video gibt es ein paar sehr nützliche Lifehacks:

Bildquelle: Getty Images/South_agency, Amazon

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