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Ab wann können Kinder robben? Jetzt wird's anstregend!

Ab wann können Kinder robben? Jetzt wird's anstregend!

Los geht's!

Na dann kann es ja losgehen. Endlich kann die Welt auf allen Vieren entdeckt werden. Das ist nicht nur für das Baby, sondern auch für die ganze Familie eine aufregende Zeit. Hier findest du alles Wichtige zu der Frage „Ab wann können Kinder robben?".

Die motorische Entwicklung

Die Entwicklung des Gehirns ermöglicht die Koordination der Bewegungen. Mit dem fortschreitenden Reifungsprozess des Nervensystems und der Muskeln werden komplexere Bewegungsabläufe möglich. Dieser Prozess verläuft von Kind zu Kind unterschiedlich, weshalb Eltern ihr Baby nicht ständig mit anderen vergleichen sollten. Das führt nur unnötig zu Verunsicherungen und Sorgen, die in den meisten Fällen unbegründet sind.

Dennoch fragen sich viele Mamis und Papis natürlich, ab wann das Baby damit beginnt, die Welt für sich zu entdecken. Das Robben beziehungsweise Krabbeln spielt dabei auf jeden Fall eine wichtige Rolle.

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Ab wann Kinder robben können und welche Entwicklungsschritte es gibt?

Im sechsten Monat kann von einem "großen Krabbeln" wohl noch nicht gesprochen werden. Im ersten halben Jahr lernen Babys in der Regel, sich im Liegen zu drehen, zu sitzen, ihr Köpfchen zu halten und gezielt nach Dingen zu greifen.

Mit neun Monaten sieht das schon ganz anders aus. Viele setzen sich alleine auf und sind dazu imstande, ohne Hilfe in der Sitzposition zu bleiben. Außerdem könnte es sein, dass nichts mehr vor eurem Baby sicher ist, weil es mit dem Robben begonnen hat. Dabei benutzt euer Baby die Beine und Arme, um sich vorwärts zu bewegen, hebt den Bauch jedoch noch nicht an. Das sieht nicht nur zuckersüß aus, sondern verspricht für alle Beteiligten auch jede Menge Action. Der nächste Schritt, der häufig folgt, ist das Krabbeln. Das lernen die Babys im Durchschnitt zwischen dem sechsten und zehnten Lebensmonat.

Wenn das Baby zwölf Monate alt ist, krabbelt es in der Regel sehr viel und ist vor allem wesentlich schneller unterwegs. Das hält Eltern ordentlich auf Trab. Über Langeweile beschweren sich hier wohl die wenigsten.

Wie kann man das Robben und Krabbeln fördern?

Was euer Baby braucht, um die Gegend unsicher zu machen, ist natürlich eine gestärkte Muskulatur sowie die nötige Reife in der motorischen Entwicklung. Deshalb ist es super, wenn man seinen Schatz regelmäßig auf eine Krabbeldecke legt, damit es sich frei bewegen kann. So kann seine Muskulatur und motorische Entwicklung besser als in einem Babystuhl oder einer Wiege gefördert werden. Ihr braucht mehr Infos zum Thema Krabbeldecke: Wir haben die Krabbeldecke Krabbeltraum von Ideenreich für euch getestet!

Spiel- & Krabbeldecke
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Kein Grund zur Aufregung

Fakt ist: Jedes Kind entwickelt sich in einem individuellen Tempo. Die Angaben, die hier gemacht werden, sind lediglich eine Orientierung. Wenn also das Baby der Freundin mit sieben Monaten bereits durch die Wohnung robbt, während euer Schatz eher auf dem Bauch liegt und die Umgebung beobachtet, gibt es keinen Grund zur Sorge. Wenn ihr euch Sorgen macht, weil es doch etwas länger dauert, bis euer Baby manch einen Meilenstein erreicht, dann fragt ruhig den Kinderarzt oder die Hebamme beim nächsten Besuch. Wichtig ist, dass euer Baby Interesse an seiner Umwelt zeigt. Noch einen Hinweis: Solltet ihr ein Frühchen haben, bedenkt bitte, dass für euren Engel wahrscheinlich andere Richtwerte gelten. Frühchen brauchen oft etwas länger, bis sie einen Meilenstein erreicht haben.

Fazit

Kinder entwickeln sich in einem ganz individuellen Tempo. Lasst euch bitte nicht verunsichern, wenn euer Baby vielleicht ein Momentchen länger braucht, bis es anfängt zu robben oder zu krabbeln. Vielleicht überspringt es den Meilenstein sogar. Solltet ihr euch dennoch Sorgen machen, fragt einfach den Arzt oder die Ärztin bei eurem nächsten Besuch.

Bildquelle: Getty Images/BananaStock

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