Entlarven Sie Schadstoffe in Textilien

Schadstoffe in Textilien sind gesundheitsschädlich und provozieren heftige Hautausschläge. Wie Sie Schadstoffe in Textilien dingfest machen.  


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Schadstoffe in Textilien

Foto: Thinkstock


In Deutschland werden jährlich ungefähr 75.000 Tonnen Schadstoffe in Textilien verarbeitet. Das stellt für Allergiker und Menschen mit empfindlicher Haut ein Gesundheitsrisiko dar, welches sich in heftigen Hautausschlägen äußern kann. Prüfen vor dem Kauf von Textilien kann demzufolge unangenehme Überraschungen vermeiden. Zwei Punkte gibt es zu beachten.
  • Vertrauen Sie Ihrer Nase: Riechen Textilien sonderbar, können Sie davon ausgehen, dass bedenkliche Schadstoffe enthalten sind.
  • Achten Sie auf Prüfsiegel unabhängiger Test-Institute: Das Siegel TOXPROOF, das zum Beispiel der TÜV Rheinland vergibt, sichert, dass sich die Schadstoffbelastung unterhalb des gesetzlich zugelassenen Bereichs befindet.
  • Außerdem testen solche Institute Jeansknöpfe auf Nickel oder Lederprodukte auf sechswertiges Chrom. Das SG-Zeichen gewährleistet in diesem Fall Unbedenklichkeit. SG steht für Schadstoff geprüft. Grundsätzlich geben Etiketten Auskunft über Material und Pflegehinweise, aber auch über Herkunft und Hersteller der Textilien. Wichtig auch im Falle einer Reklamation. Textilien ohne Etikett verstoßen übrigens gegen das Gesetz. Hinweise wie ‘blutet aus‘ oder ‘separat waschen‘ sind auch eindeutige Hinweise auf ungesunde, nicht farbechte Textilien. In jedem Fall ist es ratsam, die Textilien vor dem ersten Tragen zu waschen. Bei 40° C, auch wenn nur 30° C per Etikett erlaubt sind. (TÜV Rheinland/leo)



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