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Skoliosexualität: Was steckt hinter dieser non-binären Orientierung?

Skoliosexualität: Was steckt hinter dieser non-binären Orientierung?

Sexuelle Vielfalt

Sexuelle Orientierungen gibt es in großer Vielfalt – von Pansexualität bis hin zur Demisexualität. Doch nur den wenigsten ist klar, was eigentlich hinter den verschiedensten Formen steckt. Eine dieser Formen ist die Skoliosexualität.

Non-binäre Geschlechtsidentität

Die Geschlechterformen in unserer Gesellschaft sind so vielfältig, dass es schwierig ist, sie alle einzeln aufzuführen und zu benennen. Vor allem, da wir im alltäglichen Gebrauch oft Oberbegriffe verwenden, die jedoch viel mehr als die von uns gemeinte Bezeichnung beinhalten. Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat in ihrem LSBTIQ-Lexikon die verschiedensten Geschlechtsbezeichnungen und deren Definitionen aufgeführt. "Binär" (lat. für "doppelt") steht für das Verständnis von nur den beiden Geschlechtern männlich und weiblich - laut diesem gibt es also nur Mann und Frau. Bei der nicht-binären Orientierung findet diese Eingrenzung auf nur zwei Geschlechter nicht statt und unter diese Form der Orientierung fällt auch die Skoliosexualität.

Was bedeutet Skoliosexualität?

Für skoliosexuelle Menschen existieren demnach nicht nur Mann und Frau, sondern auch jegliche andere Form der Sexualität. Wer sich also als skoliosexuell outet, fühlt sich körperlich und seelisch zu jenen hingezogen, die sich keinem eindeutigen Geschlecht zuordnen lassen.

Zur non-binären sexuellen Orientierung gehören neben der Skoliosexualität jedoch auch noch andere Formen, die nicht verwechselt werden sollten.

Gynosexuelle und androsexuelle Orientierung

Die nicht-binäre sexuelle Orientierung (auch genderqeer genannt) bezieht sich nicht auf die körperliche Geschlechtsidentität, sondern auf die gefühlte. Darunter fallen zahlreiche Formen der Sexualität. Der Skoliosexualität am ähnlichsten sind die Formen der Androsexualität und der Gynosexualität (auch Femmesexualität genannt).

  • Androsexuelle Menschen fühlen sich zu jenen hingezogen, die sich nicht direkt dem männlichen Geschlecht, jedoch aber einer "männlichen" Sphäre angehörig fühlen.
  • Gynosexuelle Personen sind eher jenen zugewandt, die sich in der "weiblichen" Sphäre einordnen.

Ob Andro-, Gyno- oder Skoliosexualität: Es wird deutlich, dass sich die verschiedensten Geschlechtsidentitäten klar voneinander unterscheiden. Ob man sich nun zu der einen oder anderen Form zugehörig fühlt, können viele Menschen nicht klar benennen. Und das ist vollkommen verständlich, denn man muss nicht immer auf alles eine Antwort haben.

Fakt ist jedoch: Jede Form der Sexualität ist besonders und macht unsere Welt ein wenig bunter. Und dennoch gibt es immer wieder Fälle, in denen diverse Menschen für ihre Sexualität verurteilt werden. Das bedeutet eine riesige Belastung für die Betroffenen und sorgt weiterhin dafür, dass sich viele nicht trauen, offen zu ihrer Sexualität zu stehen. Solltest du dich in dieser Situation befinden, haben wir hier auch zwei Beratungsstellen für dich, die stets ein offenes Ohr für dich haben, wenn es dir schlecht geht!

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Bildquelle: Getty Images/K Ching Ching

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