Zahnen: Wenn das Baby Zähne bekommt

Nicht für alle Babys erweist sich das Zahnen als Kinderspiel. Wir geben Tipps, wie Sie Ihr Baby beim Zahnen unterstützen können und das Milchgebiss von Anfang an richtig pflegen.


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Zahnen: Das Baby bekommt Zähne


Milchzähne schon vor der Geburt angelegt


Milchzähne sind schon vor der Geburt im Kieferknochen angelegt, aber noch darin verborgen. Erst ab dem 6. bis 10. Monat brechen die Milchzähne schubweise durch. Die unteren mittleren Schneidezähne lassen sich meistens zuerst sehen, dann die oberen, gefolgt von den seitlichen. Zuletzt kommen in der Regel die Backen- und Eckzähne. Vollständig ist das Milchgebiss schließlich zwischen dem 20. und 30. Monat.

Verfolgen Sie jeden Monat, wie Ihr Baby wächst: Alle wichtigen Schritte in der Babyentwicklung in unserem Kalender!

Zahnen - So kündigt es sich an
Das Zahnen kündigt sich einige Zeit vor dem Durchbruch der erste Zähne an:

•   Das Baby kaut plötzlich auf allem herum, was es in die Finger bekommt
•   Aus den Mundwinkeln rinnt der Speichel
•   Das Baby ist weinerlich
•   Das Zahnfleisch ist gerötet und geschwollen
•   Manche Babys leiden unter Durchfall und Fieber mit roten Bäckchen

Hinter Durchfall beim Baby kann allerdings auch ein leichter Infekt stecken, der oft zufällig mit dem Zahnen zusammentrifft. Ursache dafür ist eine vorübergehende Schwächung vom Immunsystem des Babys, weil der Körper ganz auf diese neue Entwicklung konzentriert ist.
Was dem Baby beim Zahnen hilft

Zahnen: Was dem Baby hilft
  • 1 / 5
    Massage

    Massieren Sie Zahnfleisch und Kiefer schon vor dem Durchbruch der Zähne mit sauberen Fingern oder speziellen Silikon-Fingerlingen (Apotheke), die Sie später für die Zahnpflege verwenden können.

  • 2 / 5
    Kauen lassen

    Das Herumkauen auf härteren Gegenständen wirkt auf das Zahnfleisch ebenfalls wie eine Massage. Leicht gekühlt mindern sie die Durchblutung, lindern den Schmerz und hemmen mögliche Entzündungen. Gut geeignet sind weiche Plastiklöffel, Karotten, Brotkanten oder Apfelschnitze. Wichtig: Lassen Sie Ihr Baby mit diesen Zahnungshilfen nicht allein, es könnte sich verschlucken.

  • 3 / 5
    Geeignete Beißringe

    Beim Kauf von mit Flüssigkeit gefüllten Beißringen: Achten Sie darauf, dass diese weder Weichmacher (wie Phtalat) noch PVC enthalten und der Inhalt ungiftig ist. Unbedenklich sind Ringe aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE).

  • 4 / 5
    Homöopathie

    Homöopathische Mittel können den Zahnungsprozess erleichtern.

  • 5 / 5
    Lätzchen und Co.

    Bei vermehrtem Speichelfluss beim Zahnen sind Hals und Brust im Nu durchnässt. Legen sie Ihrem Baby Lätzchen, Mullwindeln oder bunte Halstücher um. So bleiben Strampler und Hemdchen schön trocken. Das ist besonders in der kühleren Jahreszeit wichtig. Wund gewordene Mundwinkel und Wangen versorgen Sie mit einer Pflegecreme.


Welcher dieser Tipps Ihrem Baby beim Zahnen hilft, probieren Sie am besten aus. Schließlich ist kein Kind wie das andere. Doch Ablenkung und Zärtlichkeit sind sicher ein ausgezeichnetes Beruhigungsmittel für jedes Baby. Spielen Sie mit Ihrem Baby, wiegen Sie es auf dem Arm, fahren Sie es spazieren und schmusen Sie, so oft Sie können.
Im Video: Infos zum Zahnen und zur Zahnpflege

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Milchzähne: Pflege der ersten Zähne beim Baby



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