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Flott unterwegs

Auf die Pedale, fertig, los: Die 4 Top-Modelle im E-Bike-Test von Stiftung Warentest

eBike-Test: Mann mit eBike
© Getty Images/AndreyPopov

E-Bikes kosten ein kleines Vermögen, deswegen will der Kauf gut überlegt sein. Praktischerweise hat Stiftung Warentest im großen E-Bike-Test neun beliebte SUV-E-Bikes genauer unter die Lupe genommen, um euch den Kauf zu erleichtern. Diese vier Modelle sind ihr Geld wirklich wert.

E-Bike-Test: Die Testsieger im Überblick

Sie erleichtern uns den Weg zur Kita, lassen uns die Einkäufe ohne Mühe nach Hause bringen und machen aus Radtouren eine angenehme Spazierfahrt: E-Bikes, auch bekannt als Pedelecs, sind schon lange kein Rentner-Fahrzeug mehr, sondern ein beliebtes Verkehrsmittel für alle, die gerne mehr Zeit auf dem Rad verbringen möchten. Insgesamt wurden 20 E-Bikes auf Herz und Nieren geprüft. Dabei schnitten immerhin 14 "gut" ab. Richtige Allrounder waren allerdings nur wenige Modelle. Das sind die vier Testsieger.

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Testsieger 2022Testsieger 2023
KTM: Macina Aera 671
KTM: Macina Aera 671
ab 3.899,00 €
Flyer Gotour6 3.40
Flyer Gotour6 3.40
ab 2.999,99 €
Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ
Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ
ab 3.699,99 €
Kalkhoff Image 3.B Move
Kalkhoff Image 3.B Move
ab 2.499,99 €
Bewertung
Stiftung Warentest
Gut (1,8)
Stiftung Warentest
Gut (1,9)
Stiftung Warentest
Gut (2,1)
Stiftung Warentest
Gut (2,2)
Weitere Produktdetails
RahmenformTiefer EinstiegTiefer EinstiegTrapezrahmenTiefer Einstieg
Fahrradgewicht28,3 kg29,2 kg26,4 kg28,2 kg
SchaltungKetten­schaltungNaben­schaltungKetten­schaltungNaben­schaltung
Anzahl Gänge105118
Akku: Ener­gie­inhalt625 Wh500 Wh710 Wh500 Wh
Ladedauer3 h 20 min3 h 10 min4 h 10 min7 h 30 min
Verfügbar beiBike-Angebot3.899,00 €Fahrrad XXL2.999,99 €Fahrrad XXL3.699,99 €Fahrrad XXL2.499,99 €

E-Bike-Test: So hat Stiftung Warentest bewertet

Für den E-Bike-Test nahm Stiftung Warentest insgesamt neun Pedelecs genauer unter die Lupe. Dabei handelte es sich diesmal speziell um SUV-E-Bikes, die einen Mix aus Mountain­bike, klassischem City-Tiefein­steiger- und Trekking-E-Bike darstellen. Die Preisspanne der getesteten Räder reicht von 3.300 bis 5.350 €. Alle Modelle sind sowohl für Frauen als auch Männer geeignet.

Am wichtigsten war bei der Bewertung das Fahrverhalten der Bikes, das mit 40 % gewichtet wurde. Dabei wurden unter anderem Komfort, Federungs­verhalten, Sitz- und Griff­position, die Schaltung, das Anfahren und die Fahr­stabilität mit und ohne Gepäck genauer betrachtet.

Der Antrieb fiel mit 20 % ins Gewicht. Bewertet wurden hier vor allem Ansprech­verhalten und Motor­unterstüt­zung, der Nach­lauf des Motors, die Dosierung der Unterstüt­zungs­stufen sowie die Schiebe­hilfe.

Auch die Handhabung machte 20 % der Gesamtnote aus. Die Testfahrer*innen bewerteten die Gebrauchsanleitung, das Einstellen und Anpassen von Vorbau und Sattel, die Bedien­elemente und die Anzeige. Außerdem wurde geprüft, wie gut sich die Akkus laden, ein- und ausbauen, und die Pedelecs tragen und reparieren lassen. Sicherheit und Halt­barkeit machten ebenfalls 20 % der Bewertung aus. Dabei wurden unter anderem die Bremsfunktion sowie die elektrische und funk­tionale Sicherheit überprüft.

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E-Bike-Test: Die Testsieger im Detail

Testsieger: "Macina Aera 671 LFC" von KTM

ebike test - KTM Macina Aera 671
© KTM

Das "Macina Aera 671 LFC" von KTM konnte mit einer Gesamtnote von 1,8 im wahrsten Sinne des Wortes den Testsieg einfahren. Die Tester*innen lobten, dass das sehr wendige Rad sich durchweg gut fahre und das Fahrerlebnis auch durch Gepäck nicht nennenswert beeinträchtigt werde. Allerdings liegt die erlaubte Zuladung beim KTM auch nur bei 10 kg.

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Das E-Bike hat außerdem die beste Schaltung im Test, funk­tioniert auch berg­auf sehr gut und ist durch seine speziell geformten Zahnräder besonders ruckarm. Der Motor stammt aus dem Hause Bosch und ist sehr kräftig und gut abgestuft. Allerdings kritisierten die Fahrer*innen, dass er unter Belastung sehr laut werden kann.

Der 625-Watt­stunden-Akku ist in etwas mehr als drei Stunden vollgeladen und lässt sich unkom­pliziert von oben ein­setzen. Das KTM-Bike überzeugte sowohl auf als auch abseits der Straße und schneidet in Sachen Hand­habung von allen getesteten Rädern am besten ab. Der agile und vielseitige Testsieger ist aktuell für 3.899 € bei Bike-Angebot erhältlich.

"Gotour6 3.40" von Flyer

E-Bike-Test - Flyer Gotour6 3.40
© Flyer

Von den 2023 hinzugekommenen Elektrorädern landete das "Gotour6 3.40" von Flyer mit der Gesamtnote 1,9 ganz weit vorne. Besonders gut schnitt das City-E-Bike ins Sachen Hand­habung ab. Hier überzeugten insbesondere die Bedien­ele­mente und die Anzeige. Noch besser sah es bei der Disziplin Sicherheit aus: Das sehr gute Licht, aber auch die Bremsen, die Bruch­festig­keit und Co. bekamen allesamt Bestnoten.

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Die Tester*innen loben  außerdem das sehr stabile Fahr­ver­halten, das sich mit Gepäck allerdings etwas ver­schlechtert. Insgesamt liegt die maximale Beladung bei 150 kg. Seltsam finden die Experten, dass das Rad mit 20 kg Gepäck besser klarkommt als mit 7,5 kg. Abzüge gab es außerdem für das recht hohe Eigengewicht des Bikes. 

Dafür könnt ihr euch mit diesem Fahrrad über eine 5-Gang-Naben­schaltung freuen, die auch unter Last fantastisch funktioniert. Ebenfalls lobenswert findet Stiftung Warentest den leisen Motor, der sehr gut unter­stützt, anfährt und direkt reagiert. Die Akkuentnahme erfolgt bequem nach oben. Danach kann er mit einem 4-Ampere-Ladegerät in etwa drei Stunden und zehn Minuten voll aufgeladen werden. 

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Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 03.03.2024 08:18 Uhr

"Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ" von Specialized

E-Bike-Test - Specialized Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ#
© Specialized

Auf dem dritten Platz landet das "Turbo Tero 4.0 Step-Through EQ" von Specialized. Das E-Bike hat eine 11-Gang-Kettenschaltung und begeisterte vor allem mit seinem guten, stabilen Fahr­ver­halten selbst bei Zuladung.

Lobenswert erwähnt wird auch das Dis­play mit seinen hilf­reichen Schalt­emp­feh­lungen. Der 710-Watt­stunden-Akku lädt in etwa vier Stunden und zehn Minuten, fiel laut Stiftung Warentest durch Schwierigkeiten beim Entnehmen aber mehr­fach herab. Zudem leuchte das Frontlicht nicht kräftig genug aus, dafür sei das Rück­licht aber sehr gut sicht­bar.

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Insgesamt beschreiben die Prüfer*innen das Specialized-Bike als ein "sport­liches Rad, das für leichtes Gelände taugt und ins­gesamt mit am besten fährt. Der Motor ist eine runde Sache." Es ist aktuell für 3.600 € bei Fahrrad-XXL erhältlich.

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Preis kann jetzt höher sein. Preis vom 03.03.2024 09:02 Uhr

"Image 3.B Move" von Kalkhoff

E-Bike-Test - Kalkhoff Image 3.B Move
© Kalkhoff

Das "Image 3.B Move" von Kalkhoff schneidet mit der Gesamtnote 2,2 ebenfalls gut ab.  Stiftung Warentest lobt vor allem das aus­geglichene und tadellose Fahr­ver­halten des City-Pedelecs, das auch durch Gepäck kaum ver­schlechtert wird. Ebenfalls gut fanden die Tester*innen den integrierten 20-Lux-Scheinwerfer.

Auch der Motor unter­stützt "gut" und fährt sogar "sehr gut" an. Der Akku lässt sich problemlos von oben entnehmen, allerdings erweist sich das Laden hier als echte Gedulds­probe: Ganze 6,5 Stunden müsst ihr warten, bis das Rad voll aufgeladen ist. 

Abzüge gab es außerdem für die "fummelige" Bedienung des kleinen Dis­plays. Mit nur 130 kg ist das zulässige Gesamt­gewicht zudem etwas niedrig. Schwerere Fahrer*innen sollten also eventuell lieber zu einem anderen Modell greifen.

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Welche E-Bike-Arten gibt es?

Inzwischen gibt es viele verschiedene Arten von E-Bikes, sodass man als Laie schnell den Überblick verlieren kann. Diese Pedelecs sind besonders verbreitet.

E-Mountain­bike

Die meisten E-Bikes, die ihr auf der Straße seht, sind vermutlich E-Mountainbikes. Sie verfügen häufig über eine Ketten­schaltung, kräftige Motoren und einen Sloping-Rahmen. Unterschieden wird zwischen "Hardtails", die nur vorne gefedert und für leichtes Gelände gedacht sind, und voll gefederten "Fullys", die sich für jeglichen Unter­grund eignen. Wenn ihr ein E-Mountainbike auch im normalen Straßenverkehr nutzen wollt, solltet ihr euch auf jeden Fall eine Klingel und Reflektoren zulegen, damit ihr keine Probleme bei einer Verkehrskontrolle bekommt.

Trekking-E-Bike

Das Trekking-E-Bike ist zwar immer noch sport­lich und eignet sich für lange Touren, es ist aber komfort­abler als ein Mountain­bike. Da sich diese Räder bestens für Viel­radler eignen, verfügen sie meist bereits über ein Licht­, Schutz­bleche und einen Gepäck­träger. Die Sitzposition ist hier meist leicht nach vorne geneigt, es wird über eine Ketten­schaltung geschaltet und das Fahrverhalten durch einen Diamant- oder Trapez­rahmen verbessert.

City-E-Bike

Das City-E-Bike – ihr ahnt es vielleicht bereits – eignet sich besonders für Kurz- und Mittel­stre­cken auf befestigten Wegen, also zum Beispiel in der Stadt. Durch die aufrechte Sitzposition behaltet ihr einen guten Überblick über den Straßenverkehr. Die häufig verwendete Naben­schaltung und der Riemen­antrieb sorgen dafür, dass das Fahrrad selten gewartet werden muss. Der tiefe Einstieg macht das City-E-Bike zu einem idealen Partner für kleinere oder weniger bewegliche Radfahrer*innen. Alternativ könnt ihr auch zu einem Urban-E-Bike greifen, das häufig minimalistischer und dadurch günstiger ist.

SUV-E-Bikes

SUV-E-Bikes, auch Allroad- oder Crossover-E-Bikes genannt, sind eine Mischung aus sportlichen und komfortablen Pedelecs. So haben sie oft breite, grob profilierte Reifen, eine Federung und kräftige Motoren und eignen sich damit auch für gröbere Pisten.

E-Lastenrad

Mit einem E-Lastenrad lassen sich nicht nur Einkäufe, sondern sogar Hunde und Kinder super transportieren. Laut Stiftung Warentest machten sie 2021 rund 6 % aller verkauften E-Bikes aus.

S-Pedelec

Das S-Pedelec ist ideal für Lang­stre­ckenradler*innen. Während "normale" Pedelecs nur eine Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h hinlegen, schafft man mit einem S-Pedelec ein Tempo bis 45 km/h. Oft sind diese Modelle ziemlich schwer und vor allem teuer, und eignen sich daher besser als kostengünstigere Alternative zum Auto. Da sie offiziell nicht mehr als Fahrräder gewertet werden, gilt hier außerdem eine Helm- und Versicherungs­pflicht.

Kaufberatung: Darauf solltet ihr beim E-Bike-Kauf achten

Welche Akkugröße und Reich­weite brauche ich?

Inzwischen gibt es SUV-E-Bikes mit einem Energie­inhalt von rund 750 Watt­stunden. Entsprechende Akkus versprechen zwar mehr Reichweite, sind dafür aber auch ganz schön schwer. Stiftung Warentest empfiehlt für Kurz- und Mittel­stre­cken einen Akku mit 500 Watt­stunden. Zur Not kann die Reich­weite auch bei Pausen "nachgetankt" werden – zumindest, wenn ein gutes Ladegerät mitgeliefert wird, das mit einem relativ hohen Lade­strom läuft. Vier oder mehr Ampere sollte das Gerät auf jeden Fall mitbringen, alles andere ist Stiftung Warentest zufolge "nicht mehr zeitgemäß".

Schaltung: Kette oder Nabe?

Weniger Arbeit habt ihr definitiv mit einer Naben­schaltung. Diese müssen nicht nur seltener gewartet werden, sondern lassen sich auch im Stand schalten. Allerdings ist man damit berg­auf etwas im Nachteil. Eine Kette in Verbindung mit einer Ketten­schaltung ist häufig an sportlicheren Rädern zu finden, weil sie einen dyna­mischeren Fahr­stil ermöglicht. Diese muss man jedoch regelmäßig reinigen, fetten und hin und wieder sogar austauschen. Hier findet ihr die Vor- und Nachteile beider Schaltungsarten auf einen Blick:

Vor- und Nachteile der Nabenschaltung

  • Schalten im Stand möglich
  • Konstante Kettenlinie
  • Niedriger Verschleiß
  • Durch Unterbringung in Kasten Keine Ölflecken An Kleidung und Co.
  • Simplere Wartung
  • Einfache Bedienung
  • Meist kleinerer Schaltbereich
  • Nicht so effizient wie gut gepflegte Kettenschaltungen
  • Relativ schwer
  • Weniger gut geeignet für Sportbereich

Vor- und Nachteile der Kettenschaltung

  • Feine Abstimmung an das Fahrverhalten
  • Hoher Wirkungsgrad
  • Verhältnismäßig günstig
  • Relativ leicht
  • Komplizierter Schaltvorgang
  • Aufwändige Wartung
  • Höherer Verschleiß
  • Schalten ausschließlich während des Tretens möglich

Welche E-Bike-Motorarten gibt es?

Bei E-Bikes wird zwischen drei Motorarten differenziert, deren Unterschiede nicht nur in ihrer Positionierung liegen. Die drei Varianten und ihre spezifischen Eigenschaften:

Mittelmotor

Der Mittelmotor gehört zu den am meisten verwendeten Antrieben. Er wird als Teil des Tretlagers direkt an der Kurbel angebracht, sodass er schnell und adäquat reagiert, sobald ihr in die Pedale tretet. Zudem sorgt seine zentrale Position am Rad für eine ideale Gewichtsverteilung und einen niedrigen Schwerpunkt. Ein weiterer Vorteil: Im Gegensatz zum Nabenmotor überhitzt der Mittelmotor nicht. Dafür sind die Verschleißerscheinungen an den Ritzeln der Tretkurbel und der Kette durch die direkte Nähe etwas höher.

Heckmotor

Der Heckmotor gehört zu den Nabenmotoren, was – ihr ahnt es bereits – an seiner Positionierung direkt an der Nabe des hinteren Laufrads liegt. Durch die Schwerpunktverlagerung nach hinten und die dadurch entstehende hohe Traktion eignet sich dieser Motor gut für sportliche Räder. Der Akku sollte hier auf jeden Fall mittig platziert werden, damit das Fahrverhalten nicht negativ beeinflusst wird.

Frontmotor

Der Frontmotor wird am Vorderrad angebracht und gehört zu den günstigsten Lösungen für E-Bikes. Dafür bringt er auch einige Nachteile mit sich. So wird beispielsweise durch das hohe Gewicht die Lenkung negativ beeinflusst. Bei nasser Straße neigt er durch die Schwerpunktverlagerung nach hinten dazu, das Rad durchdrehen zu lassen. Auch die Gefahr der belastungsbedingten Überhitzung und Leistungsabnahme ist bei dieser Variante größer. Deshalb eignet sich der Frontmotor vor allem für City-Bikes, mit denen ihr nur kurze Strecken zurücklegt.

Kann man einen Kinder­sitz am E-Bike montieren?

Leider lässt sich durch die Form der Sitz­rohrs oder die Position des Akkus nicht jeder Kinder­sitz an jedem Pedelec montieren. Um herauszufinden, ob sich das Modell eurer Wahl mit einem Fahrradsitz kombinieren lässt, solltet ihr also einen Blick in die Unterlagen des E-Bikes werfen, in denen steht ob und unter welchen Bedingungen der Anbieter die Montage erlaubt. Ob ihr eurer Kind auf dem E-Bike transportieren könnt, hängt außerdem vom maximalen Transportgewicht des Fahrrads ab.

Jessica Fowler

Familientauglichkeit

Für Eltern besonders wichtig: Kann man bedenkenlos einen Kindersitz auf den Gepäckträger schnallen? Erlaubt ist es. Dafür bieten sich wohl die E-Bikes von KTM und Pegasus am besten an, denn laut Stiftung Warentest sind sie sehr stabil. Vom Modell der Marke Raleigh ist in diesem Fall abzuraten, denn es soll mit Gepäck nicht so stabil zu fahren sein. Wichtig ist, wenn ihr mit Kindersitz unterwegs seid, ein voller Akku. Denn die Räder sind schon so nicht leicht und mit Kind hinten auf dem Rad wird es sonst ganz schön anstrengend.

Jessica Fowler

Mit und ohne Gepäck Probe fahren

Um herauszufinden, ob ein E-Bike euren Bedürfnissen gerecht wird, solltet ihr es selbstverständlich erst mal probefahren. Gebt euch hier am besten nicht mit einer Fahrt die Straße hoch und runter zufrieden, sondern leiht euch das Rad, sofern möglich, gleich für mehrere Stunden oder sogar ein ganzes Wochenende aus. Einige Händler bieten diesen Service gegen eine Leihgebühr an, die anschließend zum Kaufpreis dazu gerechnet wird. Es hilft außerdem, wenn ihr euer übliches Gepäck gleich mit zur Probefahrt nehmt. So wisst ihr, ob euer Fahrgefühl im Alltag negativ beeinträchtigt werden könnte.

Auf das Gewicht achten

Da viele E-Bike-Besitzer*innen ihre kostspielige Errungenschaft ungern vor der Tür parken wollen, wird das Rad häufig im Keller oder sogar der eigenen Wohnung verstaut. Es ist also wichtig, dass ihr einschätzen könnt, wie mühselig sich das Hoch- und Runterschleppen eures Bikes gestalten wird. Außerdem sollte das Rad im besten Fall eine gute Griffmöglichkeit haben. Hebt das Rad vor Ort also unbe­dingt mal an und tragt es einige Meter.

Quelle: Stiftung Warentest

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