Für Links auf dieser Seite erhält familie.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder grünblauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
Chia–Samen fürs Baby: Zu viel kann schädlich sein

Chia–Samen fürs Baby: Zu viel kann schädlich sein

Superfood

Chia-Samen sind dafür bekannt, sehr gesund zu sein. Angeblich verleihen sie Kraft. Ob man auch seinem Baby mit Chia-Samen ein wenig Kraft verleihen darf, erfährst du hier bei uns.

Warum steckt in den kleinen Samen soviel Power? 

Chia–Samen sind reich an ungesättigten Fettsäuren. Ihr Anteil liegt bei 75 Prozent. Sie sind Träger von reichlich Omega 3 und voll mit Proteinen. Was noch so in den kleinen Samen steckt, erfährst du in der folgenden Aufstellung:

  1. Chia hat 12 x mehr Magnesium als Brokkoli.
  2. Chia hat mehr Kalzium als Milch.
  3. Weitere Bestandteile sind Kalium, Zink, Phosphor, Bor, Kupfer und Eisen.
  4. Chia ist sehr vitaminreich: Vitamin A, B1, B3 und E.

Sind Chia-Samen fürs Baby geeignet?

Chia–Samen können Babys durchaus angeboten werden. Du kannst sie beispielsweise über den Brei streuen. Es ist jedoch ratsam, sie eine Weile aufweichen zu lassen, bevor man sie zu sich nimmt. So verteilen sich die Inhaltsstoffe besser. Die Samen kannst du ohne schlechtes Gewissen täglich für dich und dein Kind verwenden. Babys, die erst zwischen vier und sechs Monaten alt sind, sollten nur einen halben Löffel bekommen, danach kannst du die tägliche Ration auf einen Teelöffel anheben und nach zwölf Monaten sogar auf zwei. Chia–Samen fehlt der Eigengeschmack, sodass sie für jedes Gericht verwendbar ist.

Wo findest du gute Chia–Samen?

Wenn ihr Wert auf Qualität legt, besorgt euch sie Chia–Samen am besten direkt im Bioladen. Sie werden aus Peru und aus anderen Staaten aus Süd- und Mittelamerika importiert.

Chia-Samen: Vorsicht vor den Nebenwirkungen

Auch wenn die Samen sehr gesund sind, sollte man darauf achten, sich an empfohlene Mengen zu halten, da ansonsten unangenehme Nebenwirkungen auftreten könnten:

Blutverdünner

Chia-Samen wird eine blutverdünnende Wirkung nachgesagt. Wenn euer Kind unter einer Blutgerinnungsstörung leidet oder blutverdünnende Medikamente einnimmt, empfiehlt es sich, vorher mit einem Arzt oder eine Ärztin zu sprechen.

Verstopfung

Die Samen sind sehr ballaststoffreich und sollten deshalb mit genügend Flüssigkeit verzehrt werden. Ansonsten könnten Verstopfungen auftreten.

Allergie-Prävention: Tipps für die Beikost

Allergie-Prävention: Tipps für die Beikost
Bilderstrecke starten (7 Bilder)

Fazit

Chia–Samen werden zurecht als Superfood bezeichnet und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Hierbei handelt es sich um eine wahre Nährstoffbombe und einen potenziellen Kraftgeber, besonders für dein Baby. Achtet aber darauf, dass ihr es mit der Menge nicht übertreibt, da ansonsten unangenehme Nebenwirkungen auftreten könnten.

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Bildquelle: Getty Images/ Trexdigital

Na, hat dir "Chia–Samen fürs Baby: Zu viel kann schädlich sein" gefallen, weitergeholfen, dich zum Lachen oder Weinen gebracht? Dann hinterlasse uns doch ein Like oder teile den Artikel mit anderen netten Leuten. Wir freuen uns sehr über dein Feedback – und noch mehr, wenn du uns auf Pinterest, Facebook, Instagram, Flipboard und Google News folgst.

Galerien
Lies auch
Teste dich