Tipps: Welches Spielzeug wo kaufen?

Lesen Sie hier, welche Eigenschaften altersgerechtes Spielzeug für Babys, Kleinkinder, Kindergarten- und Vorschulkinder haben sollten und wo Sie geeignetes Spielzeug am besten kaufen.


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Altersgerechtes Spielzeug vom Baby zum Vorschulkind


Baby: Greifen, sehen, hören – das steht in den ersten Lebensmonaten bei Babys hoch im Kurs. Besonders raffiniert braucht Babyspielzeug gar nicht zu sein, eher einfach. Beispiele: Rasseln, Greiflinge, Spieluhren, ein Baby Mobile, Schnuffeltiere.

Kleinkind: Im 2. und 3. Lebensjahr werden Dinge immer spannender, die sich bewegen lassen, z.B. Stoffbälle, Rutscherautos, Dreiräder, Holz-Bauklötze, Schmusetiere. Ein Laufrad als Vorbereitung auf das spätere Fahhradfahren lernen bietet sich z.B. als Geschenk für den 3. Geburtstag an. Auch Buntstifte werden jetzt interessant, ebenso wie Wachsmalkreiden und Knete. Kindergartenkind: Mit der Weiterentwicklung der motorischen und geistigen Fähigkeiten sind Noppenbausteine begehrt (Lego, Mega Bloks), außerdem einfache Brettspiele, Puzzles, Kaufladen, Musikinstrumente, Roller.

Frühes Schulkind: Was gestern noch die Nr.1 unter den Spielzeugen war, kann heute völlig out sein. Beliebt sind bei Jungen Dinos, bei Mädchen Puppen und Zubehör. Bei beiden: Rollschuhe, Lernspiele, Kinderwerkzeug, Experimente.
Spielzeug im Laden oder online kaufen

Ein Ladengeschäft bietet gegenüber dem Versandhandel die Möglichkeit, Dinge selbst auszuprobieren und sich beraten zu lassen. Wer dagegen gezielt nach Produkten sucht, die man bereits kennt oder nach Ergänzungen für ein vorhandenes Spielzeug, ist auch beim Versandhandel gut aufgehoben.Falls doch etwas nicht in Ordnung sein sollte, gilt ein 14-tägiges Rückgaberecht.

Die Verbraucherzentralen weisen außerdem darauf hin, dass auf alle Produkte grundsätzlich eine zweijährige Gewährleistung gilt, also auch auf Spielzeug. Heben Sie Kassenzettel und Rechnungen auf und scheuen Sie sich nicht, verdächtige Produkte zurückzugeben. Das ist zudem ein klares Signal an die schwarzen Schafe unter den Spielzeugproduzenten.

Teddy und Co. - beliebtes Baby-Spielzeug


© Thinkstock

"Made in China" = schlecht?
„Made in China“, das steht mittlerweile auf fast 80 Prozent der in Deutschland verkauften Spielzeuge. Ein Makel? Nicht unbedingt. In China wird auch sehr gutes Spielzeug produziert, konstatieren deutsche Experten. Markenhersteller wie Brio lassen teilweise in China Holzeisenbahnen herstellen, die jede Qualitätsprüfung bestehen. Auch in puncto Arbeitsbedingungen von in Verruf geratenen chinesichen Fabriken wähnt sich Brio auf der sicheren Seite und garantiert nachprüfbare Sozialstandards.

Auf der anderen Seite kann bei den verbliebenen deutschen und europäischen Spielzeug-Herstellern unterstellt werden, dass sie an einem Standort mit sehr hohen Anforderungen an Arbeitsschutz und Umweltschutz sowie aufgrund ihrer Erfahrung und ihrer Nähe zum Verbraucher keinen schnelllebigen Schrott produzieren.


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