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Brokkoli fürs Baby: Ist er bekömmlich für die Kleinsten?

Brokkoli fürs Baby: Ist er bekömmlich für die Kleinsten?

Gemüsepflanzen

Brokkoli ist ein extrem nährstoffreiches Gemüse. Ob es dein Baby auch schon bekommen darf, verraten wir dir gerne in unserem Artikel.

Darf mein Baby Brokkoli essen?

Wenn du deinem Baby ab etwa dem sechsten Monat Beikost anbietest und es ein paar wenige Gemüsesorten gut vertragen hat, kannst du ihm gerne Brokkoli anbieten. Bei manchen Babys kann der passende Zeitpunkt für die Beikost auch früher, beziehungsweise etwas später eintreten, je nach dem, ob dein Kind alle Beikostreifezeichen erfüllt. Da Brokkoli zu den Kohlsorten gehört, liegt die Vermutung nahe, dass dein Sprössling auf den Verzehr mit Blähungen reagieren kann. Das kann passieren, da das Verdauungssystem noch nicht vollständig ausgereift ist bei den Kleinen, aber es muss in keinem Fall zwangsläufig dazu führen. Auch hier liegt der Rat nahe, es einfach in kleinen Mengen anzubieten und zu probieren. Brokkoli ist aber erfahrungsgemäß verträglicher als Weiß- oder Grünkohl. 

Welche positiven Eigenschaften hat Brokkoli?

Dieser grüne Kohl ist ein sehr kalorienarmes Gemüse. Dennoch steckt er voller Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium sowie Mangan, Kupfer und Eisen. Kalzium beeinflusst die Zahnentwicklung der Kleinen im positiven Sinne. Dennoch sollte das Zähneputzen der Kleinen nicht vergessen werden und am besten ganz selbstverständlich in die Pflegeroutine spielerisch mit eingebaut werden. Der Vitamin-A Gehalt im Brokkoli ist besonders hoch und ebenso enthält er die Vitamine C, B und K. Das Gemüse kann bei Magen- Darmverstimmungen unterstützend wirken, sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung der Kleinen. Die antioxidative Wirkung der Pflanzenstoffe im Brokkoli arbeiten wie eine Art Schutzschild und stoppt freie Radikale. Selbst eine krebsvorbeugende Wirkung wird dem Power-Gemüse nachgesagt. Brokkoli minimiert durch seine Vitalstoffe die Gefahr eines Vitaminmangels, der sich zum Beispiel durch eine dauerhafte Müdigkeit zeigen könnte. Weiterhin stärkt er das Herz und schützt dieses vor möglichen Krankheiten. 

Worauf solltest du beim Verzehr von Brokkoli achten?

Brokkoli ist ein saisonales Gemüse, welches du zwischen Mai und Oktober gerne frisch einkaufen kannst. Für die restlichen Monate empfiehlt sicher eher Tiefkühlkost. Das hat den Grund, dass die Vitamine durch das Einfrieren erhalten bleiben. Du kannst auch super Rotkohl einfrieren, wusstest du das schon? Der Brokkoli wird direkt nach der Ernte eingefroren und muss nicht wie frischer Brokkoli lange lagern und große Transportwege zurücklegen, bevor er in deiner Küche landet. Durch Hitze und UV-Strahlung sind dann nämlich die wichtigsten Inhaltsstoffe längst verloren gegangen. Frischen Brokkoli unbedingt im Kühlschrank aufbewahren, da er entweder schnell schimmelig wird oder vertrocknet. Die Zubereitung von Brokkoli ist denkbar einfach. Zunächst solltest du ihn gut abwaschen und putzen, daraufhin für ein paar Minuten in kochendes Wasser geben. Wenn er ein bisschen Biss haben darf, bietet es sich auch an, deinem Schatz ein Brokkoli-Röschen mit Stängel in die Hand zu geben. Das kann man nämlich super abknabbern, lutschen oder in Suppe oder Sauce tunken. So ist der Spaß während des Essen in Form des Fingerfoods mit Sicherheit garantiert und dein Kleines lernt nebenbei noch andere Köstlichkeiten kennen. Brokkoli enthält übrigens nur sehr wenig Nitrat, von daher stellen die Stängel auch keine große Gefahr dar.

Fazit

Brokkoli ist ein sehr gesundes Gemüse und dein Baby darf es in der Zeit der Beikost gerne probieren. Es liefert sehr viele Vitamine und Nähstoffe, die die Gesundheit der Kleinen nur positiv unterstützen können. Ob Bioprodukte grundsätzlich besser sind für den Nachwuchs, kannst du gerne in einem anderen schönen Artikel von uns nachlesen.

Beikost-Quiz: Was weißt du über BLW, Brei und Co.?

Bildquelle: Getty Images/M-image

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