Akupunktur in der Schwangerschaft

Akupunktur in der Schwangerschaft ist ein sanfter Weg, um Beschwerden wie Übelkeit oder Rückenschmerzen zu lindern. Die Entspannende Wirkung kann Sie außerdem gut auf die Geburt vorbereiten und die Wehen lindern. Die wichtigsten Infos dazu finden Sie hier.


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Akupunktur als sanfte "Medizin" für Schwangere


© Thinkstock
Rund ein Drittel aller Frauen, die zum ersten Mal schwanger sind, schwören auf die Akupunktur in der Schwangerschaft - die jahrtausendealte Technik der traditionellen chinesischen Heilkunde. Viele Ärzte und Hebammen haben sich darauf eingestellt.

Rund die Hälfte aller gynäkologischen Kliniken in Deutschland bietet heute Akupunktur an, um Frauen die Geburt zu erleichtern. Denn auch bei uns hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Akupunktur in der Schwangerschaft eine sinnvolle „Medizin“ für werdende Mütter sein kann.

Richtig eingesetzt, ist sie arm an Risiken und belastet das Baby nicht. Gekonntes Nadeln findet heute bei vielen Symptomen und längst nicht nur in der Schwangerschaft Anwendung, sondern auch bei: Migräne, Rückenschmerzen, Allergien, Gelenkbeschwerden.

Viele Menschen sind überzeugt, dass ihnen Akupunktur genauso gut oder sogar besser helfen als herkömmliche Therapien. Akupunktur kann auch klassische Schwangerschaftsbeschwerden lindern: zum Beispiel die morgentliche Schwangerschaftsübelkeit und das Erbrechen oder Kopfweh.

Wie eine Studie der Universitätsfrauenklinik Mannheim gezeigt hat, kann Akupunktur auch die Geburt erleichtern und die Schmerzen bei Wehen lindern: Wenn die Gebärende in den letzten  Schwangerschaftswochen vier- bis achtmal akupunktiert wurde, verkürzt sich die Geburt im Schnitt von zehn auf acht Stunden. So die Ergennisse der Studie.


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