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Mein Kind ist Corona-positiv: Was ist jetzt zu tun?

Diese Situation wünscht sich kein Elternteil, und doch ist sie seit vielen Monaten für immer mehr Mütter und Väter mehr als real: Euer Kind wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Jetzt steht ihr vor einer Situation, die nicht leicht für euch ist und fragt euch: Was müssen wir jetzt tun und wer muss in Quarantäne? Wir haben recherchiert, wohin ihr euch wenden könnt und welche Schritte ihr jetzt gehen solltet. Zudem berichten euch Redakteurinnen, deren Kinder positiv waren von ihren Erfahrungen.

Corona-Schnelltest positiv? PCR-Test nicht mehr verpflichtend

Wenn ihr mit eurem Kind daheim einen Schnelltest durchgeführt habt, dessen Ergebnis positiv war, hieß es bisher: Jetzt müsst ihr das Ergebnis durch einen PCR-Test bestätigen lassen, weil dies der offizielle Nachweis einer Coronainfektion ist und für die Quarantäneanordnung vorliegen muss. Diese Regel gilt nicht mehr. Sie wurde Anfang März an die aktuelle Lage angepasst, weil die Inzidenzen und Infektionszahlen wieder sprunghaft angestiegen sind.

Ihr könnt jedoch dennoch eure Infektion durch PCR-Test nachweisen lassen, wenn ihr euch dann sicherer fühlt oder ein Genesenenzertifikat möchtet. Das bekommt man nur mit PCR-Test. Aktuell ist es jedoch aufgrund der vielen Infektionen regional teilweise schwer einen Termin für den PCR-Test zu bekommen Hier können wir euch keine bundeseinheitlichen Tipps geben.

So kommt ihr an einen PCR-Test

Ihr solltet zunächst euren Hausarzt oder den Kinderarzt kontaktieren und ihn nach einem PCR-Test fragen. Denn die Krankenkassen übernehmen die Kosten für den Test nur, wenn dieser als medizinisch notwendig erachtet wird. Sonst könnt ihr natürlich auch einen Bereitschaftsarzt in eurer Nähe oder ein PCR-Testzentrum aufsuchen. Auf der Website 116117 könnt ihr euch Corona-Testzentren in eurer Nähe anzeigen lassen und auch einen Termin buchen.

Hinweis: Die Fahrt ins Testzentrum solltet ihr, wenn möglich, nicht mit den Öffentlichen erledigen, denn man sollte es immer vermeiden, Menschen zu treffen. Wenn ihr selbst kein Fahrzeug habt, dann könnt ihr auch bei einem Kranken-Fahrdienst anfragen, ob gerade ein Fahrdienst frei ist. Die Kosten müsstet ihr dann erst einmal selbst tragen. Dass das alles andere als leicht ist, wissen wir natürlich. Tragt einfach eine Maske und haltet, so gut es geht, Abstand zu anderen.

Charoline Bauer

So sind wir an den PCR-Test gekommen

Ende Januar wurden die PCR-Tests limitiert, weil die Laborkapazitäten an ihre Grenzen kamen. In vielen Fällen wird nur noch getestet, wer einen eindeutig positiven Schnelltest hatte. In den landeseigenen Testzentren in Großstädten wie Berlin muss man teilweise aktuell wieder bis zu drei Stunden anstehen – kein Vergnügen mit Kind (das vielleicht auch noch Krankheitssymptome hat). Mein Tipp ist daher, immer erst einmal in eurer Haus- oder Kinderarztpraxis anzufragen, ob diese auch testen.

Mein zweiter Geheimtipp: Wir waren in Berlin in einem privaten Testzentrum. Dort musst man den PCR-Test augenscheinlich selbst bezahlen, aber das scheint oft nur so. Die meisten Testzentren führen den PCR-Test kostenlos durch, wenn der ohnehin kostenlose Schnelltest in jenem Testzentrum positiv ausfällt. Das steht aber meist weder auf der Webseite noch sonst wo dran. Aber auf Nachfrage, war es bei uns in jedem Testzentrum so!

Kind ist positiv: Testet die ganze Familie!

Wenn ein Schnelltest bei eurem Kind das Coronavirus anzeigt, kann es sein, dass es schon Symptome hat. Es muss aber auch nicht sein. Oftmals dauert es von einer Ansteckung bis zum Ausbruch der Corona-Erkrankung zwischen 6 und 10 Tage. Daher kann es auch sein, dass euer Kind ohne Symptome oder bei milden Symptomen dennoch am Coronavirus erkrankt ist.

Deshalb solltet ihr jetzt alle engen Kontaktpersonen des Kindes informieren und euch selbst auch sofort testen lassen. Am besten geht ihr gleich in ein regionales Testzentrum, denn diese Tests sind zertifiziert und können auch eine geringe Viruslast nachweisen. Das gelingt nicht allen Corona-Selbsttests, aber welche gut sind, erfahrt ihr im Netz.

Positiver Schnelltest in Schule oder Kita – was dann?

Wenn euer Kind im Rahmen regelmäßiger Antigen-Selbsttests in Schulen oder Kitas positiv getestet wird, sollte es von den anderen Kindern isoliert werden. Die Eltern/ Erziehungsberechtigten werden sofort von der Einrichtung informiert und alle Kontaktpersonen aus der jeweiligen Schule und Klasse werden ebenfalls informiert und müssen sich testen lassen. Hier reicht auch ein zertifizierter Antigen-Schnelltest oder PCR-Test.

Bisher war es üblich, dass die gesamte Klasse in häusliche Quarantäne musste, wenn ein Kind positiv ist. Aktuell können sich Kontaktpersonen jedoch nach fünf Tagen mit Antigentest oder Schnelltest freitesten.

Charoline Bauer

Erst Symptome, dann positiv

In der Kitagruppe unsere Sohnes gab es gerade einen regelrechten Corona-Ausbruch – alle Erzieher*innen hat es erwischt und die Hälfte aller Kinder. Dabei war es bei fast allen so, dass die Schnelltests erst positiv reagiert haben, nachdem die Kinder schon einen Tag deutliche Symptome wie Fieber hatten.

Mein Sohn hatte donnerstags zuletzt Kontakt mit einer positiven Person in der Kita, die Schnelltests blieben negativ. Am Samstag bekam er nachts hohes Fieber und Schüttelfrost. Am Sonntag war der Schnelltest gaaaaanz leicht positiv. Man hat die zweite Linie wirklich nur gesehen wenn man wusste, dass sie da sei kann und sie kam auch erst nach ungefähr zehn Minuten. Der PCR-Test hat den Schnelltest am gleichen Tag noch bestätigt!

Zur Beruhigung: Fieber und Schüttelfrost waren nach einem weiteren Tag verschwunden und es ging unserem Sohn wieder gut. Was die Quarantäne-Tage für uns Eltern natürlich nicht gerade entspannter gemacht hat mit unserem Wirbelwind-Kind.

Arbeitgeber informieren

Sobald ihr zu Hause bleiben müsst und das Kind beaufsichtigt, müsst ihr dies eurem Arbeitgeber mitteilen. Entweder könnt ihr im Homeoffice teilweise noch weiter arbeiten oder ihr müsst das Thema der Lohnfortzahlung klären. Auf jeden Fall müsst ihr ihn informieren, warum ihr nicht zur Arbeit erscheinen oder diese zunächst nicht fortführen könnt. Etwa, weil ihr auf das Ergebnis des PCR-Tests wartet. Wenn ihr selbst nicht positiv seid, aber euer Kind jetzt in Quarantäne muss und zu Hause betreut wird, könnt ihr euch Kindkrank schreiben lassen. Leider ist aber die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass ihr euch auch selbst infiziert.

Achtung: Für Ungeimpfte gelten seit November strengere Regeln. Ihr erhaltet keine Lohnfortzahlung in der Quarantäne mehr. Lediglich wenn euer eigener Coronatest positiv ist und ihr erkrankt seid, erhaltet ihr das übliche Krankengeld von eurer Krankenkasse.

Gesundheitsamt informieren

Das Gesundheitsamt wird nur dann automatisch informiert, wenn ihr eure Infektion durch PCR-Test bestätigt. Seid ihr nach einem Schnelltest im Testzentrum positiv getestet, kontaktiert euch das Testzentrum und gibt euch Tipps, wie es weiter geht. Ihr informiert das Gesundheitsamt am besten telefonisch oder noch besser online über eure Infektion.

Die meisten Ämter haben dafür spezielle Formulare bzw. Webseiten eingerichtet. Binnen weniger Tage erhaltet ihr dann einen Brief, in dem steht, wie lange ihr in Quarantäne müsst. Das klappt nicht immer so reibungslos, weil viele Ämter in der aktuellen Situation leider kaum Kapazitäten haben.

Alle Gesundheitsämter im Überblick

Gesundheitsämter Baden-Württemberg
Gesundheitsämter Bayern
Gesundheitsamt Berlin
Gesundheitsämter Brandenburg
Gesundheitsämter Bremen
Gesundheitsämter Hamburg
Gesundheitsämter Hessen
Gesundheitsämter Mecklenburg-Vorpommern
Gesundheitsämter Niedersachsen
Gesundheitsämter Nordrhein-Westfalen
Gesundheitsämter Rheinland-Pfalz
Gesundheitsämter Saarland
Gesundheitsämter Sachsen
Gesundheitsämter Sachsen-Anhalt
Gesundheitsämter Schleswig-Holstein
Gesundheitsämter Thüringen

Lohnersatz in Quarantäne und Corona-Kindkranktage

Wenn euch das Gesundheitsamt Quarantäne für die gesamte Familie anordnet, erhaltet ihr Lohnersatz. Die Regierung hat mit dem Infektionsschutzgesetz eine gesonderte Entschädigung für den Lohnersatz während der Quarantäne eingeführt. Ihr müsst euren Arbeitgeber über die behördlich angeordnete Quarantäne wegen eures erkrankten Kindes informieren. Dieser kann dann einen Antrag für euch auf Lohnersatz stellen und ihr erhaltet euer Geld dann über den Arbeitgeber weiter.

"Nach § 56 Infektionsschutzgesetz hat der Mitarbeiter unter Quarantäne Anspruch auf eine Entschädigung. Diese bemisst sich nach dem ausgefallenen Entgelt. Der Arbeitgeber muss für die ersten sechs Wochen die Entschädigung auszahlen und erhält sie auf Antrag von der zuständigen Behörde zurück . Ab der siebten Woche erhalten die Betroffenen eine Entschädigung in Höhe des Krankengeldes direkt von der zuständigen Behörde."

TK.de

Wenn für euer Kind Quarantäne angeordnet wurde, weil es Kontaktperson war und ihr es zu Hause betreuen müsst, da es nicht in die Kita oder Schule gehen kann, könnt ihr die erweiterten Kinderkrankentage bei eurer Krankenkasse einreichen. Diese hat die Regierung 2021 auf 30 Kinderkrankentage pro Elternteil erhöht.

Katja Nauck

Man muss selbst aktiv werden!

Bei uns fing es auch an mit ersten Fällen in der Kita. Wir machten direkt einen Termin im Testzentrum aus, weil meine dreijährige Tochter Husten und Schnupfen hatte. Der Test war dann leider positiv bei uns beiden und wir begaben uns in häusliche Quarantäne. Mein Mann testete sich auf Arbeit im Schnelltest auch positiv und kam direkt nach Hause. Ihn traf es am geringsten, er konnte noch weiter arbeiten im Homeoffice. Meine Tochter hatte starken Schnupfen und Husten und ich lag mit extremen Halsschmerzen, Schnupfen und vier Tagen starker Erschöpfung ziemlich flach.

Da ich auch erkrankt war, ließ ich mir vom Arzt eine Krankschreibung zuschicken. Es war nicht einfach, meinen Hausarzt telefonisch zu erreichen, aber ich wollte vermeiden die Praxis zu betreten und war froh, dass ich die Krankschreibung auch am Telefon anfragen konnte und sie mir per Post geschickt wurde. So konnte ich sie für meinen Arbeitgeber einscannen.

Insgesamt dauerte unsere Quarantäne sieben Tage bzw. war meine Tochter nach sieben Tagen wieder negativ. Doch als ich mich freitesten wollte, war mein Test noch positiv und ich wartete weitere drei Tage ab. Da ich eine Krankschreibung hatte und wir alle positiv waren, bekam ich Krankengeld für die sieben Tage Zeit der Quarantäne. Ab dem achten Tag arbeitete ich wieder im Homeoffice. Beim Gesundheitsamt Berlin Pankow füllte ich online ein Formular zur Selbstauskunft aus und erhielt drei Tage später den Brief über die Quarantäne. Am nervigsten war es, die Krankschreibung zu bekommen, der Rest war machbar.

Zum Glück war meine Familie nicht stark betroffen, da wir Erwachsenen geboostert sind. Es fühlte sich wie eine starke Erkältung an, und ich wünsche euch, dass ihr bzw. eure Kinder wenn, dann nur mild erkranken und ihr es gut übersteht.

Wie lange in Quarantäne?

Ein infiziertes Kind kann sich nach neuester Regelung nach sieben Tagen mittels PCR oder zertifiziertem Antigen-Schnelltest "freitesten" und darf dann die Kita oder Schule wieder besuchen. Allerdings muss es dafür symptomfrei sein. Wenn es noch Symptome hat, solltet ihr nochmal einen Test machen und eswenn möglich vorsichtshalber noch zwei Tage daheim betreuen.

Neue Quarantäne-Regelungen für Geboosterte und kürzlich Genesene

Seid ihr als Eltern selbst zweifach geimpft, geboostert oder genesen, verkürzt sich eure Quarantänezeit: Geboosterte müssen nur noch sieben Tage zu Hause in Isolation verbringen. Wenn ihr als Eltern selbst negativ seid, gilt die Quarantäne nicht für euch. Solltet ihr jedoch positiv sein, dann müsst ihr ebenfalls daheim bleiben: Für Ungeimpfte gilt die Quarantäne weiterhin 10 Tage.

"Aufgrund ihrer Einbindung in regelmäßige Testungen kann für Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Angeboten der Kinderbetreuung die Quarantäne als Kontaktperson bereits nach fünf Tagen durch einen Antigen-Schnelltest beendet werden."

Bundesregierung
Bundesregierung Regelungen Quarantäne

Das Kind ist positiv und wird zu Hause betreut: Sind wir Eltern auch in Qurantäne?

Alle Personen mit ersten Coronasymptomen und positivem Antigen-Test sollten immer Vorsicht walten lassen und sich von ihren Mitmenschen isolieren. Die vom Gesundheitsamt offiziell angeordnete Quarantäne gilt für alle Personen, die mit jemandem im selben Haushalt leben, bei dem der PCR-Test oder Antigen-Test positiv war. Also gilt sie auch für die Eltern, wenn diese nicht bereits geboostert, ganz frisch 2-fach geimpft oder frisch genesen sind.

Wenn euer Kind positiv ist, müssen also alle Mitglieder eures Haushalts vorsorglich in Quarantäne. Testet euch am besten täglich auch selbst und beschränkt euren Kontakt. Wenn weiterhin nur euer Kind positiv ist, dann dürft ihr als Geboosterte und Genesene das Haus verlassen zum Einkaufen oder für andere notwendige Besorgungen. Die aktuellen Quarantäne-Beschlüsse der Bundesregierung und eures Bundeslands lest ihr am besten immer direkt nach.

"Geimpfte und Genesene sollten bis zum 14. Tag nach dem Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person ihren Gesundheitszustand beobachten und berufliche oder private Kontakte zu ungeimpften Risikopersonen vermeiden. Entwickeln sich Symptome, sollte eine Selbstisolierung und zeitnahe PCR-Testung erfolgen."

Infektionsschutz.de

Es kann in eurem Bundesland im Einzelnen nochmal Unterschiede geben, die ihr am besten individuell nachlest.

Hilfe für Familien in Quarantäne

Während der Quarantäne dürft ihr das Haus nicht verlassen, sondern müsst eure Einkäufe online erledigen bzw. bei Freunden oder Nachbarn um Hilfe bitten. Auch mit Haustieren dürft ihr nicht vor die Tür gehen. Jetzt ist es wichtig, dass ihr ein gutes soziales Netzwerk habt, das euch helfen kann.

Trotzdem solltet ihr wissen: Ihr seid nicht allein! Es gibt viele Vereine und hauptamtliche bzw. ehrenamtliche Helfer, die euch vor Ort oder am Telefon helfen, wenn es euch psychisch oder physisch nicht gut geht. Manchmal braucht ihr vielleicht einfach jemanden, der euch zuhört oder für euch ein paar frische Lebensmittel einkauft.

Vergesst dabei nicht: Euch hilflos zu fühlen, ist keine Sache, für die ihr euch schämen müsst. Die Pandemie ist eine Ausnahmesituation, mit der wir alle zu kämpfen haben.

An diese Stellen könnt ihr euch wenden:

Nachbarschaftshilfe für Berlin
Deutschlandweite Nachbarschaftshilfe
Nebenan.de
Corona-Hilfswerk.de
Nummer gegen Kummer Jugendliche
Nummer gegen Kummer Eltern
Hilfstelefon Gewalt gegen Frauen
Hilfstelefon Schwangere in Not
Telefonseelsorge
Stiftung Depressions-Hilfe
Pflegetelefon für pflegende Angehörige
Diakonie Hilfe vor Ort
Caritas Hilfe und Online-Beratung

Corona-Erkrankung behandeln

Bei den meisten Menschen verläuft die Erkrankung mild. Wenn euer Kind erste Symptome zeigt, dann solltet ihr unbedingt euren Kinderarzt bzw. die Kinderärztin kontaktieren. Gegen das Coronavirus gibt es aktuell keine spezifische Behandlungstherapie mit einem Antibiotikum oder Ähnlichem, euer Hausarzt bzw. die Kinderärztin werden euch aber helfen, die Symptome zu lindern.

Ärzte können euch wirksame Mittel bei eventuellen Magen-Darm-Symptomen oder etwas Geeignetes zur Schleimlösung verschreiben. Mit einem infizierten Kind dürft ihr natürlich nicht einfach in die Praxis gehen. Ruft daher am besten an und schildert die Lage und den Zustand eures Kindes. Vor allem bei hohem Fieber müsst ihr den Arzt oder die Ärztin kontaktieren. Ihr findet Ärzte in eurer Nähe über die artzsuche.116117.de bzw. fragt immer erst euren Allgemeinarzt.

Er wird euch ggf. ein Rezept ausstellen, das ein Mitglied außerhalb der Familie abholen kann. Ansonsten klingt die Erkrankung bei den meisten Kindern wieder mit etwas Ruhe von alleine ab. Wenn ihr Medikamente benötigt und der gesamte Haushalt in Quarantäne ist, bittet einen Freund, Nachbarn oder Bekannte um Hilfe oder wendet euch ebenfalls an eine der oben genannte nHilfsstellen.

Starke Corona-Symptome: Wann rufen wir den Notarzt?

Sobald euer Kind jedoch an eindeutigen Atemproblemen leidet und die Sauerstoffversorgung eingeschränkt ist oder akute andere schwere Symptome dazukommen, müsst ihr den Notarzt rufen. Sagt am Telefon, dass das Kind nachweislich mit Corona infiziert ist und schildert genau die Symptome.

Eine ganze Woche mag zunächst nach einer langen Zeit des Nichtstuns klingen, doch mit der richtigen Beschäftigung könnt ihr die Langeweile der Kinder bekämpfen:

Bildquelle: Getty Images/Drazen Zigic

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