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Was ist ein Komet und wann kann man ihn am Himmel sehen?

Was ist ein Komet und wann kann man ihn am Himmel sehen?

Kinderfragen

Mit einem Fernrohr könntest du sie manchmal am Himmel entdecken: Kometen. Doch was ist ein Komet eigentlich und wann ist er zu sehen?

Für Kinder erklärt: Was ist ein Komet?

Ein Komet ist ein kilometergroßer Himmelskörper, der in einem großen Bogen um die Sonne kreist. Hauptsächlich besteht er aus Eis, Gasen, Staub und Gestein. Nähert er sich der Sonne, beginnt das Eis durch die Wärme zu tauen und Gas verdampft. Dadurch bekommt der Komet einen Schweif und ist von der Erde aus mit bloßem Auge zu sehen. Auf seinem Weg durch das Weltall fallen manchmal Bruchstücke des Kometen ab, die in die Erdatmosphäre eintreten können. Wenn sie dabei verglühen, sind sie als leuchtende Spur am Himmel zu sehen: Die Sternschnuppen. So ein Gesteinsbrocken aus dem All, der auf die Erde gefallen ist, soll übrigens auch Schuld daran haben, dass die Dinosaurier ausgestorben sind.

Wissen für Schulkinder: Wann sind Kometen zu sehen?

Astronomen nennen Kometen aufgrund ihrer Zusammensetzung aus Eis, Gasen, Staub und Gestein manchmal auch „schmutzige Schneebälle“. Ihre Bahnen verlaufen eigentlich weit weg von der Sonne im äußeren Sonnensystem und sie sind von der Erde aus mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Kommt es jedoch zu einer Bahnänderung – zum Beispiel, weil zwei Kometen kollidiert sind – gelangen sie in das innere Sonnensystem. Die Wärme der Sonne lässt die Oberfläche des Kometen tauen und gefrorenes Gas verdampfen. Dieser Dampf bildet zusammen mit Staubteilchen im Sonnenlicht einen meist viele Millionen Kilometer langen Schweif. Er kann dann manchmal auch ohne Hilfsmittel tage- oder wochenlang von der Erde aus zu sehen sein. Schließlich entfernt sich der Komet wieder von der Sonne. Je nachdem, wie die Kometenbahn verläuft, kann es einige Jahrzehnte, Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende dauern, bis er die Sonne einmal umrundet hat und ihr wieder so nahe kommt, dass er einen Schweif bildet und von der Erde aus gut sichtbar ist.

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Wie entstehen aus Kometen Sternschnuppen?

Nach und nach verliert der Komet Teile seiner Masse und zerbricht oder löst sich langsam auf. Die dabei entstehenden Brocken oder Staubteilchen nennt man Meteoroiden. Kommen sie der Erde zu Nahe, werden sie von der Gravitation angezogen. Treten sie dann in die Erdatmosphäre ein, verglühen sie entweder als Sternschnuppe oder fallen auf den Boden, dann nennt man sie Meteorit. Wusstest du, dass Meteoriten ein wichtiger Grund sind, warum es Gold auf der Erde gibt? Besonders viele Sternschnuppen sind meist im August zu sehen, wenn die Erde die Trümmerspur des Kometen 109P/Swift-Tuttle kreuzt und besonders viele Gesteinsteilchen in die Erdatmosphäre eintreten.

Fazit

Kometen bestehen aus Eis, Gasen, Staub und Gestein. Wenn sie der Sonne nahe kommen, beginnt das Eis zu tauen und Gas verdampft. Dabei entsteht ein Schweif, sodass der Komet manchmal mit bloßem Auge von der Erde aus zu erkennen ist. Gesteinsbrocken oder Staubteilchen, die vom Kometen abfallen, können in die Erdatmosphäre eintreten und verglühen. Sie sind als Sternschnuppen zu sehen.

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Bildquelle: Pexels/Yuting Gao

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