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Pilze & Stillen: Worauf in der Stillzeit zu achten ist

Die Menge macht's

Pilze & Stillen: Worauf in der Stillzeit zu achten ist

Pilze werden besonders gern im Herbst gesammelt und gegessen. Aber dürfen Pilze auch in der Stillzeit verspeist werden? 

Pilze & Stillen: Warum sind Wildpilze in der Stillzeit nicht zu empfehlen?

Pilze können in der Stillzeit durchaus in Maßen genossen werden. Allerdings sind Wildpilze stark mit Schwermetallen belastet und teilweise radioaktiv. Zu den Schwermetallen gehören Quecksilber, Blei, Cadmium und Nickel. Sie können schwere Schäden beim Säugling hinterlassen. Die geistige und motorische Entwicklung wird vermindert. Dadurch kann es schließlich zu Leistungs- und Lernstörungen beim Kind kommen.

Warum sind Kulturpilze in der Stillzeit die bessere Variante?

Wöchentlich sollte man nicht mehr als 200 bis 250 Gramm Pilze essen. Kultivierte Pilze wie die Champignons, die es in weiß und braun gibt, sind besser als Waldpilze für Stillende geeignet. Generell sollten sie immer lange gebraten werden, da sie so besser verdaulich sind. Sie bestehen aus Chitin, das den Magen lange beschäftigt und somit sättigt. Dem Champignon wird übrigens eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt.

Pilze als Heilmittel in der chinesischen Medizin

Einige Pilze werden im asiatischen Raum auch als Heilpilze eingesetzt. Naturheilkundlich hilft der Pilz Shiitake gegen Erkältungskrankheiten, Grippesymptome, Hautentzündung, Bluthochdruck, Gelenkentzündung, Lebererkrankung, Allergien und Bronchitis. Der Affenkopfpilz, der auch Pompom genannt wird, heilt Magenentzündungen. Der Judasrohr wirkt entgiftend, stärkt die Leber und wird bei Allergien und Kreislauferkrankungen eingesetzt.

Fazit

In der Stillzeit sollte man Pilze nur in geringen Mengen und gut durchgebraten genießen, da sie sonst dem Baby schwere Schäden zufügen könnten. Sowohl die geistige als auch die motorische Entwicklung könnten eingeschränkt sein. Kulturpilze sind besser als Wildpilze, da sie nicht mit Schwermetallen belastet sind.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

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Frage 1 von 19

Seit wann gibt es den Begriff "Stillen"?

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