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Kartoffeln einkochen: Tipps, um Kartoffeln haltbar zu machen

Kartoffeln einkochen: Tipps, um Kartoffeln haltbar zu machen

Auf Vorrat

Kartoffeln werden in der Küche vielfältig eingesetzt. Da sie so beliebt sind, lohnt es sich, sie einzuwecken. Doch wie kann man Kartoffeln einkochen?

Was bedeutet Einkochen?

Einkochen ist nur etwas für Oma? Von wegen! Eingekochte Kartoffeln sparen Zeit, sind lecker und können sofort verwendet werden. Außerdem ist eine gute Methode, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Hierbei handelt es sich um ein physikalisches Verfahren, bei dem vor allem Obst und Gemüse eingekocht und anschließend konserviert werden, sodass sie jahrelang halten können. 

Folgende Hilfsmittel benötigst du zum Kartoffeln einkochen:

  • Einmachgläser
  • Topf
  • Löffel zum Befüllen
  • Ein sauberes Geschirrtuch
  • Ofenhandschuhe
  • Etiketten
  • Stift

Wie sterilisiere ich Einmachgläser?

Bevor du deine Kartoffeln einkochen kannst, musst du erst einmal eine bakterienarme Umgebung erschaffen. So bleibt das Eingekochte lange haltbar. Verwende nur Einmachgläser, die weder rostig noch beschädigt sind. Wasche die Gläser zuerst ab und anschließend sterilisierst du sie. Dafür nimmst du einen Topf mit kochendem Wasser und stellst die Einmachgläser für rund eine Minute hinein. Als Nächstes gibst du die Deckel ins kochende Wasser und lässt sie fünf Minuten liegen. Zum Schluss stellst du alles auf einem sauberen Geschirrtuch (mit der Öffnung nach unten) auf und lässt es abtropfen. 

Alternativ kannst du sie auch in deinem Backofen sterilisieren. Dafür stellst du alle Einmachgläser und die Deckel für fünf Minuten bei 150 Grad in den Ofen.

Kartoffeln einkochen: Das ist die Vorbereitung

Nachdem du die Einmachgläser sterilisiert hast, geht es nun an die Vorbereitung der Kartoffeln. Wasche die Kartoffeln gründlich ab und schäle sie. Schneide sie in möglichst gleich große Stücke. Fülle einen Topf mit Wasser und etwas Salz. Anschließend kochst du die Kartoffeln, bis sie halb gar sind. Gieße das Wasser ab und fülle die Kartoffelstücke in die sauberen Einmachgläser hinein. Es ist wichtig, dass der Glasrand sauber bleibt. In einem zweiten Topf kochst du nun Salzwasser und bedeckst damit die Kartoffeln im Einmachglas. Anschließend schließt du die Einmachgläser und kochst sie ein.

Kartoffeln einkochen: Zwei verschiedene Möglichkeiten

Erste Möglichkeit: Backofen

Wenn du deine Einmachgläser befüllt hast, gibt es nun zwei Möglichkeiten, die Kartoffeln einzukochen. Entweder im vorgeheizten Backofen oder in heißem Wasser. Folgendermaßen kochst du deine Kartoffeln im Backofen ein:

  1. Stelle die gefüllten Einmachgläser auf ein Backblech.
  2. Gebe etwas Wasser auf das Backblech und lege ein sauberes Geschirrtuch mit hinein, damit die Gläser nicht klappern. 
  3. Lege das Backblech in den Ofen und heize den Ofen auf 130 Grad auf. 
  4. Lasse die Gläser rund 90 Minuten im Ofen, damit die Kartoffeln gut einkochen. 
  5. Nimm anschließend die Gläser aus dem Ofen heraus und lasse sie abkühlen. 

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Zweite Möglichkeit: Im Kochtopf

  1. Lege ein sauberes Geschirrtuch auf den Topfboden. So verhinderst du, dass die Einmachgläser mit dem Topfboden in Berührung kommen.
  2. Stelle die Gläser in den Topf hinein und fülle alles mit Wasser auf.
  3. Bringe das Wasser zum Siedepunkt und lasse alles rund 90 Minuten einkochen
  4. Damit Einmachgläser mit leichtem Inhalt nicht schwimmen, kannst du sie mit einer Tasse beschweren. 

Ist das Eingemachte noch gut?

Du hast im Keller Eingemachtes gefunden und weißt nicht, von wann es ist? Ein Datum ist weit und breit nicht zu sehen? Dann verlasse dich auf dein Gefühl. Wenn das Wasser nicht trübe ist, der Deckel beim Öffnen klickt und der Inhalt des Glases beim Aufmachen nicht seltsam riecht, kannst du es bedenkenlos essen. Um solche Probleme zu vermeiden, ist es jedoch empfehlenswert, die Einmachgläser mit dem Zubereitungsdatum zu beschriften.

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Bildquelle: Unsplash.com / Eric Prouzet

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