Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Kuhmilch fürs Baby: Alles Wissenswerte

Eltern-Wissen

Kuhmilch fürs Baby: Alles Wissenswerte

Kuhmilch ist häufig fester Bestandteil der familiären Menükarte. Ob pur, im Kakao oder zum Müsli: spätestens ab dem Beikostalter fragen sich Eltern, wann Babys Kuhmilch trinken dürfen.

Wie wirkt Kuhmilch auf das Baby?

Kuhmilch ist für die ganz Kleinen schwer zu verdauen und kann die Darmschleimhäute ziemlich reizen. Aus diesem Grund empfiehlt sich die langsame Einführung der Milch ab dem Beikostalter. Bis dahin sind eure Schützlinge mit der Muttermilch beziehungsweise Flaschennahrung bestens versorgt.

Ab ungefähr dem sechsten Lebensmonat kann es losgehen: Mit Getreidebrei kombiniert, kann die Kuhmilch zum Beispiel in einer geringen Menge den Speiseplan erweitern. Empfohlen wird, sie im ersten Jahr nicht als Getränk zu geben und eine maximale Menge von 200 Milliliter pro Tag nicht zu überschreiten. Hierzu zählen auch Joghurt und Quark. Generell ist Kuhmilch ein wichtiger Kalziumlieferant. Dieser Nährstoff sorgt für starke Knochen und voll funktionsfähige Beißerchen.

Ab wann darf Kuhmilch dem Baby als Getränk angeboten werden?

Experten empfehlen, die Kuhmilch erst ab Ende des ersten Lebensjahres als Getränk anzubieten. Ihr könnt ein kleines Glas zum Essen servieren, sodass euer Nachwuchs die Milch genießt, die Sättigung aber anderweitig erhält. Wenn ihr vom ersten bis zum dritten Lebensjahr die 300 Milliliter-Marke nicht überschreitet, seid ihr auf der sicheren Seite. Und falls die Kuhmilch den Kleinen nicht schmeckt, bleibt entspannt. Es gibt alternative Lebensmittel, um die in der Milch enthaltenen Nährstoffe, wie das wichtige Kalzium, aufzunehmen. Hierzu zählen beispielsweise:

Welche Milch darf es sein?

Generell ist es ratsam, den Kleinkindern nur pasteurisierte beziehungsweise hoch erhitzte Milch zu geben. Durch Rohmilch kann eine Bakterieninfektion ausgelöst werden, die besonders bei Kindern und Schwangeren zu vermeiden ist. Bei der Gabe von üblicher Vollmilch macht ihr nichts falsch. Auch die sogenannte Kindermilch ist immer mehr in aller Munde. Besonderheit ist hier, dass sie mit Jod und Eisen angereichert ist. Wenn ihr immer auf einen ausgewogenen Speiseplan achtet, werden eure Schätze bestens mit allem Wichtigen versorgt.

Fazit 

Bereits im Beikostalter könnt ihr die Kuhmilch langsam zum Beispiel in Form eines Milchbreis untermischen. Für das pure Glas Milch braucht es noch etwas Geduld. Beobachtet euren Schützling. Schaut, ob die Milch mundet und wie sie vertragen wird, dann steht auch dem ersten wärmenden Kakao nach einem abenteuerlichen Tag an der frischen Luft nichts mehr im Wege.

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Getty Images/ NataliaDeriabina

Frage 1 von 20

Ab welchem Alter empfiehlt die WHO (Weltgesundheitsorganisation) mit der Beikost zu beginnen?

Bildquelle: pixabay/Couleur

Hat Dir "Kuhmilch fürs Baby: Alles Wissenswerte" gefallen? Wir freuen uns, wenn du den Artikel teilst - und natürlich darfst du uns gerne auf Facebook, Pinterest oder Instagram folgen.

Galerien

Lies auch

Teste dich