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Kuhmilch und Stillen: Darauf sollten stillende Mütter achten!

Mama-Wissen

Kuhmilch und Stillen: Darauf sollten stillende Mütter achten!

Milch ist ein wichtiger Lieferant von Kalzium und anderen Stoffen, welche auch während dem Stillen für den Körper der Mutter relevant sind. Jedoch vertragen es nicht alle Babys, wenn man während der Stillzeit, Kuhmilch trinkt.

Wie merke ich, dass mein Kind die Kuhmilch nicht verträgt?

Unverträglichkeiten durch Kuhmilch können sich durch unterschiedliche Symptome äußern.
Darunter können zählen:

  • Ausschlag
  • Bauchkrämpfe
  • Blähungen

Sollten diese Symptome bei deinem Baby auftreten, sobald du Kuhmilch getrunken hast, solltest du dich bei deinem Kinderarzt oder deiner Hebamme erkundigen, da dies ein Zeichen einer Allergie sein könnte.

Sollte ich dann nicht gleich auf Kuhmilch verzichten?

Keine Kuhmilchprodukte bedeutet, dass du auch auf Lebensmittel wie zum Beispiel Joghurt, Käse oder Sahne verzichten musst. Da Milcheiweiß in sehr vielen Produkten vorkommt, macht dies einen völligen Verzicht oftmals schwer. Außerdem nimmt dein Körper, über die Milch viele wichtige Stoffe, wie beispielsweise Kalzium, Jod und eine ganze Menge an Vitaminen auf. Sollte es also keine Anzeichen dafür geben, dass dein Baby eine Kuhmilchallergie hat, ist es nicht notwendig darauf zu verzichten. Besteht jedoch der Verdacht einer Allergie, empfehlen Ärzte meist bis zu vier Wochen auf Milch und Milchprodukte zu verzichten.

Hilft Stillen nicht gegen Allergien?

Zur Vorbeugung gegen Allergien ist das Stillen sehr wichtig. Die Wahrscheinlichkeit, dass gestillte Kinder Allergien, wie zum Beispiel Lebensmittelallergien entwickeln, ist viel geringer als die der Kinder, die nicht gestillt werden. Trotzdem können immer Unverträglichkeiten oder Allergien auftauchen, egal ob man als Mutter sein Kind gestillt hat oder nicht. Daher ist es sehr wichtig, sein Baby zu beobachten, falls man das Gefühl hat, es könnte eine Allergie vorliegen.

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Mein Kind reagiert allergisch auf Kuhmilch, was nun?

Die Milcheiweiß- oder auch Milchproteinallergie ist etwas anderes als eine Laktoseintoleranz. Sie entsteht in den allermeisten Fällen nur in den ersten drei Lebensjahren, dabei sind ca. 2-3 % aller Säuglinge betroffen. Das ist jedoch kein Grund zur Panik, da eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass sich die Allergie im Laufe des Lebens wieder legt. Die Allergie besteht gegen das Kasin, das sich in der Milch befindet, dieses Eiweiß ist nicht artspezifisch, dass bedeutet es ist nicht nur in Kuhmilch zu finden.
Sollte dein Kind allergisch auf Kuhmilch reagieren, solltest du über Alternativen nachdenken.
Wie zum Beispiel:

  • Schafsmilch
  • Ziegenmilch
  • Vegane Produkte, wie Hülsenfrüchte liefern dir Eiweiß

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Fazit:

 Sollte dein Baby nicht negativ auf Kuhmilch reagieren, ist es kein Problem, wenn du Milch oder Milchprodukte konsumierst, während du dein Baby stillst. Solltest du Auffälligkeiten bemerken, dann melde dich bei deinem Kinderarzt, einer Stillberaterin oder sprich mit deiner Hebamme darüber.

Bildquelle: Getty Images/ skynesher

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