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Banane fürs Baby: Ab wann ist die gelbe Frucht erlaubt?

Banane fürs Baby: Ab wann ist die gelbe Frucht erlaubt?

Beikost

Gerade zu Beginn der Beikost tauchen viele Fragen auf. Bei uns erfährst du, ab wann du die Banane deinem Baby anbieten kannst und worauf du achten solltest.

Ab wann darf mein Baby Banane essen?

Bananen sind süß, machen lange satt und dein Baby kann die gelbe Frucht ohne Zähne wunderbar zermatschen. Richtest du dich nach der Empfehlung der WHO, beginnst du im sechsten Monat mit der Beikost. Davor bekommt dein Baby ausschließlich Mutter- oder Säuglingsmilch. Gedünstete Banane ist also ab dem sechsten Monat erlaubt.  Achte unbedingt auf erste Anzeichen der Beikostreife und taste dich gemeinsam mit deinem Baby langsam an neue Lebensmittel heran. Da Bananen Verstopfungen verursachen können, solltest du zu Beginn immer nur eine kleine Menge füttern und abwarten, wie dein Kleines reagiert. Im Vergleich zu anderen Obstsorten wie Apfel oder Birne gibt es Bananenmark eher selten im Glas zu kaufen. Das ist aber ganz leicht selbst gemacht.

Bananen dünsten – so einfach geht’s:

  1. Fülle ein bis zwei geschälte Bananen in einen Topf mit wenig Wasser.
  2. Lasse das ganze 10 bis 15 Minuten weich kochen.
  3. Püriere das Obst mit dem Kochwasser und serviere es abgekühlt und frisch.

Warum soll ich das Obst für mein Baby dünsten?

Das Verdauungssystem deines Babys ist am Anfang der Beikostzeit noch empfindlich gegenüber neuen Lebensmitteln. Gerade bei saurem Obst empfiehlt sich das Dünsten, um die Fruchtsäure zu mildern. Die Banane besitzt zwar nur wenig Fruchtsäure, aber auch in ihr stecken Allergene, die du durch das Dünsten reduzierst. Ab dem achten Monat spricht aber nichts dagegen, dass du deinem Baby rohes Obst anbietest. Vor allem, wenn du Baby-lead Weaning praktizieren möchtest, ist die Banane prima für den Einstieg. Dein Baby kann das Essen begreifen, zermatschen und ein Teil davon landet dann auch im Mund. Unreife Bananen besitzen einen hohen Anteil an Stärke, die zu Bauchschmerzen führen kann. Möchtest du das vermeiden, achte darauf, dass die Bananen vollständig gelb und somit reif sind.

Extra-Tipp: Auf den Schalen der leckeren Früchte befinden sich oft Rückstände von Pestiziden. Damit dein Baby diese nicht aufnimmt, biete ihm die Frucht immer schon geschält an und lass es nur unter Aufsicht essen.

Wie du einen leckeren Smoothie mit Banane, Kürbis und Zimt für dein Baby zauberst, zeigen wir dir in unserem Video:

Ist Banane zu süß für mein Baby?

Dein Baby mag den süßen Geschmack von Anfang an. Schon im Mutterleib trinkt es vom süßen Fruchtwasser und auch die Muttermilch besitzt einen süßen Geschmack. Dein Baby verbindet die Süße von Lebensmittel mit der Gewissheit, sichere Nahrung aufzunehmen. Daher ist auch die Banane kein Problem. Außerdem stecken in ihr die Vitamine B6 und B12, Folsäure, Kalium und Magnesium.

Fazit

Um das Verdauungssystem deines Babys zu schonen, kannst du ihm ab dem sechsten Monat gedünstete Banane anbieten. Ab dem achten Monat darf es dann rohe Bananen zermatschen und genießen. Sind deine Bananen zu braun, um sie zu verzehren, haben wir drei leckere Rezepte mit reifen Bananen für dich.

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Bildquelle: Getty Images/maksim kulikov

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