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Sonnenstich: Kinder und Babys sind besonders gefährdet

UV-Hut auf!

Sonnenstich: Kinder und Babys sind besonders gefährdet

Der Sommer steht in den Startlöchern. Familien verbringen ihre Tage und Abende draußen und Sonneneinstrahlung lässt sich nur begrenzt verhindern. Neben einem Sonnenbrand, einem Hitzschlag oder einer Hitzeerschöpfung, kann es auch zu einem Sonnenstich kommen. Kinder sind besonders gefährdet.

Wie kommt es zu einem Sonnenstich bei Kindern?

Ein Sonnenstich entsteht bei einer übermäßigen Sonnenbestrahlung des Kopfes oder Nackens des Kindes. Kinder erleiden besonders leicht einen Sonnenstich, da sie in der Regel wenig Haare und vor allem einen dünneren Schädelknochen haben. Ein Sonnenstich führt zu einem Wärmestau und einer Reizung der Hirnhäute.

Um einen Sonnenstich bei einem Kind zu verhindern, hilft es in erster Linie im Schatten zu bleiben. Aber wir wissen alle, dass das mit zunehmender Mobilität unserer Kinder schwierig wird. Ein Sonnenhut mit Nackenschutz und UV-Schutz (z. B. von Sterntaler über Amazon für 11,99 Euro) sollte im Sommer also zum Standard-Repertoire gehören.

Hitzschlag, Hitzeerschöpfung oder Sonnenstich?

Neben einem Sonnenstich können Kinder auch einen Hitzschlag oder eine Hitzeerschöpfung erleiden. Als Abgrenzung wollen wir kurz auch diese Symptome erklären.

Bei einem Hitzschlag bricht die gesamte Wärmeregulation des Körpers zusammen und es kommt zu einer Körpertemperatur von über 40 ° C. Die Haut ist trocken, heiß und rot.

Bei einer Hitzeerschöpfung handelt es sich um eine Überwärmung des Körpers, verursacht durch eine Dehydration. Es kommt ebenfalls zu einer erhöhten Körpertemperatur, allerdings zwischen 37 und 40 ° C. Kinder, insbesondere Babys, haben einen hochroten Kopf und feuchtheiße bis kaltschweißige Haut.

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Sonnenstich? Diese Symptome zeigen Kinder

Ein Sonnenstich beim Baby zeigt sich nicht sehr eindeutig, aber dennoch werdet ihr merken, dass es eurem Nachwuchs schlecht geht. Babys schreien laut und schrill. Sie wollen vielleicht auch nichts mehr trinken. Hinzu können kommen:

  • Übelkeit
  • Unruhe
  • Erbrechen
  • Nackenschmerzen oder -steifigkeit

Aber auch ältere Kids können einen Sonnenstich erleiden. Kinder haben dann unter Umständen:

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Nackensteifigkeit
  • Schwindel
  • Unruhe
  • Hitzegefühl im Kopf

Kurzum: Sie fühlen sich einfach schlecht.

Was tun bei einem Sonnenstich bei einem Kind oder Baby?

Erleidet ein Kind einen Sonnenstich, ist das kein Grund zur Panik. Dennoch ist Handeln angesagt: Kinder gehören sofort in den Schatten. Kopf und Oberkörper sollten höher gelagert werden.

Babys Kopf und Nacken könnt ihr mit kalten Umschlägen bedecken. Bei älteren Kindern könnt ihr auch umwickelte Coolpacks verwenden. Sofern die Kinder möchten, können sie etwas trinken. Beobachtet das Kind bitte einige Stunden und lasst es nicht alleine.

Das tückische beim Sonnenstich: Kindern aber auch Erwachsenen kann es auch erst einige Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne schlecht gehen.

Sonnenstich beim Kleinkind: Wann zum Arzt?

In den meisten Fällen ist ein Sonnenstich bei einem Kind gut zu Hause behandelbar. Verschlechtert sich allerdings der Zustand oder tritt keine Besserung ein, solltet ihr einen Notarzt rufen bzw. sofort zum Arzt fahren. Bei Babys ist der sofortige Gang zum Arzt angemessen.

Tritt Bewusstlosigkeit auf, kommt es zu neurologischen Ausfällen oder starken Schmerzen, handelt es sich um einen Notfall und ihr ruft bitte umgehend einen Notarzt.

Quellen: gesundheitsstadt-berlin.de über Hitzschlag und Sonnenstich, aponet.de über Sonnenstich ist für Kinder gefährlich

Bildquelle: Gettyimages/ArtMarie

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