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Trauriger Grund: Darum musste Laura Prepon ihre Schwangerschaft beenden

Trauriger Grund: Darum musste Laura Prepon ihre Schwangerschaft beenden

Harte Entscheidung

Manchmal ist es verrückt, wie das Leben so spielt. Laura Prepon schwebt derzeit im siebten Mamahimmel, da Ende Februar ihr zweites Baby auf die Welt kam. In ihrem neuen Buch verrät sie jedoch, dass sie im Jahr 2018 aus einem sehr traurigen Grund die schwerste Entscheidung ihres Lebens treffen musste.

Gesundes Babyglück

Im Februar postete Orange is the New Black-Star Laura Prepon dieses wunderschöne Foto mit den Worten "Wir heißen unser neues Bündel voll Liebe zu Hause willkommen. Überwältigt von Dankbarkeit." Dass sie einen gesunden kleinen Jungen zur Welt brachte, bedeutete ihr mehr als man damals erahnen konnte. Denn in ihrem neuen Buch "You and I, as Mothers" berichtet sie erstmals öffentlich, dass sie sich im Jahr 2018 schweren Herzens gegen eine Schwangerschaft entscheiden musste.

Ich bin eine Privatperson, daher bin ich zum ersten Mal so offen. Aber ich habe das Gefühl, dass man, um ein echtes Gespräch über die Mutterschaft zu führen, Wahrheiten austauschen und über das sprechen muss, was wirklich vor sich geht."

Laura Prepon, People Magazine

Schwangerschaftsabruch in der 16. Woche

Gegenüber dem People Magazine verriet die Schauspielerin, dass sie im Jahr 2018, ein Jahr nach der Geburt ihrer Tochter Ella, nochmal schwanger war. Bevor sie die gute Nachricht damals im Familienkreis teilten, wollten sie die Ultraschalluntersuchung der 16. Woche abwarten. Bei der Feindiagnostik kamen dann die Worte, die eine werdende Mutter zu keinem Zeitpunkt der Schwangerschaft hören möchte: Das Gehirn und die Knochen des Embryos würden nicht richtig wachsen und die Fortsetzung der Schwangerschaft sei ein Gesundheitsrisiko. Darauf hin rieten die Fachärzte ihr zu einem Schwangerschaftsabruch.

Jede Mutter weiß, was es heißt, schwanger zu sein und 16 Wochen ein Baby im Bauch zu tragen, und kann mitfühlen, welch schwere Entscheidung Laura und ihr Ehemann Ben Foster da treffen mussten. Man spricht juristisch zu diesem Zeitpunkt schon von einer Spätabtreibung.

Mit dem Verlust des Babys kam die Selbstverachtung zurück

Damals durchlitt Prepon eine harte Zeit, in der lang verdrängte Gefühle und die körperliche Misshandlung ihrer Jugendtage zurückkehrten. In ihrem Buch berichtet sie auch darüber, wie sie viele Jahre lang in ihrer Teeangerzeit bis zum Ende ihrer 20er unter Bulimie litt und was das mit ihrem Körpergefühl gemacht hat. Mit der Nachricht, in ihrem Körper würde kein gesundes Baby heranwachsen, fühlte sie all ihre damaligen Selbstverletzungen bestätigt und erlebte eine emotional herausfordernde und psychisch schwierige Zeit.

Ich fühlte mich, als hätte mein Körper versagt und als hätte er versagt, ein weiteres Kind zu bekommen. Der ganze Zyklus dessen, was mit meinem Körper nicht stimmt, kam zurück.

Laura Prepon, People Magazine
You and I, as Mothers: A Feel-Good, Live-Well, Stay-Connected Guide for Moms
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Ihre größte Unterstützung war ihr Ehemann

Der Grund, warum sie all dies verarbeiten und an eine weitere Schwangerschaft glauben konnte, war ihr Mann Ben, so Prepon zum People Magazin. Durch ihn verlor sie sich nicht in der Trauer um ihr Baby, sondern glaubte daran, dass die kleine Ella irgendwann ein Geschwisterchen haben würde. Für ihre psychische Gesundheit war diese Unterstützung lebenswichtig. Daher war ihre dritte gesunde Schwangerschaft auch für sie ein derartiges Wunder. Über diese schwere Zeit und wie sie dies gemeinsam verarbeiteten, erzählt sie in ebenfalls in ihrem neuen Ratgeber.

Tolle Frau

In ihrer Rolle bei OITNB spielt Laura Prepon die toughe Drogenschmugglerin Alex Voss. Sie war dort schon immer mein Serienliebling. Den Mut und die authentische Art hat sie wohl mit ihrer Rolle gemeinsam. Dass sie nach all dem nochmal schwanger wurde und ein gesundes Baby zur Welt brachte, ist wirklich wunderschön. Und es zeigt, dass man auch nach so einem traurigen Erlebnis noch etwas so Wundervolles erreichen kann, wenn man nach vorn schaut. Sicherlich hat daran vor allem ihre kleine Familie den größten Anteil, die ihr Kraft in der schwierigen Zeit gegeben haben. Ich wünsche jeder Frau, die ähnliches erleben musste, die gleiche Unterstützung und bin sehr gespannt auf ihr neues Buch über die Mutterschaft.

Bildquelle: Getty Images/Dia Dipasupil

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