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Wo leben Kängurus? Die Heimat der hüpfenden Beuteltiere

Wo leben Kängurus? Die Heimat der hüpfenden Beuteltiere

Kinderfragen

Kängurus sind Tiere, die sich hüpfend fortbewegen und ihre Babys in einem Beutel durch die Gegend tragen. Wo leben Kängurus eigentlich?

Kindgerecht erklärt: Wo leben Kängurus?

Es gibt viele verschiedene Arten der Kängurus. An die Riesenkängurus hast du vielleicht zuerst gedacht, aber es gibt auch kleinere Arten. Sogar Quokkas gehören dazu. Sie alle leben hauptsächlich in Australien und auf Neuguinea. Riesenkängurus finden trockene, heiße Gegenden gut. In der Steppe, Halbwüste oder im Busch sind sie Zuhause. Kleinere Känguruarten sind auch in den Küsten- und Bergregionen zu entdecken. Sie verstecken sich in der Savanne, in Heidelandschaften oder in Eukalyptus-Wäldern. 

Wissen für Schulkinder: Wie leben Kängurus?

Kängurus sind sehr anpassungsfähig. Sie können ihre Aktivitätszeiten und ihr Sozialverhalten verändern. Hauptsächlich sind sie nacht- und dämmerungsaktiv, können dieses Verhalten aber auch anpassen. Einige Tiere verbringen ihren Tag gerne in einem Unterschlupf, um sich zu verstecken. Es gibt aber auch Känguruarten, die sich in die Sonne legen, um sich zu entspannen. Oft sind Kängurus allein unterwegs. Manchmal treffen verschiedene Kängurus aber auch aufeinander, bleiben kurze Zeit in einer Gruppe und trennen sich dann wieder. 

Warum tragen Kängurus ihren Nachwuchs im Beutel?

Kängurus zählen zu den sogenannten Beuteltieren, zu denen auch der Koala oder das Opossum gehören. Beuteltiere tragen ihren Nachwuchs nicht nur im Beutel herum, er wächst darin auch eine Zeit lang heran. Dabei sind die kleinen Känguru-Babys selbst bei der größten Känguru-Art am Anfang gerade einmal 2,5 cm groß. Mehr als ein Känguru-Baby ist selten, sodass es hauptsächlich Einzelkinder gibt. Im Beutel entwickeln sie sich weiter. Das Baby krabbelt nach der Geburt selbst aus dem Geburtskanal und hängt sich im Beutel an eine Zitze. Dort bleibt es für zwei bis drei Monate hängen und lässt die Zitze nicht los. Nach einigen Monaten ist es groß genug, um den Kopf herauszustrecken und mit einem halben Jahr verlässt es den Beutel zum ersten Mal. Mit acht Monaten ist es übrigens zu groß für den Beutel und muss sich nun selbst um einen Schlafplatz kümmern. 

Fazit

Nun haben wir dir erzählt, wo Kängurus leben und warum sie ihr Baby im Beutel tragen. Wenn du also einmal ein Känguru in der freien Natur sehen möchtest, solltest du nach Australien fahren. Finde auch heraus, wo Orang-Utans leben und wo Koalas Zuhause sind

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Bildquelle: Unsplash/Ondrej Machart

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