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Saugroboter-Test: Diese Modelle empfiehlt Stiftung Warentest

Saugroboter-Test: Diese Modelle empfiehlt Stiftung Warentest

Haushaltshilfe

Das bisschen Haushalt... lässt sich doch am besten mit ein bisschen (elektrischer) Hilfe bewältigen. Saugroboter werden immer beliebter. Aber was können die Geräte inzwischen? Stiftung Warentest hat sich zwölf Modelle mal genauer angeschaut und verglichen. Die meisten schneiden im Test zufriedenstellend ab, zwei Modelle kommen nicht so gut weg. 

Es gibt inzwischen zahlreiche Saugroboter auf dem Markt von günstig bis super teuer. Einige Modelle kosten nur ca. 200 €, andere dagegen über 1.000 €. Aber bedeutet teuer auch immer gleich besser? Wie gut kommen die Geräte ohne menschliche Hilfe zurecht? Wie laut sind die Geräte und wie umweltfreundlich? Ein neuer Saugroboter-Test von Stiftung Warentest bringt Klarheit.

So wurden die Saugroboter getestet

Stiftung Warentest hat für diesen Test zwölf Saugroboter ohne Wischfunktion überprüft, davon zehn mit Apps. Getestet wurden dabei das Saugen auf Hartboden (30 %), das Saugen auf Teppichboden (10 %), das Saugen von besonders vielen Haaren (5 %), die Navigation (25 %), die Handhabung (15 %) und die Umwelteigenschaften (15 %). Gekauft wurden die Saugroboter zwischen Juni und Juli 2020.

Saugroboter-Test: Die Testergebnisse im Überblick

Im Großen und Ganzen haben die Saugroboter beim Test von Stiftung Warentest zufriedenstellend abgeschnitten: Drei Modelle erhielten die Note "gut" und sieben bekamen ein "befriedigend". Für zwei Geräte gab es allerdings nur ein "ausreichend".

Alle Produkte mit dem Urteil "gut" im Überblick

Produkt Note Vorteile Nachteile
Bosch BSR1ASLC Roxxter Serie 6 z.B. über MediaMarkt für 775,47 € 2,3
  • Saugt Teppichboden sehr gut und Hartboden gut
  • Wirbelt beim Saugen kaum Staub auf
  • Gute Flächenabdeckung
  • per App sehr gut zu bedienen
  • Ist laut auf Hartboden
  • Schwer, durch großen Henkel
iRobot Roomba i7158 z.B. über MediaMarkt für 611,48 € 2,4
  • Nimmt groben Schmutz von Hartboden und Fasern aus Teppichboden sehr gut mit
  • Beste Handhabung, gut am Gerät und per App zu bedienen
  • Leiser als andere, die gut saugen
  • Auf Teppich schwach an Ecken und Kanten
  • Flächenabdeckung nicht optimal
  • Staubbox schwierig zu reinigen
  • Hohe Folgekosten für Verbrauchsteile
Neato Botvac Connected D7 z.B. über Amazon für 426,67 € 2,5
  • Günstigstes Modell mit einer guten Saugleistung auf Hartboden
  • Gute Flächenabdeckung
  • Belastet die Zimmerluft beim Saugen kaum mit Staub
  • Hohe Folgekosten für Verbrauchsteile
  • Auf Teppichboden schwach an Ecken und Kanten
  • Ist laut auf Hartboden

Der Testsieger: Modell von Bosch an der Spitze

Bosch BSR1ASLC Roxxter Serie 6 Saugroboter

Bildquelle: Stiftung Warentest

Beim Saugroboter-Test schnitt dieses Modell am besten ab: Der Bosch BSR1ASLC Roxxter Serie 6 Saugroboter (z.B. über MediaMarkt für 775,47 €) erhielt die Note 2,3. Das Gerät saugt Hartboden gut und Teppichboden sogar sehr gut. In der Kategorie Navigation erzielte das Modell ein gutes Ergebnis. Allerdings gab es für den Härtetest mit Haaren nur ein "befriedigend".

Akku hält etwa eine halbe Stunde

Ist der Akku leer, dauert es ca. 95 Minuten bis er wieder voll ist. Und dann kann das Gerät 36 Minuten genutzt werden. Zusätzlich zum Anschaffungspreis muss man bei dem Modell von Bosch auch jährliche Kosten zwischen 78 und 115 € einplanen, um Verschleißteile wie Bürsten, Düsen oder Filter zu ersetzen.

Preis: Der Bosch BSR1ASLC Roxxter Serie 6 Saugroboter (z.B. über MediaMarkt für 775,47 €) ist das teuerste Modell, das Stiftung Warentest überprüft hat.

Sauroboter im Test: Die Plätze zwei und drei

Roomba i7158 von iRobot

Bildquelle: Stiftung Warentest

Auf Platz zwei landete das Gerät Roomba i7158 von iRobot (z.B. über MediaMarkt für 611,48 €) mit der Note 2,4. Er hat besonders gut beim Saugen auf Hartboden abgeschnitten. Das Saugen auf dem Teppichboden lief zwar grundsätzlich gut, bei Ecken und Kanten war es aber schwieriger. Auch die Flächenabdeckung war nicht optimal. Das Überwinden von Hindernissen klappte besser und deshalb bekam das Gerät insgesamt ein "gut" für die Navigation.

Eine Stunde kann durchgesaugt werden

Auch bei diesem Modell liegt die Ladezeit des Akkus bei ca. 90 Minuten. Das Gerät schafft es aber im Vergleich zum Testsieger fast doppelt so lange am Stück durchzusaugen – ca. 60 Minuten. Bei diesem Modell von iRobot liegen die Kosten für Verbrauchsteile bei ca. 130 € pro Jahr.

Preis: Der Roomba i7158 von iRobot (z.B. über MediaMarkt für 611,48 €) gehört zu den teureren Modellen.

Saugroboter Botvac Connected D7

Bildquelle: Stiftung Warentest

Die Nummer drei im Ranking, der Saugroboter Botvac Connected D7 (z.B. über Amazon für 426,67 €), erhielt auch ein "gut" (2,5). Das Modell saugt groben Schmutz gut von hartem Boden, von Teppichboden weniger gut. Dafür waren die Tester*innen beim Härtestet mit Haaren zufrieden. Für die Navigation gab es die beste Note (1,8).

Sehr gute Akkulaufzeit

Dieser Saugroboter kann 97 Minuten am Stück im Einsatz sein, dafür muss er vorher 114 Minuten geladen werden. Für Ersatzteile wie Bürsten oder Düsen müssen Käufer jährlich hohe Kosten zwischen 115 und 185 € einplanen.

Preis: Der Saugroboter Botvac Connected D7 (z.B. über Amazon für 426,67 €) liegt preislich im Mittelfeld.

Verlierer: Diese Saugroboter haben am schlechtesten abgeschnitten

Die Note "ausreichend" erhielten im Test zwei Saugroboter: Am schlechtesten bewerteten die Tester*innen das Gerät Mbot 900 von Moneual (Note 3,6) und das Modell Bluebot XEasy Robotic von Blaupunkt (3,9). Beide lassen Staub häufig liegen und auch an Ecken und Kanten schwächeln die Geräte. Beim Modell von Moneual ist zum Beispiel auch unklar, ob Ersatzteile langfristig verfügbar sind.

Das Gerät von Blaupunkt landete auf dem letzten Platz, weil die IT-Experten von Stiftung Warentest aus dessen Apps Passwörter und Nutzernamen abgreifen konnten.

Der komplette Saugroboter-Test ist in der Stiftung Warentest-Printausgabe 12/2020 erschienen und kann unter www.test.de/saugroboter für 4 € heruntergeladen werden.

Quelle: Stiftung Warentest

Familie.de-Kaufberatung für Saugroboter: Worauf muss ich achten?

  1. Boden: Entscheidend ist vor allem: Welchen Boden habe ich überwiegend zu Hause – Hartboden oder Teppich? Denn die Geräte saugen meist entweder auf dem einen oder dem anderen Untergrund besonders gut. Bei langflorigem Teppich sind Saugroboter auf jeden Fall nicht so gut geeignet.
  2. Freie Fläche: Saugroboter kommen auf freier Fläche natürlich zum besten Ergebnis. Wenn sie besonders vielen Möbeln ausweichen müssen, haben es die Geräte oft schwerer.Auch Ecken und Kanten sind häufig hinderlich, um an das Saugergebnis von manuellen Saugern heranzukommen. Deshalb so viel wie möglich aus dem Weg schaffen wie etwa Kabel, Spielzeug und andere Kleinteile.
  3. Reinigung: Den Saugroboter, vor allem die Sensoren, immer schön sauber halten und entleeren, dann klappt's auch mit dem sauberen Boden. Am besten nach jedem Saugeinsatz den Staubbehälter leeren. Auch die Ersatzteile sind wichtig. Die kosten natürlich extra. Ihr solltet trotzdem darauf achten, Bürsten, Düsen oder Filter regelmäßig auszutauschen, da andernfalls die Saugleistung darunter leidet.
  4. Akku: Wie lang ist die Ladezeit und wie lang hält ein voller Akku. Der Saugroboter sollte nicht nach kurzer Zeit im Einsatz direkt wieder aufgeladen werden müssen.
  5. App: Wenn der Saugroboter fleißig sein soll, während ihr unterwegs seid, dann empfiehlt es sich ein Gerät zu kaufen, dass sich per App steuern lässt. Damit sich euer Sauger nicht irgendwo festfährt. Häufig könnt ihr in der App auch einstellen, welche Bereiche speziell gereinigt werden sollen.

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Mein persönliches Fazit:

Ich bin ein Fan unseres Saugroboters, liebevoll auch "Robby" genannt. Mich nervt es zwar, wenn er sich mal wieder in unserem Lammfellteppich verfängt, wenn er unter der Toilette hängen bleibt oder wenn ich ihn dann doch mal mit dem Fuß dahin schiebe, wo er nun endlich auch mal saugen soll. Robby, du nimmst mir trotzdem an so einigen Tagen wirklich Arbeit ab und ich möchte dich nicht mehr missen.

Bildquelle: Getty Images/South_agency, Stiftung Warentest

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