Wohltuende Massage fürs Baby

Sanfte Berührungen und Streicheleinheiten tun nicht nur gut, sie fördern auch die Gesundheit und die Entwicklung Ihres Babys. Was kann es für Ihren kleinen Schatz also Besseres geben als eine liebevolle Babymassage? Yogalehrerin Jana stellt im Video ein paar spezielle Massage-Techniken vor.


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© vision net ag

Susanne hat schon viel über die Babymassage gelesen. Wie es richtig geht, möchte sie sich jetzt aber mal von einem Profi zeigen lassen. Deshalb besucht Susanne den Babymassage-Kurs von Yogalehrerin Jana Merten-Mörtl (YogaKindl) in den Räumlichkeiten von Hebamme Gabi Sackerer (Gabi’s Nest). Und wir dürfen Mäuschen spielen! Jana erklärt den Kurs-Teilnehmerinnen und Ihnen im Video, wie man sanft Babys Bäuchlein massiert und welche Bewegungen bei Koliken und gemeinen Blähungen helfen.


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Eine Massage tut dem Baby gut und fördert seine gesunde Entwicklung. Hier finden Sie Anleitungen für die Babymassage.


So wird’s richtig entspannend


So richtig entspannend ist die Massage für das Baby ganz ohne Kleidung, wenn es den direkten Hautkontakt zur Mama spüren und genießen kann. Sorgen Sie deshalb im Vorfeld für eine warme Zimmertemperatur, damit Ihr Baby ohne Kleidung nicht friert. Für eine angenehme Atmosphäre sorgen außerdem gedämpftes Licht und leise Musik, die Sie im Hintergrund der Babymassage laufen lassen können. Ölen Sie Ihre Hände gut ein und wärmen Sie sie ausreichend auf, bevor Sie Ihr Baby berühren.
Jetzt geht’s los! Vier Massage-Techniken
Im Video werden die folgenden Massage-Techniken erklärt, die die Verdauung fördern und Bauchweh bei anfälligen Kindern vorbeugen können:

Mit dem „Wasserrad“ massieren Sie den Bauch Ihres Babys in rhythmischen Streichbewegungen mit flachen Händen immer von oben nach unten. Wichtig dabei ist, dass immer eine Hand am Baby bleibt, damit ununterbrochen Hautkontakt besteht.

Der „Scheibenwischer“: Hierbei streichen die Daumen zwischen dem Rippenbogen und dem Nabel sanft von der Mitte nach außen.

Bei der Übung „Sonne-Mond“ führen die flachen Hände kreisförmige Bewegungen aus. Hier besteht ebenfalls ununterbrochen Körperkontakt zum Baby. Führen Sie die Sonne-Hand, also die linke Hand, immer kreisförmig mit dem Uhrzeigersinn um den Nabel Ihres Babys herum. Die Mond-Hand, also die rechte Hand, folgt der Sonne-Hand, beschreibt aber nur einen Halbkreis.

Zuletzt noch das „Spazierengehen“: Spazieren Sie mit dem Zeige- und Mittelfinger immer von links nach rechts über das Bäuchlein Ihres Babys.
Tipp: Das hilft bei Koliken
Leidet Ihr Baby unter Koliken und schlimmen Blähungen, versuchen Sie doch einmal diese Bewegung. Drücken Sie die Beine des Baby für zirka sechs Sekunden sanft an seinen Bauch. Strecken Sie die Beinchen dann ganz aus. Das hilft beim Ablassen der gestauten Luft im Darm. 

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