Berliner selber machen: Ein einfaches Faschingsrezept

Mehr als Kamelle

Berliner selber machen: Ein einfaches Faschingsrezept

Puderzucker auf der Nasenspitze, Fettflecken auf dem T-Shirt und Marmelade in den Mundwinkeln: So sieht wohl nicht nur der Nachwuchs aus, wenn es Berliner gibt. Das Gebäck muss man eben einfach mit dem ganzen Körper genießen! Wir zeigen, wie ihr leckere Berliner selber machen könnt.

Berliner, Krapfen, Pfannkuchen, Kräppel oder Fastnachtsküchlein: Egal, wie ihr das gefüllte, zuckrige Brötchen (oder doch lieber Schrippe, Wecke oder Semmel?) in eurer Region nennt, so schmecken sie doch immer gleich – einfach fantastisch! An Karneval (in manchen Regionen auch an Silvester) möchten wir auf gar keinen Fall auf die Schlemmerei verzichten – am liebsten selbst gemacht.

Berliner selber machen: Die Zutaten

Für 15 Berliner braucht ihr:

  • 450 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 3 Eigelb
  • 50 g weiche Butter
  • Prise Salz
  • Öl zum Ausbacken
  • 300 g Marmelade zum Füllen (wir lieben Pflaumenmus!)
  • Zucker, Puderzucker oder Zuckerguss zur Deko

 

Berliner selber machen: so geht's!

  1. Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde bilden.
  2. Milch in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen. Die Hälfte davon nun mit einer Prise Zucker und der Trockenhefe in die Mulde geben. Nicht durchkneten, sondern erstmal nur mit einem Küchentuch zudecken und an einem warmen Ort 15 Min gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Eier trennen.
  4. Eigelb, Butter, die restliche Milch, Salz und den übrigen Zucker nun zum Teig geben und gründlich kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  5. Wieder zudecken und etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Der Teig sollte sich bis dahin verdoppelt haben.
  6. Den Teig anschließend noch einmal kneten. Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben und ca. 1/2 cm dick ausrollen.
  7. Mit einem Glas Kreise ausstechen. Diese dann erneut an einem warmen Ort ca. 30 Min. gehen lassen.
  8. Nun das Öl in einem Topf auf etwa 170 Grad erhitzen. Ob das Öl die richtige Temperatur erreicht hat, könnt ihr mit einem Holzkochlöffel herausfinden: einfach den Holzstiel in das flüssige Fett halten. Wenn sich um das Holz kleine Bläschen bilden und nach oben steigen, hat das Fett die perfekte Temperatur.
  9. Die Teigkreise portionsweise in den Topf geben, Deckel drauf machen und  2 Minuten frittieren. Dann wenden und noch eine weitere Minute ausbacken. Dadurch, dass die beiden Seiten nacheinander frittiert werden, entsteht der typische helle Streifen in der Mitte.
  10. Nun die Berliner vorsichtig mit einer Schaumkelle aus dem Fett holen und auf etwas Küchenpapier abkühlen lassen.
  11. Die Marmelade in einen Spritzbeutel (möglichst langer, dünner Aufsatz) füllen und nach und nach in den Kern eurer Berliner spritzen.
  12. Anschließend die noch warmen Berliner in Zucker wälzen oder mit Puderzucker bestreuen. Ihr könnt aber auch Zuckerguss anrühren und euer Gebäck damit begießen.

Berliner selber machen: Abwandlungen

Wem die typischen Konfitüre-Berliner zu langweilig sind, der kann seine Gebäckstücke natürlich auch variieren. Wer sich einen kleinen Spaß erlauben will, der füllt einen Berliner mit Senf. Ja, ihr lest richtig. In vielen Gegenden ist die scharfe Überraschung eine echte Tradition. Andere und deutlich besser schmeckende Füllungen sind z. B. Puddingcreme oder Nutella. Beim Berliner-Essen darf die passende Musik natürlich nicht fehlen. Schaut doch mal bei unserer Karnevals-Playlist bei Spotify vorbei!

Lisa Purrio
Das sagtLisa Purrio:

Mein Fazit

Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr in einer Karnevalsregion lebe, so darf ein leckerer Berliner (so nennt man sie in meiner Heimat) und ein fröhliches "Denn wenn et Trömmelche jeht" an Rosenmontag nicht fehlen. Da meine neue Heimat in der Nähe von Berlin liegt, bestelle ich beim Bäcker aber wohl besser Pfannkuchen als Berliner. Würde ich die in meiner alten Heimat bestellen, würde ich Pancakes bekommen, die hier nun wiederum Eierkuchen heißen. Ganz schön verwirrdend. Bei dem ganzen Kuddelmuddel setz ich einfach meine Pappnase auf und wünsche allen eine fröhliche Karnevalszeit!

Bildquelle: Getty Images/brebca

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