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Wie lange lebt eine Biene? Wissen über die Lebensdauer

Wie lange lebt eine Biene? Wissen über die Lebensdauer

Nachgefragt

Wie lange lebt eine Biene? Vielleicht fragst du dich das auch manchmal. Das und mehr spannendes Wissen über Bienen erfährst du in diesem Artikel.

Wie lange lebt eine Biene? Kurz erklärt

Die Lebensdauer ist in Bienenvölkern unterschiedlich. Da gibt es zum Beispiel die Königin. Sie steuert mit ihrem Duftstoff alle Abläufe in ihrem Bienennest und wird zwischen drei und fünf Jahre alt. Dann gibt es noch die fleißigen Arbeiterbienen, die nur etwa sechs Wochen alt werden. Die männlichen Bienen, die sogenannten Drohnen, werden zwischen 20 und 50 Tage alt. Es gibt aber auch noch die Winterbiene. Sie sorgt dafür, dass das Bienenvolk unbeschadet durch den Winter kommt. Dazu legen sie sich eng umschlungen um das Bienennest und halten es somit schön warm. Zudem verteidigen sie das Volk vor Eindringlingen, besorgen frische Pollen und Nektar und ziehen die Brut auf. Sie werden bis zu neun Monate alt. Wie ist es mit dem Bienenkönig? Den gibt es so gar nicht, denn die männlichen Bienen nennt man Drohnen und diese befruchten die Eier der Königin. Wir verraten dir auch, wie lange Zecken und Stechmücken leben.

Wissenswertes: Warum benutzt der Imker Rauch?

Der Imker ist ja nicht aus Stahl und muss sich deshalb vor den nicht ungefährlichen Stichen der Bienen schützen. In einem sogenannten Smoker wird der Rauch produziert. Das ist ein Behälter, indem zum Beispiel Sägespäne verbrannt werden und dadurch Rauch entsteht. Durch diesen Rauch wird dem Bienenvolk ein Waldbrand vorgegaukelt. Die Bienen entwickeln sofort einen Schutzinstinkt und sind damit beschäftigt, den wertvollen Honig und sich selbst in Sicherheit zu bringen. Das ermöglicht dem Imker, unbeschadet an den leckeren Honig zu gelangen. Wir verraten dir auch, wie im Königshaus in Schweden geimkert wird.

Noch mehr spannende Fakten über Bienen gibt es nicht nur in diesem Artikel, sondern auch in unserer Bildstrecke:

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Wie gefährlich sind Bienenstiche?

Ein Bienenstich ist im Normalfall nicht gefährlich. Der Stich kann schmerzhaft sein und meistens bleibt der Stachel in der Haut stecken. Dein Körper reagiert mit einer Schwellung und Rötung an der Einstichstelle. In Ausnahmefällen kann es aber auch zu lebensbedrohlichen Reaktionen führen. Das ist meistens der Fall, wenn jemand allergisch auf das Insektengift reagiert. Wir verraten dir und deinen Eltern, was bei einem Bienenstich zu tun ist.

Wie wehren sich Bienen gegen Eindringlinge?

Eine kleine Biene hat gegen eine im Verhältnis sehr große Hornisse keine Chance. Deshalb haben die Bienen ein sehr interessantes Abwehrsystem entwickelt. Sobald sich eine Hornisse dem Bienenstock nähert, schwärmen ganz viele Bienen aus und bilden eine Kugel um die Hornisse. Dabei schlagen sie heftig mit ihren Flügeln, dass die Temperatur im Inneren auf 45 Grad ansteigt und die Hornisse stirbt. Wir verraten dir, welche die gefährlichsten heimischen Insektenarten sind.

Was ist eigentlich der Bienentanz?

Den Bienentanz führen Arbeiterbienen auf, wenn sie zum Beispiel eine schöne Wiese mit vielen Blumen im Umkreis von 100 Metern gefunden haben. Das ist eine Art der Sprache unter den Bienen. Sie drehen sich dabei mehrfach im Kreis, der sogenannte Rundtanz. Den sogenannten Schwänzeltanz führen sie auf, wenn die Futterquelle weiter als 100 Meter entfernt liegt. Dann laufen sie eine Acht und umso schneller sie laufen, desto weiter liegt die Quelle entfernt. Wir erklären dir auch, wie die Bienen dann den Honig herstellen.

Fazit

Im Normalfall gilt also, dass die Königinnen drei bis fünf Jahre alt werden. Die fleißigen Arbeiterbienen werden nur etwa sechs Wochen alt und die Drohnen, also die männlichen Bienen, werden etwa 20 bis 50 Tage alt. Die Winterbiene wird bis zu neun Monate alt. Wenn du also im Winter mal einer Biene begegnest, dann ist ganz bestimmt ein Nest in der Nähe, dass sie ganz schnell wärmen muss.

Schulkind-Quiz: Bist du ein Überflieger in Sachkunde?

Bildquelle: Pexels/AlexasFotos

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