Erziehungstipps: 100 Tipps für jede Situation

Niemand kennt seine Kinder besser als die Eltern - trotzdem gibt es manchmal Situationen, in denen man als Mama ratlos dasteht und sich fragt "Ist das normal?" und "Was mach ich jetzt am besten?". Wir haben 100 Erziehungstipps für ganz konkrete Alltagssituationen von Streit bis Gesundheit.


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100 Erziehungstipps


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Erziehungstipps zum Thema Familienleben
  • 1 / 20

    Mein sechsjähriger Sohn möchte ein Haustier. Kann er dafür schon die Verantwortung übernehmen?

    Nicht nur Ihr Sohn, auch Sie müssen es wollen – nur dann funktioniert es. Entscheidend ist natürlich auch, ob der Wunsch nach einem Tier dauerhaft ist oder nur eine vorübergehende Laune. Vor der Anschaffung eines Tieres sollten Sie Ihren Sohn dazu anhalten, sich zu entscheiden, was für ein Tier es sein soll, und sich zu informieren, welche Bedürfnisse es hat.

    Mehr zum Thema Tiere in der Familie ...

  • 2 / 20

    Unser Sohn stibitzt Süßigkeiten aus der Schublade – und macht es trotz Verbot immer wieder.

    Verbotene Süßigkeiten sind natürlich die leckersten. Daher ist der beste Rat für einen unverkrampften Umgang mit Süßigkeiten, Ihrem Sohn einfach freien Zugang zu gewähren. Das mag ihm am Anfang manches Mal Bauchschmerzen wegen einer „Überdosis“ eintragen, aber nur so lernt er, sich die Sachen einzuteilen. Sie sollten allerdings dafür sorgen, dass die wöchentliche Ration gleich groß sowie überschaubar bleibt und dass es im Haus keine anderen Quellen für Naschkram gibt.

  • 3 / 20

    Ich würde meine zehnjährige Tochter gern einmal abends mit ihrem kleinen Bruder allein lassen. Das müsste doch gehen?

    Lassen Sie lieber einen erwachsenen Babysitter kommen – ein zehnjähriges Mädchen ist mit der Verantwortung für den Kleinen überfordert. Schon wenn er heult und nicht sofort zu beruhigen ist, könnte sie in Panik geraten.

  • 4 / 20

    Sein Freund darf schon fernsehen, und deswegen will unser dreijähriger Sohn das auch. Aber ist das nicht noch zu früh?

    Unter drei ist Fernsehen eh tabu; auch danach hat das praktische Erleben mit allen Sinnen Vorrang. Da Sie Ihr Kind, etwa wenn es bei Freunden ist, aber nicht komplett vorm Fernsehen abschirmen können, sollten Sie den Umgang damit trainieren. Eine altersgerechte Sendung ab und zu ist in Ordnung. Schauen Sie das Programm mit Ihrem Kind an und erklären Sie es ihm.

  • 5 / 20

    Jedes Mal quengeln unsere Kinder im Auto. Kann man ihnen das abgewöhnen?

    Nein – dafür ist der Bewegungsdrang beim Nachwuchs zu groß. Aber dies erleichtert Ihren Kindern und damit Ihnen selbst längere Fahrten: Machen Sie regelmäßig Pausen – auf Spielplätzen, die es auf den meisten Raststätten gibt, können sich die Kinder austoben. Sorgen Sie auch während der Fahrt für Ablenkung: mit einem Vorrat an Hörkassetten, Bilderbüchern, Spielsachen.

  • 6 / 20

    Meine vierjährige Tochter will jeden Abend dieselbe Gutenachtgeschichte hören. Hilfe!

    Da müssen Sie durch! Denn was Erwachsene zu Tode langweilt, finden Kinder toll: Wiederholungen. Kleine Kinder wie Ihre Tochter entdecken bei jedem Hören neue Aspekte der Handlung und neue Bedeutungen: Sie erschließen sich das Ganze erst nach und nach – und immer wieder neu.

  • 7 / 20

    Meine Tochter will nur teure Markenkleidung, die ich mir aber nicht leisten kann.

    Leben Sie ein moderates Konsumverhalten vor – es sind nicht nur die Gleichaltrigen, sondern auch die Eltern Vorbilder, wenn es um Markenbewusstsein geht. Machen Sie Ihrer Tochter im Gespräch klar, dass "No Name"-Produkte genauso schick sein können. Möglich ist auch ein Kompromiss: Sie spart einen Teil ihres Taschengeldes und gibt es beim nächsten Klamottenkauf dazu – für ein ausgesuchtes Marken-Kleidungsstück.

  • 8 / 20

    Unser Sohn zappelt bei Tisch herum und quengelt auch oft – was tun?

    Das Stillsitzen beim Essen kann man trainieren. Solange es sich nicht um hyperaktive Kinder handelt, lässt sich mit wenig Erziehungsaufwand die Dauer der gemeinsamen Mahlzeit nach und nach steigern. Wichtig ist, dass Ihr Sohn die Zeit bei Tisch als angenehm empfindet. Vermeiden Sie also, Alltagsstress an den Esstisch mitzunehmen.

  • 9 / 20

    Auf dem Weg zum Kindergarten, beim Anziehen – mein Sohn bummelt ständig.

    Versuchen Sie, solche Routinetätigkeiten mit Spaß zu verbinden: Wenn etwa seine Schuhe plötzlich sprechen können oder seine Jacke lebendig wird, fesselt das die Aufmerksamkeit Ihres Sohnes, und das Anziehen wird zum Spiel. Planen Sie trotzdem immer einen Zeitpuffer ein.

  • 10 / 20

    Unsere Tochter, 3, macht alles mit links. Sollen wir sie auf rechts umschulen?

    Ihre Tochter scheint Linkshänderin zu sein – die klare Bevorzugung der einen Hand deutet darauf hin. Umschulen sollten Sie sie aber auf keinen Fall: Das würde ihr Lernvermögen enorm beeinträchtigen. Es gibt auch keinen praktischen Grund für die Umschulung: Spezielle Linkshänder-Artikel sind überall im Handel erhältlich.

  • 11 / 20

    Ständig will meine Tochter, 3, getragen werden – ist ihre Lauffaulheit normal?

    Sie ist zunächst ein Zeichen von Bequemlichkeit - der Sie nicht nachgeben sollten, außer wenn ihre Tochter, etwa nach einem längeren Spaziergang, tatsächlich müde ist. Am besten helfen Ablenkungen wie ein Wettlauf bis zur nächsten Ecke und Appelle ans "Großsein" wie die Aufgabe, die Karre mit dem Teddy drin zu schieben.

  • 12 / 20

    Früher spielte unser Sohn gern draußen, jetzt hockt er den ganzen Tag vorm Computer. Sollen wir einschreiten?

    Die mehrstündigen Sitzungen Ihres Sohnes vorm Bildschirm bedeuten: Er bekommt zu wenig Bewegung und nicht genug Sinnesanregungen. Begrenzen Sie die Zeit, die er am Computer verbringen darf – im Grundschulalter sollte es nicht mehr als eine Stunde sein. Führen Sie auch einen computerfreien Tag ein, an dem Sie gemeinsame Unternehmungen draußen einplanen.

  • 13 / 20

    Meine beiden Töchter (5 und 7) können im Lokal nicht am Tisch sitzen bleiben, sondern rennen ständig herum.

    Schieben Sie längere Restaurantbesuche lieber noch etwas auf. Die beiden langweilt Stillsitzen am Tisch nun einmal, sie empfinden den Restaurantbesuch nicht als Genuss, sondern als Strafe. Ihr Bewegungsdrang ist einfach noch zu groß für Mehr-Gänge-Menüs. Ansonsten empfiehlt es sich, auf familienfreundliche Restaurants auszuweichen: Dort gibt es weniger Benimmregeln, andere Kinder und normalerweise auch eine Spielecke, in der sich Ihre Töchter austoben können.

  • 14 / 20

    Unser Sohn ist sechs und kann noch nicht Rad fahren. Gibt’s Tricks, wie wir’s ihm beibringen können?

    Der wichtigste Rat vorweg: Keine Panik! Die Bewegungskoordination bei Kindern entwickelt sich in ganz unterschiedlichem Tempo, und es ist durchaus möglich, dass Ihrem Sohn noch das nötige Gleichgewichtsgefühl fehlt. Aber auch, wenn er sich einfach nur nicht traut, etwa aus Angst davor, umzukippen, sollten Sie ihn nicht drängen. Warten Sie lieber noch ein wenig ab, ob er nicht irgendwann ganz von selbst mit dem Wunsch zu Ihnen kommt, Rad fahren zu lernen. Sinnvoll kann auch die Anschaffung eines Laufrades zum Üben sein.

  • 15 / 20

    Meine Tochter ist eifersüchtig auf meinen neuen Partner - ist das unvermeidlich?

    Ein neues Elternteil emotional zu akzeptieren, braucht Zeit. Sie können Ihrer Tochter helfen, mit dieser Situation besser zurechtzukommen, indem Sie sich vor ihren Augen mit Intimitäten wie Küssen und Streicheln zurückhalten. Außerdem sollte Ihr Partner eigene Anstrengungen unternehmen, das Vertrauen Ihrer Tochter zu gewinnen, etwa durch Aktivitäten (Ausflüge etc.), die nur für sie und ihn sind, und so gemeinsame Erfahrungen schaffen.

  • 16 / 20

    Oma und Opa stecken meinen Kindern oft ein paar Euro zu – so lernen die doch nie, mit Geld umzugehen, oder?

    So unterwandern die Großeltern in der Tat Ihre Taschengelderziehung. Damit Ihre Kinder verstehen, dass sich ihr Taschengeld am finanziellen Rahmen der Familie orientiert, sollten Sie Ihre Eltern bitten, sich beim Schenken auf wenige Gelegenheiten zu konzentrieren. Ihre Kinder lernen nur, mit dem Taschengeld zu wirtschaften, wenn dessen Höhe eine verlässliche Größe ist.

  • 17 / 20

    Mein Sohn gibt sein Taschengeld nur für Blödsinn aus - statt Süßigkeiten und Sammelbildchen zu kaufen, soll er mit dem Geld aber etwas Vernünftiges anfangen, oder?

    Machen Sie Ihrem Sohn keine Vorschriften, wie es sein Taschengeld zu verwenden hat. Das Taschengeld muss ihm zur freien Verfügung stehen, damit er Selbstverantwortung und Entscheidungsfähigkeit lernt. Keinesfalls sollten Sie mit der Auszahlung Erziehungsziele verbinden. Nur wenn Ihr Sohn mit der Einteilung seines Geldes nicht klarkommt, sollten Sie ihm Hilfe anbieten und ihn nach den möglichen Ursachen fragen.

  • 18 / 20

    Unsere fünfjährige Tochter wacht nachts auf und will ins Elternbett. Wie verhindern wir, dass das zum Dauerzustand wird?

    Im Alter Ihrer Tochter sind lebhafte Träume ganz normal, mit denen sie die Ereignisse des Tages verarbeitet. Wenn sie aufwacht und zu Ihnen schlüpft, ist das natürlich gemütlich. Aber trotzdem: Bringen Sie sie ins Bett zurück. Es hilft ihr beim Wieder-Einschlafen, wenn Sie noch ein Weilchen bei ihr bleiben, mit ihr kuscheln und ein kurze Geschichte erzählen oder vorlesen.

  • 19 / 20

    Sollen wir unserem kleinen Sohn auch etwas schenken, wenn seine ältere Schwester Geburtstag hat? Leer auszugehen, macht ihn doch sicher traurig.

    Geburtstage sollen vor allem für das Geburtstagskind etwas Besonderes sein. Den kleinen Bruder am Geburtstag seiner Schwester ebenfalls zu bedenken, fällt wirklich schon unter Verwöhnen. Und führt dazu, dass Kinder das Materielle überbewerten. Abgesehen davon gibt es auch so über das Jahr genügend Anlässe für Geschenke.

  • 20 / 20

    Unser Sohn verspricht immer viel, aber hält es nie ein - er räumt nicht auf, er kümmert sich nicht ums Kaninchen ...

    Kinder sind in vielen Fällen einfach damit überfordert, gerade langfristige Versprechen zu halten. Sie müssen Ihrem Sohn einen überschaubaren Rahmen für seine Versprechen geben, etwa: bis morgen Abend das Zimmer aufräumen, und auch die möglichen Konsequenzen benennen. Und loben Sie ihn, wenn er tatsächlich das Zimmer aufgeräumt oder den Kaninchenstall sauber gemacht hat.




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Erziehungstipps zum Thema Kindergarten
  • 1 / 5

    Meine Tochter besteht darauf: Ihr Teddy muss mit in den Kindergarten!

    Viele Kinder brauchen in der Anfangszeit ein vertrautes Objekt. Sie können mit Ihrer Tochter vereinbaren, dass der Teddy im Kindergarten bleibt und da morgens schon auf sie wartet. Bald wird sie sich auf die neue Umgebung eingestellt haben und braucht den Teddy dann gar nicht mehr als Beschützer.

    Warum sind Kuscheltiere eigentlich so wichtig? Das lesen Sie hier ...

  • 2 / 5

    Unser Sohn ist beim Basteln und Werken sehr ungeschickt.

    Ihm fehlt es wahrscheinlich an feinmotorischer Geschicklichkeit. Die können Sie fördern, indem Sie ihn im Haushalt mithelfen lassen. Tätigkeiten wie Abwaschen und Abtrocknen, Gemüse putzen usw. verbessern die Geschicklichkeit der Finger und erhöhen so seine Handlungskompetenz, wenn es um Bastelarbeiten geht.

  • 3 / 5

    Mein Sohn will nicht mehr in den Kindergarten, nachdem er die ersten vier Wochen lang sehr gern hingegangen ist.

    In den meisten Fällen ist es umgekehrt – auf den Trennungsschmerz folgt die Gewöhnung. Bei Ihrem Sohn mag in den ersten Wochen die Faszination an der neuen Umgebung überwogen haben, aber jetzt merkt er stärker, dass er von Ihnen getrennt ist. Natürlich können Sie seinem Wunsch nicht nachgeben, zu Hause zu bleiben. Aber erleichtern Sie ihm den morgendlichen Abschied mit einer Extraportion Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit.

  • 4 / 5

    Unser Sohn soll ein Instrument lernen. Ist er mit vier schon alt genug dafür?

    Die nötige Feinmotorik und die Disziplin zu regelmäßigem Üben stellen sich meist ab sechs Jahren ein. Lassen Sie Ihren Sohn aber nicht gerade parallel zur Einschulung mit Musikunterricht beginnen. Wenn er jedoch schon den Wunsch äußert, ist musikalische Früherziehung das Richtige für ihn, weil da Kindern spielerisch und auf einfachen Instrumenten Spaß an Melodien und Rhythmen vermittelt wird. Erfahrene Musikpädagogen erkennen dabei auch, welches Instrument für ihn am besten geeignet sein dürfte.

  • 5 / 5

    Ich möchte meiner Tochter, 6, einen Lerncomputer kaufen – ist die Anschaffung sinnvoll?

    Im Vorschulalter: ja. Achten Sie darauf, dass zusätzlich zur Basisausstattung weitere Lernmodule erhältlich sind. Ab 6 ist aber Kinder- und Lernsoftware ebenso geeignet, die auf dem elterlichen Computer läuft – hier ist die Auswahl auch viel größer.



Erziehungstipps zum Thema Schule
  • 1 / 12

    Meine Tochter macht ihre Hausaufgaben am liebsten abends. Sollte sie nicht die Hausaufgaben gleich nach der Schule machen?

    Ja – am Abend lässt die Konzentration nach. Am besten, Ihre Tochter macht nach dem Mittagessen eine halbe Stunde Entspannungspause und geht dann an ihre Aufgaben.

  • 2 / 12

    Seit Wochen hat mein Sohn immer Bauchweh, wenn er zur Schule muss. Wie kriege ich heraus, was ihn bedrückt?

    Nicht mit Druck. Ist ihr Sohn in der Schule das Opfer von Hänseleien, so schämt er sich dafür und braucht Zeit und Ermutigung, sich Ihnen anzuvertrauen. Vermitteln Sie ihm auch, dass Sie nicht sofort etwas unternehmen wollen – was er möglicherweise befürchtet. Sondern dass Sie sich seinen Kummer anhören und ihn trösten wollen. Sprechen Sie außerdem mit dem Lehrer.

  • 3 / 12

    Mein Sohn, 7, will unbedingt allein zur Schule gehen. Kann ich ihm das zutrauen?

    Wenn ihr Sohn sich das zutraut, sollten Sie seinen Mut nicht bremsen! Gehen Sie mit ihm den Schulweg noch einige Male gemeinsam und üben Sie dabei das richtige Verhalten beim Überqueren der Straße. Lassen Sie ihn aber erst allein losziehen, wenn Sie überzeugt sind, dass er sich im Verkehr richtig verhält.

  • 4 / 12

    Unser siebenjähriger Sohn kennt nie seinen Stundenplan – jeden Morgen müssen wir hektisch die Tasche packen.

    Erwarten Sie bei Erst- und Zweitklässlern noch kein vorausplanendes Gedächtnis. Behelfen Sie sich mit Eselsbrücken („Montag ist Mathe“), hängen Sie den Stundenplan gut sichtbar im Flur auf, und schauen Sie sich mit Ihrem Sohn am Abend den Stundenplan für den nächsten Tag an.

  • 5 / 12

    Seit kurzem mag mir mein neunjähriger Sohn keinen Abschiedskuss mehr vor der Schule geben.

    Das ist ganz normal – mit neun bis zehn Jahren lösen gerade Jungen die bis dahin enge Bindung an die Mutter. Als „großer Junge“ ist es ihm peinlich, von den Eltern in der Öffentlichkeit geküsst, umarmt oder mit einem Kosenamen gerufen zu werden. Das heißt nicht, dass er nicht doch ab und an mal kuscheln möchte – aber nur im engen Familienkreis und nur, wenn er selber will.

  • 6 / 12

    In der Schule wird meine Tochter von ihren Freundinnen geärgert.

    Sprechen Sie mit ihr darüber: Fragen Sie, warum ihre Freundinnen gemein zu ihr sind. Und überlegen Sie mit ihr zusammen, ob sie gerade mit diesen Mädchen befreundet sein muss und ob es nicht andere Schulkameradinnen gibt, denen sie sich anschließen könnte. Ein guter Anstoß dafür, dass Ihre Tochter sich Ihnen gegenüber öffnet, ist es, wenn Sie ihr von Ihren eigenen Schulerfahrungen erzählen und wie Sie mit solchen Problemen fertig geworden sind.

  • 7 / 12

    Unsere Tochter ist sehr ehrgeizig und weint, wenn sie keine Eins bekommt.

    Seien Sie ihr ein Vorbild, wie man mit Enttäuschungen gelassen umgeht, und sagen Sie ihr im Gespräch, dass Sie gar nicht böse auf sie sind, wenn sie einmal nicht die Beste ist.

  • 8 / 12

    Die Freunde unseres Sohnes sollen auf die Realschule. Deswegen will unser Sohn auch dorthin – trotz einer Gymnasialempfehlung.

    Der Empfehlung sollte er auf jeden Fall folgen. Auf Dauer ist das Abitur wichtiger – Freunde wird er auch auf dem Gymnasium wieder finden.

  • 9 / 12

    Seit unsere Tochter zur Schule geht, weiß ich gar nicht mehr, was sie bewegt: Sie erzählt nichts von ihrem Schulalltag.

    Der Schulbesuch ist ein weiterer Schritt zur Abnabelung von den Eltern. Ihre Tochter macht in der Grundschule Erfahrungen, die sie offensichtlich sehr stark als ihre eigenen wahrnimmt und nicht mit Ihnen teilen möchte. Eine solche Funkstille ist in der Regel aber nur eine Phase; deshalb sollten Sie sie auch nicht drängen, Ihnen aus der Schule zu berichten. Erzählen Sie ihr von Ihrem Tag und laden Sie ihre Schulfreundinnen ein – auf diese Art und Weise erfahren Sie ganz zwanglos, wie es Ihrer Tochter in der Schule ergeht.

  • 10 / 12

    Seine Mitschüler holen sich Sachen vom Pausenverkauf, deswegen will unser Sohn kein Brot und Tee mehr mitbekommen.

    Ihr Sohn will in seinem Freundeskreis nicht außen vor stehen. Das ist verständlich, sollte aber nicht zulasten einer gesunden Ernährung gehen. Sprechen Sie seine Freunde darauf an, wenn sie ihn das nächste Mal besuchen, und erklären Sie ihnen, dass Brot und Tee nicht uncool sind.

  • 11 / 12

    In der Grundschule wird mein Sohn von anderen herumgeschubst – er traut sich einfach nichts zu.

    So sehr die passive Rolle Ihres Kindes auch Ihren Beschützerinstinkt weckt: Die Entwicklung zu mehr Selbstvertrauen muss er aus sich heraus schaffen. Aber Sie können ihm dabei helfen, Durchsetzungskraft zu entwickeln, denn die Familie ist das Übungsfeld, auf dem Kinder Selbstsicherheit erlernen. Ermutigen Sie ihn, loben Sie ihn und übertragen Sie ihm zu Hause Verantwortung. Eine altersgerechte Aufgabe könnte etwa die Pflege eines Haustiers sein.

  • 12 / 12

    Eigentlich geht unsere zehnjährige Tochter gern zur Schule – aber sie hat immer Angst vor Klassenarbeiten.

    Die Angst Ihrer Tochter, in einer Prüfungssituation zu versagen, können Sie lindern: Lassen Sie sie am Vorabend nicht bis zur Erschöpfung pauken, sondern gehen Sie mit ihr den Lehrstoff nur noch einmal stichpunktartig durch. Schrauben Sie Ihre Erwartungen nicht unerreichbar hoch und loben Sie Ihre Tochter auch für kleine Leistungsverbesserungen.

    Was tun bei Schulangst? Hier mehr dazu ...




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Erziehungstipps zum Thema Streit und Konflikte
  • 1 / 20

    Unser Sohn hört nie zu und unterbricht uns dauernd.

    Ihrem Sohn fehlt noch das Gespür dafür, wie man sich in bestimmten Situationen anderen gegenüber verhält. Für ihn hat sein Bedürfnis, sich auszudrücken, Priorität. Diese Ich-Bezogenheit können Sie nicht verbieten; aber bis er in seiner ganz normalen Entwicklung lernt, sich in andere hineinzuversetzen, sollten Sie ihm immer wieder erklären, dass man auch zuhören muss.

  • 2 / 20

    Mein Sohn hat Angst vor einem Mitschüler. Wie kann ich ihm helfen?

    Das Wichtigste: Er sollte das Gefühl haben, Ihnen davon erzählen zu können, ohne dass Sie ihn gleich mit Lösungsvorschlägen konfrontieren. Steckt allerdings mehr als nur eine „Unverträglichkeit“ dahinter, ist es notwendig, dass Sie mit dem Klassenlehrer und eventuell auch den Eltern des Mitschülers sprechen. In jedem Fall braucht Ihr Sohn jetzt besonders viel Trost und Unterstützung durch seine Eltern.

  • 3 / 20

    Unsere Tochter schmollt jedes Mal, wenn ich sie ausgeschimpft habe.

    Möglicherweise empfindet Ihre Tochter Ihre Reaktion als überzogen – selbst für den Fall, dass sie weiß, dass sie im Unrecht ist. Bauen Sie vor, indem Sie beim nächsten Mal aufhören zu schimpfen, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Botschaft angekommen ist. Die Vorwürfe zu wiederholen, löst nur eine erneute Trotzreaktion aus. Zieht die Kleine sich beleidigt zurück, sollten Sie den ersten Schritt zur Versöhnung tun und sie aus dem Schmollwinkel herausholen.

  • 4 / 20

    Unsere Tochter geht ganztags in den Kindergarten, weil mein Mann und ich arbeiten. Jetzt fordert sie morgens oft, ich soll zu Hause bleiben. Wie kann ich reagieren?

    Dass ihre Tochter ihre eigene Familie mit anderen vergleicht und dabei Unterschiede feststellt, ist altersgemäß. Dass sie Ihnen aus Ihrer Abwesenheit einen Vorwurf macht, kann daran liegen, dass sie sich einfach nichts darunter vorstellen kann, was Sie tagsüber machen. Nehmen Sie sie einmal mit zu Ihrem Job und zeigen Sie ihr in Ruhe Ihren Arbeitsplatz.

  • 5 / 20

    Meine Tochter, 6, verbummelt ständig ihre Sachen.

    Es fällt ihr offensichtlich schwer, sich zu konzentrieren – in diesem Alter lassen sich Kinder schnell ablenken. Er klären Sie ihr den Wert der Dinge; sie hat keine Vorstellung, dass das, was sie besitzt, etwas kostet. Und versuchen Sie es mit einer Merkliste für die Jacke.

  • 6 / 20

    Unser Sohn, 5, provoziert uns mit Schimpfwörtern, die er im Kindergarten aufschnappt.

    Auch wenn’s schwerfällt: Bleiben Sie gelassen! Sagen Sie ihm, dass diese Worte Ihnen und anderen weh tun und dass er sie in Ihrer Gegenwart nicht benutzen darf.

  • 7 / 20

    Unsere Tochter, 7, hilft nicht mit im Haushalt. Dabei könnte ich ihre Hilfe gut gebrauchen.

    Gehen Sie’s sachte an: Geben Sie ihr zunächst leichte, altersgemäße Aufgaben, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Eine Überforderung zu Beginn führt nur zu noch mehr Abwehrverhalten.

  • 8 / 20

    Mein kleiner Sohn schmeißt sich heulend hin, wenn es kein Eis mehr gibt oder er nicht mehr Karussell fahren darf.

    In ihrer Trotzphase testen die Kinder Grenzen aus – und die müssen Sie nicht nur setzen, sondern auch dabei bleiben. Es bleibt Ihnen nichts übrig, als konsequent bei Ihrem Nein zu bleiben. Dem Wutanfall nachzugeben, wäre ein Fehler, denn dann lernt Ihr Sohn nur, dass dreimal Nein schließlich doch ein Ja bedeutet.

  • 9 / 20

    Mein fünfjähriger Sohn stellt immer wieder Unsinn an und macht dann Fantasiegestalten dafür verantwortlich.

    Fünfjährige haben in der Tat eine sehr lebendige Fantasiewelt, in der sie verschiedene Rollen ausprobieren. Wenn er aber seine unsichtbaren Freunde bewusst als Entschuldigung einsetzt, sollten Sie ihm klarmachen, dass sein Verhalten an Lügen grenzt. Lassen Sie sich dabei ruhig ein wenig auf seine Fantasiewelt ein: "Das Monster, das den Quatsch macht, warst wohl eher du?".

  • 10 / 20

    Mein Mann ist bei Konflikten viel zu nachsichtig mit unserem Sohn – das führt auch zwischen uns beiden zu Streit.

    Nehmen Sie sich mal Zeit und führen Sie mit Ihrem Mann ein Grundsatzgespräch. Klären Sie darin, was Sie in Zukunft bei Auseinandersetzungen mit Ihrem Sohn machen wollen, und einigen Sie sich auf eine gemeinsame Linie. So wird es Ihrem Sohn nicht mehr gelingen, Sie gegeneinander auszuspielen.

  • 11 / 20

    Unsere Tochter kann beim Spielen nicht verlieren und kriegt Wutanfälle.

    Weichen Sie zunächst auf Gesellschaftsspiele aus, die ohne Gewinner und Verlierer auskommen. Und testen Sie sich selbst: Reagieren Sie als Verlierer immer gelassen, oder hat Ihre Tochter ihr Verhalten möglicherweise bei Ihnen abgeschaut?

  • 12 / 20

    Jeden Morgen diskutiert mein Sohn über Kleidung und will andere Sachen anziehen als die, die ich ausgesucht habe.

    Vielleicht befürchtet Ihr Sohn, in der Schule als Außenseiter dazustehen, wenn die von Ihnen bevorzugten Sachen nicht dem aktuellen Trend entsprechen. Reden Sie mit ihm über Geschmack und schließen Sie einen Kompromiss: Suchen Sie gemeinsam am Vorabend die Kleidung aus.

  • 13 / 20

    Meine Tochter, 8, lügt mich an. Wie kann ich ihr das abgewöhnen?

    Sicherlich nicht mit der Androhung harter Strafen. In diesem Alter kommt es vor, dass Fantasie und Wirklichkeit in der Vorstellungswelt der Kinder noch nicht klar voneinander getrennt sind. Ihre Tochter mit der Lüge zu konfrontieren, ist unvermeidlich: Versuchen Sie, durch vorsichtiges, aber beharrliches Nachfragen herauszubekommen, was ihre Gründe fürs Lügen sind.

  • 14 / 20

    Auch wenn wir mit unserem kleinen Sohn nur ganz sanft schimpfen, reagiert er verängstigt. Wie kommt das nur?

    Kinder reagieren unterschiedlich sensibel auf Kritik. Da er sich auch milde Verweise sehr zu Herzen nimmt, dürfen Sie nicht aus heiterem Himmel losschimpfen, wenn er Blödsinn macht. Warnen Sie ihn mehrfach vor und behalten Sie dieses Muster auch bei allen Ermahnungen bei.

  • 15 / 20

    Ich habe meinen Sohn zu Unrecht ausgeschimpft. Wie mache ich das am besten wieder gut?

    Tun Sie das, was Sie auch von Ihrem Sohn verlangen, wenn er einen Fehler gemacht hat: Entschuldigen Sie sich. In einer solchen Situation kommt Ihrer Vorbildfunktion eine große Bedeutung zu.

  • 16 / 20

    Meine Tochter läuft weg, wenn ich Sie zur Rede stelle.

    Auch wenn das Thema für Sie noch nicht aus diskutiert ist: Widerstehen Sie dem Reflex, hinterherzugehen. Ihre Tochter kommt ein Weilchen auch allein damit zurecht, getadelt worden zu sein. Aber stellen Sie klar, dass sie jederzeit zurückkommen und sich mit Ihnen versöhnen kann.

  • 17 / 20

    Mein Sohn und meine Tochter streiten ständig, auch über Kleinigkeiten.

    Spannungen zwischen Geschwistern lassen sich nicht vermeiden; Streit ist nun einmal auch ein Mittel, um Sozialverhalten zu erlernen. Geschwisterkämpfe werden auch gern einmal inszeniert, um die Eltern mit hinein zu ziehen. Um die Konflikte zu mildern, sollten Sie jedem Kind die gleiche Aufmerksamkeit zukommen lassen, Geschwister nicht miteinander vergleichen, den Kindern die Konfliktlösung so weit wie möglich selbst überlassen und auf gegenseitiges Verpetzen nicht reagieren.

    Mehr zum Thema: Wenn Kinder streiten ...

  • 18 / 20

    Es ist mir richtig peinlich, dass mein Sohn in der Öffentlichkeit Streit anfängt. Ich glaube fast, er macht das extra.

    Selbst wenn sich Ihr Sohn provokant verhält: Ein privater Konflikt braucht keine Zuschauer. Gehen Sie am besten nicht dagegen an, sondern warten Sie, bis Sie zu Hause sind, um ihn zu ermahnen und ihre Position klarzumachen.

  • 19 / 20

    Mein Sohn, 4, ist ein echter Wiederholungstäter. Wenn ich ihm freches Benehmen verbiete, wird er bockig und macht es extra noch einmal.

    Ihr Sohn testet Ihre Grenzen aus: Schaffe ich es, dass Mama ausrastet? Das ist ein Machtkampf, der allerdings zur normalen Entwicklung dazugehört. Ihr einziger Ausweg: Reagieren Sie möglichst ruhig auf provokatives Verhalten, denn wenn er merkt, dass er so Macht über Sie ausüben kann, wird er es immer wieder probieren.

  • 20 / 20

    Wenn meine Tochter und ich vor meinen Eltern eine Meinungsverschiedenheit haben, geben Oma und Opa immer meiner Tochter Recht.

    Großeltern wollen in den allermeisten Fällen nun einmal nicht erziehen, sondern verwöhnen und stellen sich daher automatisch auf die Seite ihrer Enkelkinder. Ein Streit vor den Großeltern bringt Ihnen gar nichts: Mit Opa und Oma hat Ihre Tochter immer einen Kronzeugen für ihre Sicht der Dinge. Vertagen Sie das Thema und warten Sie auf die Gelegenheit, mit Ihrer Tochter unter vier Augen zu sprechen.



Erziehungstipps Ernährung und Gesundheit


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Erziehungstipps zum Thema Ernährung
  • 1 / 9

    Was sollen meine Kinder als Essen mit in die Schule bekommen?

    Vollkornbrot, belegt mit fettarmer Wurst oder Käse, frisches Obst oder Gemüserohkost und außerdem ein fettarmes Milchprodukt wie Magerjoghurt bringen Ihre Kinder gut durch den Schultag. Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kinder den Tag über genug trinken: Geben Sie ihnen Mineralwasser, ungesüßten Tee oder Fruchtsaftschorle mit.

    Mehr zum Thema: 10 Ideen für gesunde Pausenbrote.

  • 2 / 9

    Muss ich Obst und Gemüse wirklich immer waschen?

    Besser ist’s: Schadstoffe wie Pestizide setzen sich nun einmal auf der Schale ab. Gründlich waschen, mit einem Tuch abreiben und eventuell abbürsten reicht aber, um „sauberes“ Obst zu bekommen. Schälen ist unnötig, sogar Verschwendung, denn Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe stecken auch in und unter der Schale.

  • 3 / 9

    Meine Kinder (8 und 9) lieben Nuss-Nougat-Creme auf Brot. Ist das aber nicht schrecklich ungesund?

    Für die Ernährung sind die darin enthaltenen Fettsäuren und die Menge an Zucker in der Tat völlig überflüssig. In Maßen zu sich genommen, schadet sie aber auch nicht. Achten Sie jedoch darauf, die tägliche Menge an Süßwaren zu begrenzen, die Ihre Kinder zu sich nehmen.

    Wieviel Zucker ist eigentlich okay für mein Kind? Hier finden Sie die Antwort und Richtlinien.

  • 4 / 9

    Ich möchte meine Kinder vegetarisch ernähren – spricht etwas dagegen?

    Sie können Ihr Kind auch ohne Fleisch ernähren, ohne dass seine Entwicklung leidet. Aber achten Sie auf eine ausreichende Zufuhr von Eisen! Der wichtige Nährstoff findet sich z. B. in Vollkorngetreide, Spinat und Feldsalat. In Kombination mit Vitamin-C-reichem Obst und Gemüse nimmt der Körper Eisen besonders gut auf.

  • 5 / 9

    Ihre Schulfreundinnen machen es, und jetzt will unsere Tochter, 6, auch Cola trinken. Darf sie das schon?

    Nein – koffeinhaltige Getränke sind nichts für kleine Kinder. Größere Mengen davon können sogar Unruhe, Herzklopfen, eine stark erhöhte Pulsfrequenz und Schlafstörungen auslösen. Das gilt für Cola ebenso wie für Kaffee, schwarzen Tee und koffeinhaltigen Eistee. Zum morgendlichen Wachwerden können Sie Ihrer Tochter zum Beispiel „Kinderkaffee“ aus Malzkaffee und Milch reichen.

  • 6 / 9

    Meine Kinder essen kein Obst und Gemüse. Wie kriege ich sie dazu?

    Vielleicht klappt es, wenn Sie rohes Gemüse anbieten, etwa Gurkenscheiben, Karotten, Kohlrabi und Paprika, dazu ein leckerer Dip. Möglicherweise kommen Ihre Kinder auch durch neue Obst- und Gemüsesorten auf den Geschmack. Probieren Sie es auch mit mundgerechten Obststücken als abendlichem Snack – statt Chips.

  • 7 / 9

    Unser Sohn isst morgens vor der Schule wenig. Sollte er nicht ein kräftiges Frühstück zu sich nehmen?

    Wenn Ihr Kind morgens noch nicht so recht Appetit hat, zwingen Sie es nicht zu großen Portionen. Vor der Schule reicht ein Glas Milch oder ein Becher Kakao – dazu vielleicht noch eine Scheibe Vollkornbrot und ein kleines Stück Obst. Wichtig ist aber, dass es ein großes Frühstück für die Pausen von Ihnen mitbekommt.

  • 8 / 9

    Sind Bioprodukte wirklich gesünder?

    Ja - sie enthalten mehr gesunde Inhaltsstoffe und oft weniger Gift als konventionell erzeugte Lebensmittel. Außerdem unterstützen Sie mit dem Kauf eine ökologische Landwirtschaft, die auf Chemiekeule und Mineraldünger verzichtet und so die Umwelt schont.

  • 9 / 9

    Mein Sohn schlingt beim Essen. Das ist doch sicherlich nicht gesund.

    Beim Herunterschlingen wandern in der Tat mehr Speisen in den Magen, bevor das Sättigungszentrum im Gehirn aktiv werden kann. Vor allem aber bringt sich Ihr Sohn selbst um einen Teil des Vergnügens, denn richtig zerkaute Speisen schmecken besser und intensiver. Nehmen Sie sich Zeit für die gemeinsamen Mahlzeiten und seien Sie auch selber beim langsamen Essen ein gutes Vorbild.



Erziehungstipps zum Thema Gesundheit
  • 1 / 10

    Wenn unsere Tochter ihre Kinder-CDs hört, tut sie das immer sehr laut. Kann das ihr Gehör schädigen?

    Entweder ihre CDs sind so spannend, dass sie alles um sich herum vergisst und auch nicht auf die Lautstärke achtet – dann reicht sicher ein ruhiges Gespräch. Möglicherweise hört Ihre Tochter aber nicht gut und versucht das über den Lautstärkeregler auszugleichen. Sie sollten auf jeden Fall beim Kinder- oder Hals-Nasen-Ohrenarzt einen Hörtest mit ihr machen lassen.

    Wieviel Lärm verträgt ein Kind? Hier lesen Sie mehr dazu...

  • 2 / 10

    Meine Tochter hat Heuschnupfen. Kann man denn auch schon Kinder desensibilisieren?

    Das geht - die sogenannten Hyposensibilisierungen werden ab dem 6. Lebensjahr empfohlen und haben die gleiche Erfolgsquote wie bei Großen.

  • 3 / 10

    Unser Sohn mag nicht Zähne putzen – wie kriegen wir ihn dazu?

    Sehr hilfreich sind spezielle Kinderzahnärzte (www.kinderzahnärzte.de). Das Zähneputzen grundsätzlich locker sowie eher spielerisch angehen – und mit Bürste und Zahnpasta, die das Kind sich selbst aussuchen durfte.

    Mehr zur richtigen Zahnpflege bei Kindern.

  • 4 / 10

    Unsere Tochter schläft nur bei Licht ein – stört die Helligkeit nicht ihren Schlaf?

    Kinder schlafen im Dunkeln tiefer und länger. Verdunkeln Sie das Zimmer Ihrer Tochter doch in Etappen: Zuerst bleibt die Nachttischlampe an, eine Woche später nur ein Nachtlicht, und schließlich kommt nur noch durch den Türspalt Licht.

  • 5 / 10

    Unser Sohn (7) kaut Fingernägel – wie können wir ihm das abgewöhnen?

    Angewöhnt hat er es sich, weil es für ihn ein Mittel  zum Spannungsabbau ist. Statt ihm diese Art der Selbstberuhigung aktiv abzugewöhnen, versuchen Sie es besser mit Ablenkungsmanövern: indem Sie ihm etwa interessante Spielsachen anbieten, für die er möglichst beide Hände braucht. Nägelkauen vorm Fernsehen deutet darauf hin, dass die Sendung zu spannend bzw. nicht altersgerecht ist.

  • 6 / 10

    Mein Sohn klagt öfter über Kopfschmerzen, ohne dass ihm etwas anderes fehlt. Was kann dahinterstecken?

    Wenn kein bestimmter Bereich betroffen ist (wie etwa Stirn, Schläfen und Augenhöhlen bei Erkältungskrankheiten), ist die Ursache für Kopfschmerzen häufig ein Sehfehler. Ein weiteres Anzeichen dafür ist es, wenn die Kopfschmerzen nach der Schule oder längerem Lesen oder Fernsehen auftauchen, also dann, wenn die Augen besonders angestrengt sind. Machen Sie beim Augenarzt eine Kontrolluntersuchung.

  • 7 / 10

    Nachts hat unser Sohn, 4, Angst vor Monstern. Wie können wir ihm helfen?

    In diesem Alter sind nächtliche Ängste völlig normal, und Monster sind typische Traumfiguren. Es ist schlicht die Art und Weise, wie Kinder die Eindrücke des Tages verarbeiten. Treten die Ängste aber massiv auf, suchen Sie nach bestimmten konkreten Anlässen, etwa allzu aufregenden Fernsehsendungen. Oft hilft ein Anti-Monster-Ritual vorm Einschlafen, bei dem Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Monster verscheuchen.

  • 8 / 10

    Mit drei Jahren nuckelt unsere Tochter noch am Daumen. Wie gewöhnen wir ihr das ab?

    Keine Eile: Daumenlutschen ist in diesem Alter noch etwas völlig Normales – der Daumen fungiert als ständig verfügbarer Trostspender, wenn Kinder unsicher, traurig oder müde sind. Wenn Ihre Tochter tagsüber nuckelt, sollten Sie ihr den Daumen sanft aus dem Mund ziehen und mit ihr eine Kuschelrunde einlegen – so merkt sie, dass sie Sicherheit und Wohlbehagen auch ohne Daumenlutschen haben kann.

  • 9 / 10

    Meine Frau und ich tragen beide eine Brille – sollten wir mit unserem kleinen Sohn zum Augenarzt gehen?

    Mit drei Jahren, wenn das kindliche Sehvermögen im Normalfall voll entwickelt ist, macht eine Vorsorgeuntersuchung beim Augenarzt Sinn. Denn gerade bei Kindern, deren Eltern Brillenträger sind, ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlsichtigkeit erhöht.

  • 10 / 10

    Sport treibt unser Sohn nicht, stattdessen sitzt er vorm Computer. Wie können wir ihn zu mehr Bewegung motivieren?

    Zuerst sollten Sie nach der Ursache forschen. Denn vielleicht würde Ihr Sohn ja gern Sport treiben, hat aber nur die Befürchtung, in einer Gruppe nicht akzeptiert zu werden. Wenn er einen Freund hat, der Sport treibt, wäre das der ideale Aufhänger, um ihn auch selbst zu mehr und vor allem zu regelmäßiger Bewegung zu bringen. Aber auch mit Ihnen zusammen kann er einiges unternehmen: Spielen Sie mit ihm zusammen Ball oder gehen Sie gemeinsam ins Schwimmbad.




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Erziehungstipps zum Thema Freunde & Freizeit
  • 1 / 20

    Mein Sohn, 5, will ins Kino, weil sein Freund auch schon drin war.

    Das kann er auch, aber nur in Filme, die die Altersfreigabe "ab 0" haben. Informieren Sie sich vorher über den Film, ob er vom Inhalt her für Ihren Sohn in Frage kommt. Und selbst dann sollten Sie ihn bei seinen ersten Kinobesuchen unbedingt begleiten – und notfalls aus dem Film herausgehen, wenn ihn die Handlung überfordert oder zu sehr aufregt.

    Alles rund ums Thema Kinderfilme gibt's hier.

  • 2 / 20

    Unsere zwölfjährige Tochter ist ganz auf eine einzige Freundin fixiert.

    Kein Grund zur Sorge: Eine solche Intensivfreundschaft ist in der Vorpubertät und Pubertät ganz normal – und auch wichtig. Was die beste Freundin leistet, nämlich als Vertraute, Trösterin und Beraterin zur Seite zu stehen, lässt sich nicht auf mehrere Personen verteilen. Dennoch sollten Sie Ihre Tochter ermutigen, auch andere Freundschaften weiter zu pflegen.

  • 3 / 20

    Seine Freunde haben eins, deswegen will unser Sohn, 9, auch ein eigenes Handy haben. Ist das nicht noch zu früh?

    Inzwischen ist Handybesitz selbst bei jüngeren Kindern als bei Ihrem Sohn weit verbreitet. Ihn davon auszuschließen, schafft nur unnötig Konflikte. Denn Sie können die so entstehenden Kosten effektiv begrenzen: indem Sie ein preiswertes Modell auswählen und dafür ausschließlich Prepaid-Karten verwenden.

  • 4 / 20

    Der beste Freund unseres Sohnes zieht weg. Wie können wir den bevorstehenden Abschiedsschmerz mildern?

    Vereinbaren Sie noch vor dem Umzug, dass Ihr Sohn seinen Freund an dessen neuem Wohnort besucht. Und halten Sie ihn dazu an, in der Zwischenzeit den Kontakt regelmäßig per Brief und per Telefon aufrechtzuerhalten.

  • 5 / 20

    Unser Sohn, 10, hat ein anderes Kind geschlagen.

    Hat Ihr Kind Gewalt angewendet, muss es Ihr Ziel sein, zu verhindern, dass sich das wiederholt. Dazu ist es notwendig, dass ihr Sohn einsieht, einen Fehler begangen zu haben. Machen Sie ihm keine Vorwürfe: Sprechen Sie mit ihm und erklären Sie, wie sehr sein Verhalten nicht nur seinen Gegner, sondern auch Sie verletzt hat.

    Mein Kind beißt, lügt, schlägt? Hier gibt es weitere hilfreiche Tipps.

  • 6 / 20

    Mein Sohn, 4, mag seine Spielsachen nicht teilen. Wenn Freunde kommen, gibt es immer Streit.

    Der Grund für die Starrköpfigkeit Ihres Sohnes: Er ist noch wie ein Kleinkind ganz aufs Nehmen eingestellt und kann sich noch nicht ausreichend in andere Kinder hineinversetzen. Probieren Sie es doch mal mit einer Trennung in „privates“ Spielzeug und in solches, das er bereit ist auszuleihen. Mit solchen Regeln lässt sich bestens Sozialverhalten trainieren.

    Auch Teilen will also gelernt sein. Mit diesen Tipps gelingt es leichter.

  • 7 / 20

    Meine Tochter, 5, will allein zu Hause bleiben, wenn ich einkaufe. Kann ich ihr das erlauben?

    Das hängt davon ab, wie zuverlässig und vernünftig Ihre Tochter schon ist. Wenn Sie sich sicher dabei fühlen, erlauben Sie es ihr zunächst für eine sehr kurze Abwesenheit. Haben Sie Zweifel, schieben Sie das Experiment besser noch eine Weile auf.

  • 8 / 20

    Ich mache mir Sorgen, weil mein zwölfjähriger Sohn in der Schule seit Neuestem Teil einer Clique ist.

    Sich einer Gruppe anzuschließen, ist eine notwendige Entwicklungsstufe: In der Gruppe lernen Kinder Sozialverhalten und entwickeln oft auch mehr Mut und Selbstvertrauen als einzeln. Einschreiten sollten Sie nur, wenn Ihr Sohn ständig zu aufsässigem Verhalten verleitet wird.

  • 9 / 20

    Unser achtjähriger Sohn findet alle Mädchen doof. Wird er zum Macho?

    Nein - sein Verhalten ist ganz normal. In diesem Alter identifizieren sich Jungen stark mit dem eigenen Geschlecht und suchen entsprechende Rollenvorbilder. Auch beim Spielen kommen Mädchen, die Rollenspiele bevorzugen, und Jungen, die Spaßkämpfe austragen, nicht zusammen. Höchstens im häuslichen Rahmen ist gemeinsames Spielen möglich. Gibt es in seiner Klasse ein Mädchen, das er nicht ganz „doof“ findet, laden Sie es zu sich nach Hause ein.

  • 10 / 20

    Meine Tochter, 8, lernt Geige, spielt Volleyball und will jetzt mit einer Freundin noch zum Ballett. Überfordert sie sich?

    Das ist auf jeden Fall eine Menge, zumal sie ja auch die Schule und die Hausaufgaben bewältigen muss. Ihre Aufgabe ist es, aufzupassen, dass ihre schulischen Leistungen nicht unter ihren Hobbys leiden. Und sprechen Sie sie gelegentlich darauf an, wie wohl sie sich mit ihren Aktivitäten fühlt – es mag sein, dass die anfängliche Begeisterung längst gewichen ist und sie nur weitermacht, um vor Ihnen nicht dumm dazustehen.

  • 11 / 20

    Er trifft sich nie mit Freunden, er wird nicht zu Geburtstagen eingeladen – unser Sohn ist ein Einzelgänger. Wie können wir ihm helfen?

    Ihr Sohn braucht Freunde für seine soziale Entwicklung. So können Sie ihn unterstützen: Stärken Sie durch Zuwendung sein Selbstwertgefühl. Ermuntern Sie ihn immer wieder, Klassenkameraden mit nach Hause zu bringen. Überreden Sie ihn, in einem Sportverein aktiv zu werden, um über gemeinsame Interessen Freunde zu finden.

  • 12 / 20

    Beim Kindergeburtstag haben sich die Freunde meines Sohnes wie Rüpel benommen. Fast hätte ich sie alle rausgeworfen!

    Gut, dass Sie Ihren Zorn gezügelt haben – mit einem solchen Eklat hätten Sie Ihrem Sohn keinen Gefallen getan. Gehen Sie behutsam vor und sprechen Sie die Eltern seiner Freunde ganz zwanglos auf die Geburtstagsfeier an, ohne Ihren Ärger dabei spüren zu lassen.

  • 13 / 20

    Die frühere beste Freundin unserer Tochter spielt jetzt mit anderen - wie können wir ihr in dieser Situation helfen?

    Wird eine Freundschaft aufgekündigt, löst das starke Gefühle aus: Ihre Tochter ist traurig und gekränkt, aber auch wütend. Diese Phase muss und wird sie überwinden. Helfen Sie, indem Sie Ihrer Tochter Freiräume zum Ausleben ihrer Gefühle lassen. Drängen Sie kein Gespräch auf, sondern erzählen Sie von eigenen Erfahrungen.

  • 14 / 20

    Unsere Tochter verpetzt ihre Freundinnen - das ist doch kein schönes Verhalten?

    Immerhin spricht es für ihre Wahrheitsliebe, die Sie natürlich nach Kräften fördern sollten. Aber erklären Sie ihr, dass es manchmal besser ist, etwas für sich zu behalten.

  • 15 / 20

    Unser zehnjähriger Sohn will nicht mehr bei Familienausflügen mitkommen. Was können wir tun?

    Nichts versprechen, nicht drohen. In seinem Alter ist Ihr Sohn um Abgrenzung von seinen Eltern bemüht. Zurzeit sind ihm ziemlich sicher die Freunde wichtiger, und eine zu große Nähe zu Vater und Mutter ist ihm vermutlich einfach peinlich. Gut möglich, dass er die Ausflüge insgeheim aber vermisst und sich ihnen von selbst wieder anschließen wird.

  • 16 / 20

    Uns stört, dass der Freund unseres Sohnes ihn zu Unfug anstiftet. Können wir ihm einfach den Umgang verbieten?

    Reden Sie zunächst mit allen Beteiligten: als Erstes mit Ihrem Sohn, dann mit seinem Freund und eventuell dessen Eltern – die wissen möglicherweise gar nicht, was ihr Sprössling so treibt. Haben Sie aber den Eindruck, dass in dieser Freundschaft Ihr Sohn ständig der Unterlegene ist und zum Mitmachen gezwungen wird, wäre ein Kontaktverbot vielleicht doch sinnvoll.

  • 17 / 20

    Unsere Tochter, 6, wechselt oft ihre Freundinnen. Ist das normal?

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass zu Beginn der Grundschulzeit Freundschaften noch sehr kurzlebig sind. Langfristige Bindungen entstehen ab sechs Jahren erst nach und nach. Dennoch sollten Sie Ihre Tochter bei Gelegenheit einmal nach den Gründen fragen, warum sie nicht mehr gern mit ihrer alten Freundin spielt.

  • 18 / 20

    Unser achtjähriger Sohn spielt lieber mit jüngeren Kindern als mit Gleichaltrigen - ist das auf Dauer gut für ihn?

    Gerade Einzelkinder empfinden Gleichaltrige schnell als Konkurrenten und fühlen sich nur bei Jüngeren sicher. Doch den Umgang mit gleichaltrigen Kindern müssen Sie einüben: Ist er sportlich, empfiehlt sich ein Mannschaftssport; aber auch andere Hobbys bringen ihn stärker mit Gleichaltrigen zusammen.

  • 19 / 20

    Unser Sohn entwickelt sich zu einem richtigen Angeber. Wie können wir da gegensteuern?

    Angeberei ist meist ein Zeichen von Unsicherheit; Ihr Sohn sucht noch seine Rolle in seinem Freundeskreis. Ein gewisses Statusdenken ist unvermeidlich, weil sich Kinder gern miteinander vergleichen, aber Sie sollten Ihren Sohn einmal beiseite nehmen, ihm seine Übertreibungen und deren Wirkung auf andere vor Augen führen.

  • 20 / 20

    Unsere Tochter verleiht Sachen, aber kriegt sie oft nicht wieder.

    Ist Ihre Tochter vom Sozialverhalten her eher defensiv eingestellt? Vielleicht traut sie sich nicht, ihre Sachen zurück zufordern. Haben Sie den Verdacht, dass ihre Freundinnen das ausnutzen, sollten Sie die Eltern ansprechen.








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