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Matratzen im Test: Das ist die klare Testsiegerin bei Stiftung Warentest

Matratzen im Test: Das ist die klare Testsiegerin bei Stiftung Warentest

Gut geschlafen?

Viele Matratzenhersteller versprechen einen Schlaf, so tief wie Dornröschen ihn hatte – gerade für übermüdete Eltern ist das eine verlockende Vorstellung. Aber auf welchen Modellen liegt es sich wirklich gut? In diesem Test widmen sich die Expert*innen von Stiftung Warentest den Matratzen mit Federkern. Und es gibt eine klare Testsiegerin.

So hat Stiftung Warentest die Matratzen getestet

Beim Matratzen-Test untersuchte Stiftung Warentest 14 Modelle (90 x 200 cm bzw. 140 x 200 cm). Besaßen die Matratzen unterschiedlich harte Liegeseiten, wurden beide Seiten überprüft. Die Modelle wurden auf Liegeeigenschaft (40 %), Haltbarkeit (25 %), Bezug (10 %), Gesundheit und Umwelt (10 %), Deklaration und Werbung (10 %) und Handhabung (5 %) getestet. Gekauft wurden die Matratzen zwischen März und Mai 2021.

Die Testergebnisse im Überblick

Nur zwei der getesteten Matratzen überzeugten komplett – also in der schmalen und der breiten Variante. Dazu gehört die Testsiegerin Emma Dynamic. Die breite Variante erhielt die Gesamtnote 1,8 und die schmale Variante die Note 2,2. Auch das Modell Concord Die Matratze TFK von Matratzen Concord erhielt für beide Varianten die Note "gut". Drei Modelle schnitten mit den Noten "gut" und "befriedigend" ab. Die restlichen drei Modelle bekamen für beide Varianten ein "befriedigend."

Das sind die drei besten Matratzen im Test

Modell Gesamtnote (140 x 200 cm) Mittlerer Onlinepreis Wo zu kaufen
Emma
Dynamic (140 x 200 cm)
1,8 450 € z. B. bei Emma Matratzen
Preis-Leistungs-Sieger
Emma Dynamic (90 x 200 cm)
2,2 249 € z. B. bei Emma Matratzen
Badenia Trendline
BT1000 Classic (140 x 200 cm)
2,3 420 € z. B. bei Lidl

Matratzen-Test: Stiftung Warentest zeigt, Federkern ist besser als Schaumstoff

Beim aktuellen Matratzen-Test haben die Federkernmatratzen insgesamt besser abgeschnitten als die Modelle aus Schaumstoff, die im Frühjahr 2021 getestet worden waren. Klar vorne liegt die Matratze Emma Dynamic in der Größe 140 x 200 cm. Sie erhielt die Note 1,8 und ist zum Beispiel bei Emma Matratzen für 381,65 €* erhältlich statt wie von Stiftung Warentest für 450. Auf Platz 2 landet die Emma Dynamic (90 x 200 cm), erhältlich über Emma Matratzen für 211,65 €* mit der Note 2,2, dicht gefolgt von dem Modell BT1000 Classic von Badenia Trendline, erhältlich über Lidl für 349 €* auf Platz 3 mit der Note 2,3.

Die Matratzen-Testsiegerin im Detail

Emma Dynamic (140 x 200 cm)

Bildquelle: Stiftung Warentest

Emma Dynamic bzw. Emma One Federkern hat als einzige in gleich drei Bereichen mit "sehr gut" abgeschnitten: Haltbarkeit, Gesundheit und Umwelt sowie Deklaration und Werbung. Der Härtegrad der Liegeseiten ist mittelfest. Auch beim Thema Knötchenbildung (Pilling) hat sie den Test bestanden. Wegen der geringen Isolationseigenschaften beschreiben die Tester*innen das Schlafgefühl als kühl. Die Matratzen ist für so gut wie alle Körpertypen in Rücken- und Seitenlage geeignet und auch für zwei Schlafende.

Hier kaufen:

Emma Dynamic (90 x 200 cm)

Bildquelle: Stiftung Warentest

Dieses Modell von Emma Matratzen ist laut Stiftung Warentest für alle Körpertypen in Rückenlage gut geeignet. Die Tester*innen sagen, dass kleine Menschen mit breiterem Becken in Seitenlage auch gut liegen, die übrigen befriedigend. Der Härtegrad der Matratze ist mittel­fest und sorgt laut Stiftung Warentest für ein kühles Schlafgefühl. Außerdem punktet die Matratze besonders in den Bereichen Haltbarkeit sowie Gesundheit und Umwelt.

Badenia Trendline BT1000 Classic (140 x 200 cm)
Bildquelle: Stiftung Warentest

Laut den Tester*innen von Stiftung Warentest ist dieses Modell von Badenia Trendline für fast alle Körpertypen sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage geeignet. Der Anbieter stuft das Modell mit dem "Härtegrad H4 extra fest" ein. Das Schlafgefühl wird als "normal" bezeichnet, also weder ausgesprochen kühl noch warm. Außerdem ist sie sehr gut für zwei Schlafende geeignet. Bemängelt wird allerdings eine starke Knötchen­bildung am Bezug.

Der komplette Matratzen-Test ist in der Stiftung Warentest-Printausgabe 10/2021 erschienen und kann unter www.test.de/matratzen für 5 € heruntergeladen werden.

Matratzen im Test: familie.de-Kaufberatung

Wie wichtig eine erholsame Nacht ist, wissen wir spätestens dann, wenn wir Nachwuchs haben. Der Tag beginnt gleich mit Rückenschmerzen oder Augenringen, weil die Matratze immer unbequemer wird und kein Tiefschlaf möglich war? Bitte nicht! Wir sind uns alle einig, welche enorme Rolle eine gute Matratze für den Schlaf spielt. Die Richtige zu finden, braucht Zeit zum Ausprobieren und das Wissen über die individuellen Bedürfnisse.

Soll die Matratze hart oder weich sein, sind spürbare Zonen erwünscht oder nicht? Je nach Vorlieben gibt es auch Duomatratzen, bei denen durch das Wenden der Matratze eine harte oder weiche Seite zur Verfügung steht. Bei solchen Modellen sollte man unbedingt auf die Verarbeitung der Griffe achten. Wenn es reißt, dann wird das Wenden schwierig. Viele Anbieter werben auch damit, dass nach dem Kauf ein 100-tägiges Probeschlafen möglich ist. Eine gute Sache, denn stellt sich z. B. nach einigen Nächten schon heraus, dass die Matratze beim Hin und Herdrehen im Schlaf Geräusche verursacht, dann ist es vorbei mit der gesegneten Nachtruhe.

Quelle: Stiftung Warentest

Wenn's mit dem Einschlafen mal wieder länger dauert, dann könnten euch diese Tipps helfen, damit ihr in Zukunft schneller einschlummert:

Mein Fazit

Unser Bett ist unser heiliger Ort, unsere Ruhe-Oase, unser Kuschelzentrum und auch unser Therapiebereich, um nach einem stressigen Tag noch mal alles Revue passieren zu lassen. Warum also nicht mal mehr in den wichtigen Hotspot investieren und sich größentechnisch erweitern? Als wir eine neue Matratze brauchten, entschieden wir uns gegen 90 x 200 cm. Jetzt haben mein Mann und ich jeder traumhafte 100 x 210 cm für sich – und ich kann es nur empfehlen. So viel Platz, auch wenn unsere Tochter mal nachts zu uns rüber geholt wird. Und große Schnarchnasen kann man gut an den Bettrand schieben, damit die Geräuschkulisse sinkt.

Bildquelle: evgenyatamanenko/iStock/Getty Images Plus, Stiftung Warentest

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