Sehstörungen bei Kindern erkennen


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Sehstörungen bei Kindern erkennen

Fehlsichtigkeit tut nicht weh - deswegen sollten Eltern auf Veränderungen an den Augen oder auffälliges Verhalten achten und gegebenenfalls den Kinder- oder Augenarzt aufsuchen Schielen: Wenn die Augen eines Kleinkinds in verschiedene Richtungen blicken, kann das ein Hinweis auf Schielen sein. Manche Kinder schielen nur, wenn sie müde sind. Eltern sollten in jedem Fall die Ursachen abklären lassen, denn in den ersten Lebensjahren kann Schielen gut geheilt werden. Sonst drohen lebenslange Sehprobleme. Weitsichtigkeit: Kann schon im Kindergartenalter auftreten. Hinweise darauf können sein: Ungeschicklichkeiten vor allem beim Arbeiten im (unscharfen) Nahbereich und abendliche Kopfschmerzen, die vom angestrengten Schauen in die Nähe herrühren. Der Augenarzt kann schnell und schmerzlos feststellen, ob eine Weitsichtigkeit vorliegt und gegebenenfalls eine Brille verordnen. Kurzsichtigkeit: Kindern fällt eine Kurzsichtigkeit meistens im Schulalter auf, wenn sie nur schwer von der Tafel lesen können und die Augen zusammenkneifen. Wenn die Leistung Ihres Kinds in der Schule abfällt, kann dies also auch ein Hinweis auf eine beginnende Kurzsichtigkeit sein! Sie tritt in der Regel ab etwa acht bis zehn Jahren ein. Hornhautverkrümmung: Tritt oft gleichzeitig mit Kurz- und Weitsichtigkeit auf und verzerrt das Gesehene: Punkte erscheinen dann z.B. als unscharfe Linien. Brillen und Kontaktlinsen korrigieren diesen Sehfehler (auch Stabsichtigkeit und Astigmatismus genannt). Farbfehlsichtigkeit: Beim Erkennen von Farben werden Rot und Grün verwechselt, z.B. beim Malen oder dem „Lernen“ der Ampel. Diese Rot-Grün-Blindheit kann zwar nicht korrigiert werden, aber mit ein paar Kniffen lernen schon Kinder damit umzugehen.