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Omikron-Symptome: Daran erkennt ihr, ob sich euer Kind infiziert hat

Omikron-Symptome: Daran erkennt ihr, ob sich euer Kind infiziert hat

Corona

Wir alle befinden uns mittlerweile im dritten Jahr der Corona-Pandemie und nach wie vor ist die Angst vor einer Ansteckung mit dem Virus groß. Nicht nur Erwachsene können sich mit den einzelnen Varianten des Virus infizieren, auch Kinder – vor allem in Schulen und Kindergärten. Gerade jetzt solltet ihr euch mit der neuen Variante befassen, um Omikron Symptome bei euren Kindern besser zu erkennen.

Was bedeutet Omikron?

Omikron ist eine weitere der inzwischen 5 Corona-Varianten. Ende November 2021 wurde der Typ zum ersten Mal von den südafrikanischen Gesundheitsbehörden gemeldet. Seither stiegen weltweit die Infektionen mit Omikron stark an. Aktuelle Informationen zu den Omikron-Erkrankungen in Deutschland bietet das Robert-Koch-Institut. Obwohl in den meisten Ländern noch immer die Delta-Variante dominiert, breitet sich Omikron in Deutschland weiter aus. In Hamburg, Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen hat Omikron Delta sogar bereits als dominierende Variante abgelöst.

Die Omikron-Symptome bei Kindern

Aktuell ist Omikron in vielen Ländern auf dem Vormarsch und kann nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder befallen. Die Kleinen können sich vor allem in Kindergärten und Schule mit dem Virus anstecken und obwohl Kinder oft deutlich abgeschwächtere Symptome einer Corona-Infektion zeigen, gibt es auch bei Omikron Symptome, an denen ihr die Infektion ihres Kindes erkennen können. Eine Ansteckung mit Omikron zeigt bisher oft noch weitere Symptome als bei anderen Virusvarianten.

  • Schnupfen, Niesen, trockener Husten und Halskratzen: Diese Omikron Symptome treten auch bei den Corona-Mutationen auf. Sie gelten als die ersten Anzeichen dafür, dass sich euer Kind mit Corona infiziert hat.
  • Kaum Appetit: Appetitlosigkeit bei Kindern kann ein weiterer Hinweis auf eine Ansteckung sein.
  • Kopf- und Gliederschmerzen und extreme Müdigkeit: Wie auch bei Erwachsenen treten bei Kindern, die sich mit Omikron angesteckt haben, oft grippeähnliche Symptome auf, so auch Kopf- und Gliederschmerzen. Kommt noch extreme Müdigkeit bei eurem Kind hinzu, kann dies ein weiteres Symptom für eine Omikron-Infektion sein.

Stellt ihr diese Symptome bei euren Kindern fest, solltet ihr in jedem Fall einen Corona-Selbsttest bei ihnen durchführen. Dabei solltet ihr jedoch beachten, dass die Selbsttests weniger genau sind als sogenannte PCR (Polymerase-Chain-Reaction) Tests. Sollte ein Selbsttest positiv ausfallen, solltet ihr dieses Ergebnis noch einmal durch einen PCR-Test bestätigen oder widerlegen lassen.

Aktuell sind diese SARS-CoV-2-Varianten auf dem Vormarsch

Das Corona-Virus wurde erstmals am 31. Dezember 2019 aus der chinesischen Stadt Wuhan an die WHO gemeldet. Zunächst als Lungenentzündung bezeichnet, erhielt das als Ursache geltende Corona-Virus den Namen „2019-nCoV“. Seitdem haben sich 5 Varianten des Corona-Virus ausgebildet (geordnet nach der Häufigkeit des Auftretens).

  • Delta (B.1.617.2)

Die Delta-Variante konnte zum ersten Mal im Oktober des Jahres 2020 als Corona-Variante nachgewiesen werden und ist noch immer die vorherrschende Mutation in vielen Ländern. Diese Form erhöht die Übertragbarkeit und senkt gleichzeitig die Wirksamkeit der Immunantwort. Nach neuesten Studien bietet eine vollständige Impfung einen guten Schutz vor deutlichen schweren Verläufen der Krankheit.

  • Omikron (B.1.1.529)

Die Omikron-Variante gilt als leichter übertragbar im Vergleich zur Delta-Variante. Im Gegensatz zu einigen anderen Corona-Mutationen haben nicht nur ungeimpfte Personen, sondern auch Genesene und Menschen mit einer doppelten Impfung ein hohes Ansteckungsrisiko.

  • Alpha (B.1.1.7)

Erstmals im Dezember 2020 meldeten britische Behörden eine neue Virus-Variante, die zum ersten Mal in Großbritannien nachgewiesen werden konnte. Auch diese Variante ist ansteckender als zuvor entdeckte Varianten. Laut RKI ist die Fallsterblichkeit bei einer Infektion mit Alpha in jeder Altersgruppe höher. Aktuell gibt es keine Infos darüber, dass Alpha die Wirkstoffe der Impfung erheblich senkt.

  • Beta (B.1.351)

Auch die Beta-Variante wurde im Dezember 2020 das erste Mal gemeldet – in Südafrika. Laut RKI senkt eine vorherige Infizierung mit der Ursprungsvariante den Schutz vor einer Infektion mit der Beta-Variante. Das gilt auch für eine Impfung mit auf dieser beruhenden Impfstoffen.

  • Gamma (P.1)

Im November 2020 wurde die Gamma-Variante des Coronavirus im Staat Amazonas in Brasilien gemeldet. Die Gamma-Variante ähnelt der Beta-Mutation und auch hier sind Genesene oder geimpfte Personen weniger vor einer Gamma-Infektion geschützt.

Schutz vor Infektion mit Omikron?

Derzeit können sich in Deutschland nicht nur Erwachsene, sondern seit dem 20. Dezember 2021 auch Kinder ab 5 Jahren mit dem Biontech-Impfstoff gegen das Corona-Virus impfen lassen. Ihr entscheidet dabei ganz allein, ob ihr eure Kinder impfen lassen möchtet. Die Stiko empfiehlt aktuell eine Impfung für Kinder von 5 bis 11 Jahren, wenn sie unter Vorerkrankungen leiden wie:

  • Adipositas
  • Immundefizienz oder relevante Immunsuppression (angeboren oder erworben)
  • Angeborene Herzfehler und Einkammerherzen nach Fontan-Operation
  • Chronische Lungenerkrankungen
  • Asthma bronchiale (schweres oder unkontrolliert)
  • Chronische Niereninsuffizienz
  • Chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen
  • Herzinsuffizienz
  • Schwere pulmonale Hypertonie
  • Syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung
  • Trisomie 21
  • Tumorerkrankungen und maligne hämatologische Erkrankungen

Eine Impfpflicht für Kinder gibt es nicht. Laut Stiko wird die Impfung auch jenen Kindern empfohlen, die in ihrem Umfeld Personen haben, die selbst ein hohes Risiko auf einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion haben oder die sich nicht ausreichend durch die Impfung schützen können.

Viele Erwachsene hadern noch immer mit einer Entscheidung für die Impfung. Im Video erfährst du, weshalb du vor einer Impfung gegen Corona keine Angst haben musst.

Bildquelle: Getty Images/napatcha

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