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Hitzewelle voraus: Wie ihr jetzt eure Kinder schützt

Schweißtreibend

Hitzewelle voraus: Wie ihr jetzt eure Kinder schützt

Ab morgen sagen die Meteorologen für ganz Deutschland wieder eine Hitzewelle voraus. Temperaturen bis zu 40° Celsius werden möglich. Das heißt für uns Eltern, wir müssen vor allem unsere Kleinsten vor den schädlichen UV-Strahlen schützen und sollten die Hitze nicht unterschätzen.

Hitze gehört zum Sommer dazu und wir alle freuen uns nach einem verregneten Frühjahr auf warme Tage. Wenn es, wie aktuell, jedoch mehrere Tage Temperaturen weit über 35 ° Celsius werden, kann das richtig anstrengend und auch gefährlich werden. Vor allem Babys und Kleinkinder leiden unter starker Hitze. Sie können schneller dehydrieren, bekommen schneller einen Sonnenstich oder Hitzepickel und ihre junge Haut ist noch sehr anfällig für die UV-Strahlung. Sonnenbrände sind vorprogrammiert und Ärzte warnen in dieser Zeit auch vor hitzebedingten Schwächeanfällen und Kreislaufproblemen.

Wenn wir Eltern jedoch einige Verhaltensregeln beachten, dann können wir unseren Kindern helfen, die heißen Tage gut zu überstehen. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte gibt daher einige grundlegende Tipps, solchen Hitzeproblemen vorzubeugen.

#1 Immer eincremen, auch im Schatten

Kinder, die mehr als fünf Sonnenbrände im Jahr bekommen, haben ein erhöhtes Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Daher ist das oberste Gebot: cremen, cremen, cremen. Das gilt nicht nur für die direkte Sonneneinstrahlung, sondern auch für den Schatten. Das unterschätzen wir häufig! Cremt euren Schatz am besten mindestens eine halbe Stunde bevor ihr das Haus verlasst und wiederholt das nach jedem Baden.

Worauf ihr bei der Auswahl eines Sonnenschutzes achten solltet und warum ihr für Babys besser keine Sonnencreme verwendet, verraten ihr euch in diesem Artikel:

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#2 Bei Temperaturen über 30 ° Celsius Kinder nie nackt baden lassen

Nackt baden und sich vollkommen ohne Kleidung in der freien Natur bewegen, ist für Babys und Kleinkinder natürlich am schönsten. Doch wenn ihr wirklich mehrere Stunden am See seid und badet, dann strapaziert das die Haut. Kinderärzte empfehlen daher das Baden in Kleidung, die vor UV-Strahlung schützt und somit die Kinder vor vorzeitiger Hautalterung bewahrt. Mittlerweile gibt es eine Reihe hübscher und sehr angenehm zu tragender Schwimm-Kleidung, sowohl für Mädchen als auch für Jungen. Da steht dem sicheren Badespaß nichts mehr im Wege. Dass eine Kopfbedeckung mit Nackenschutz obligatorisch ist, versteht sich meist schon von selbst.

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#3 Viel trinken und leicht essen

Wenn es warm ist, haben Kinder meist auch gar nicht so viel Hunger. Wenn ihr noch stillt, dann ist Muttermilch das Beste, was eurem Baby oder Kind im Sommer passieren kann, sofern es die Brust noch will. Ansonsten solltet ihr dem Kind immer wieder Wasser oder ungesüßte Tees anbieten und zusehen, dass es viel trinkt.

Ärzte empfehlen zudem eher leichtes Essen wie Joghurt- und Quarkspeisen, Salate (wenn euer Kind diese denn akzeptiert) oder Snacks wie Knäckebrot und Müsliriegel. Da manche Kinder keine Rohkost-Schnitze mögen und Obst nur püriert essen, eignen sich Smoothies super für einen Strandtag. Die machen satt und erfrischen. Wenn euer Kind aufgrund der Wärme mal gar keinen Hunger hat, ist das auch nicht schlimm. Wichtig ist, dass es dann viel trinkt.

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#4 Aktivitäten in der Mittagssonne vermeiden

Wenn ihr am Wochenende Ausflüge plant, dann startet möglichst früh, wenn die Temperaturen noch nicht auf dem Höhepunkt sind. Die Mittagssonne ist besonders gefährlich und eure Kinder werden schnell müde sein. Babys solltet ihr bei Hitze immer im Schatten lassen und sie auch im Kinderwagen nur in schattigen Bereichen spazieren fahren. Fürs Baden ist die beste Temperatur bis 11 Uhr oder dann ab 16 Uhr. Dazwischen heißt es, besser die Sonne meiden und ruhige Schattenpausen einlegen.

#5 Kinder nie im Auto lassen

Was hoffentlich jedem klar sein sollte, wird doch immer mal wieder vergessen: Autos erhitzen sich im Sommer sehr schnell und stark und das Kind kommt nicht von allein aus dem Kindersitz, um Luft zu schnappen. Daher ist es komplett Tabu, Kinder im Auto allein zu lassen, wenn man nur schnell in den Supermarkt oder zur Tankstelle hüpfen will. Aus 5 Minuten werden schnell 20 und dann kann es schon zu spät sein. Im schlimmsten Fall droht Lebensgefahr.

Quelle: https://www.kinderaerzte-im-netz.de

Katja Nauck
Das sagtKatja Nauck:

Sommer ja, Hitze nein

Ich erinnere mich noch gut an den Sommer 2019 mit mehreren Wochen Temperaturen über 30 ° Celsius und ich mit einem Säugling unterwegs. Das war oft nicht leicht. Dieses Jahr war es bisher recht angenehm mit den Temperaturen, doch der August soll jetzt richtig heiß werden. Daher gilt es jetzt wieder: Den Hitzeschutz ernst nehmen. Am meisten regt mich auf, dass es auf Spielplätzen nur selten Schatten gibt, vor allem in Berlin fehlen da einfach Schatten spendende Bäume.

Also gehen wir nur abends raus, wenn die UV-Strahlen nicht mehr so stark sind. Was ich allerdings auch vorher nicht wusste: Eincremen gilt auch für Schatten, da ist die Strahlung fast genauso stark. Und ein Tipp noch für Kleinkinder, die sich gern Mützen vom Kopf reißen: Näht Bänder dran, wenn sie keine besitzen, sonst führt ihr den Kampf Mütze-auf-Mütze-ab und das wird anstrengend ...

Bildquelle: Getty Images/ChristinLola

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