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Früchtetee in der Stillzeit: Was gibt es dabei zu beachten?

Früchtetee in der Stillzeit: Was gibt es dabei zu beachten?

Bunt gemischt

Deine eigne Flüssigkeitszufuhr während der Stillzeit ist besonders wichtig, doch darf es währenddessen auch Früchtetee sein? Wir haben die Antwort für dich.

Was genau ist Früchtetee?

Früchtetee gibt es je nach Belieben in diversen Mischungen. So kann ein Tee aus verschiedenen Fruchtaromen zusammengesetzt sein oder auch aus nur einer Frucht bestehen, wie zum Beispiel Hagebuttentee. Je nach Zusammensetzung kommen natürlich ganz verschiede Geschmacksrichtungen zum Vorschein, so kann ein Früchtetee sehr blumig-lieblich schmecken als auch säuerlich und herb. Du kannst ihn sowohl als fertigen Teebeutel erhalten oder als losen Tee. Die Fertigbeutel werden häufig mit künstlichen Aromen angereichert, womit der lose Tee natürlich zu bevorzugen wäre. Alle Früchtetees sind koffeinfrei und beinhalten, wenn überhaupt, nur sehr wenige Kalorien.

Darf ich Früchtetee in der Stillzeit genießen?

Es spricht rein gar nichts gegen den Verzehr von Früchtetee in der Stillzeit. Du darfst dein Tee-Aroma sogar mit ein bisschen Honig während der Stillzeit versüßen, solltest den Verzehr jedoch in Maßen halten. Es ist jedoch ratsam, dein Baby gut im Auge zu behalten, wenn du Früchtetee verzehrst. Je nach Zusammensetzung der Früchte in deinem Tee, kann das Kleine unter Umständen auf den Verzehr reagieren. Zwar nimmt das Baby durch die Muttermilch alle von dir verzehrten Lebensmittel und Getränke nur in hoch verdünnter Form auf, dennoch bleiben gewisse Restbestände bestehen. Somit kann das Baby vielleicht mit einem wunden Po reagieren. In diesem Fall probierst du einfach eine andere Fruchtmischung aus, die etwas weniger säurebelastet ist. Säurearme Tees kannst du wunderbar an ihrer Farbe erkennen, die sich häufig eher dezent zeigt. Dazu zählen Früchte wie Birne oder Apfel. Sehr farbenkräftige Tees, die sich in starken rötlichen Farben zu erkennen geben, beinhalten oftmals mehr Säure. Dazu gehört zum Beispiel Hibiskustee, den du in der Stillzeit außerdem lieber vermeiden solltest, weil er die Milchproduktion beeinträchtigen kann.

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Wieviel Früchtetee darf ich pro Tag trinken?

Während der Stillzeit ist es ratsam, etwa zwei Liter pro Tag zu trinken, um den Milchfluss zum Stillen in Gang zu halten. Besonders geeignet zum Trinken ist in dieser Zeit Wasser, welches auch während der Stillzeit durchaus Kohlensäure beinhalten darf. Einen Teil darfst du aber auch gerne in Form von Früchtetee zu dir nehmen: Gerade bei säurearmen Sorten musst du weniger Bedenken haben und kannst etwa zwei bis drei Tassen des warmen Getränks genießen. Achte einfach darauf, wie dein Baby reagiert und probiere aus, was gut für euch funktioniert. Fällt dir das Trinken dennoch relativ schwer, kannst du dir dir einfach bei jeden Stillvorgang ein Glas mit dem Getränk deiner Wahl bereitstellen und es währenddessen leeren. So kommst du locker auf deine dir empfohlenen zwei Liter Flüssigkeit pro Tag.

Fazit

Während deiner Stillzeit darfst du durchaus auch zu Früchtetee greifen, jedoch den Verzehr bei etwa zwei bis drei Tassen pro Tag belassen. Je nach Fruchtzusammensetzung deines Tees kann dein Baby nämlich säurebedingt mit einem wunden Po reagieren. In diesem Fall greifst du einfach zu einem Früchtetee der etwas milderen Sorte. Wie es mit dem Verzehr eines Safts wie etwa Orangensaft während der Stillzeit aussieht, verraten wir die gerne in einem weiteren Artikel.

Still-Quiz: Was weißt du über Muttermilch, die Quelle des Lebens?

Bildquelle: Pexels/JESHOOTS.com

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